Erstmals seit vielen Jahren herrscht wieder Sommer beim

September-Grand-Slam-Turnier

Kaiserwetter über der Südstadt, dazu sieben höchst interessante Erstrunden-Begegnungen, das 17. September-Grand-Slam-Turnier 2008 ist gleich am ersten Spieltag voll angelaufen. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen an der für die Jahreszeit wirklichen magischen 30 Grad-Marke ließen bei den 14 Hauptakteuren des Eröfffnungstages noch einmal echtes Sommer-Feeling aufkommen. Ein ungewohntes Gefühl für arrivierte September-Grand-Slam-Spieler, die in den letzten Jahren zumeist die Kraft des herannahenden Herbstes zu spüren bekamen. Wann das letzte Mal Sommer war bei den “US Open der Hobby-Tennis-Tour”, daran können sich nur die Wenigsten erinnern. Was für ein Unterschied auch zur letztjährigen 16. Auflage des Hartplatz-Klassikers, wo Dauerregen zu einer Absage des ersten Spieltages führte und das Turnier letztendlich in einem echten Regen-Chaos versank. Statt frieren ist dieses Jahr aber schwitzen angesagt, und einen ersten Vorgeschmack was die Tourstars an diesem ersten September-Wochenende im Tennispoint Südstadt wettertechnisch zu erwarten haben, bekam man am gestrigen ersten Spieltag schon zu sehen. Ein Bericht von C.L

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Manfred Hortwig eröffnet mit glattem Zweisatzsieg das letzte Major des Jahres

Die Sonne, sie brannte so richtig gnadenlos auf die beiden Hartplätze des Tennispoint Südstadt herab, als die Herren Robert Rother und Manfred Hortwig knapp vor 15 Uhr die zweifelhafte Ehre hatten, am Centercourt das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres zu eröffnen. Dabei blieb Tour-Neuling Manfred Hortwig wie schon bei seinem Debüt vor einer Woche beim August-Grand-Prix in seinem Erstrundenspiel erfolgreich. Der 51jährige gewann seinen Grand-Slam-Premieren-Auftritt gegen Robert Rother souverän und ohne größere Schwierigkeiten mit 6:3, 6:1, und zeigte sich danach über die Verhältnisse vor Ort erfreut. “Es gefällt mir sehr gut auf Hartplatz. Ich habe hier irgendwie den besseren Stand als auf Sand.

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Mit Oliver Rauschil steht der erste Gesetzte im Achtelfinale des Hartplatz-Klassikers

Mit Oliver Rauschil war am ersten Spieltag des Saison-Grand-Slam-Abschluss-Turniers auch gleich der erste von acht Gesetzten im Einsatz. Vorweg, der Jänner-Grand-Prix-Sieger hat sein Auftaktmatch gewonnen und steht auch bei seinem vierten Grand-Slam-Start in Folge im Achtelfinale. Und dennoch ist das was der zu Saisonbeginn noch groß aufspielende 25jährige gestern zeigte, nicht wirklich “Fisch und auch nicht Fleisch”. Einerseits liegen augenscheinliche Welten zwischen seinen grandiosen Indoor-Auftritten zu Jahresbeginn und seiner aktuellen Performance , andererseits reichte letztlich aber auch eine Durchschnittsleistung zum Aufstieg unter die letzten 16 des Hartplatz-Grand-Slam-Events. Und das noch dazu gegen einen keineswegs schwachen Gegner. Immerhin war der zuletzt durchaus überzeugend aufgetretene Martin Mayerhofer erster Rauschil-Konkurrent im Verlauf des Bewerbs. Und dieser Mayerhofer genießt schon nach wenigen Wochen seiner Tourzugehörigkeit ein hohes Ansehen bei seinen Kollegen. “Das Spiel vom Mayerhofer gefällt mir wirklich, und vorallem am Netz ist er ungeheuer stark”, zeigte sich auch Norbert Heuberger beeindruckt. Um den ersten Gesetzten beim letzten Major des Jahres aus dem Rennen zu nehmen, reichte die Mayerhofer-Performance letztlich aber doch nicht. Weil der 21jährige am Ende unter seine selbst losgetretene Lawine an dummen und unnötigen Eigenfehlern geriet, und so den keineswegs übermächtigen Gegner förmlich in die nächste Runde “bat”. Dementsprechend groß war der Mayerhof`sche Ärger nach dem verkorksten Grand-Slam-Debüt. “Ich bin sehr enttäuscht, weil der Gegner heute sicher schlagbar war. Schade das es schon vorbei ist, denn der Hartplatz hat mir eigentlich ganz gut gefallen”, zog der jüngere Mayerhofer-Bruder Bilanz. “Ich bin zufrieden, vorallem wenn man bedenkt, dass ich jetzt schon einige Wochen keinen Schläger mehr in der Hand gehalten habe”, zeigte sich hingegen die Nummer 8 des Turniers recht glücklich.

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Robert Libal entschärft das 204cm große Aufschlag-Monster Martin Fegerl

Große Augen, ungläubige Blicke, offen stehende Münder, knapp vor 17 Uhr betrat Tour-Debütant Martin Fegerl die Tennisanlage in der Südstadt und zog mit seinem Erscheinen sämtliche Blicke auf sich. Ja, er ist schon eine imposante Erscheinung, dieser 204cm große Neuling aus Maria Elend. Noch um zwei Zentimeter größer als sein Bruder Andreas Fegerl, der im vergangenen April beim Without-Top-Ten-Freiluft-Auftakt in Vösendorf mit seinem Sensationssieg über Deutschlands Paradespieler Robin Douglas für Furore und Schlagzeilen sorgte. Bei Fegerls Einmarsch auf den 2er-Court des Tennispoint Südstadt hatte man das Gefühl, der 24jährige Aufschlag-Riese hätte sich von der ATP-Tour hin zur Hobby-Tennis-Tour verlaufen. Top gestylt, durchtrainierter Körper, dazu das Gardemaß für Tennis-Professionals, Erstrundengegner Robert Libal, selbst nicht unbedingt ein Zwerg, konnte einem Leid tun. Musste er aber freilich nicht, denn der 31jährige sorgte mit einem Sensationsergebnis unerwartet rasch für klare Verhältnisse. Das Libal famoses Tennis spielen kann, zeigte er bei seinem Debüt vor wenigen Wochen, dass er aber den ÖTV-erprobten und vermeintlich stärkeren der Fegerl-Brüder mit nur zwei Games wieder nach Hause schicken würde, damit konnte man in keinem Fall rechnen. Das Resultat verblüffte alle, nicht zuletzt auch den Wiener Neudorfer Meisterschaftsspieler selbst. “Weil ich heute gar nicht gut gespielt habe. Das beste an diesem Match ist das Ergebnis, alles andere war zum vergessen. Ich habe zum ersten Mal auf Hartplatz gespielt, und genauso habe ich mich auch bewegt. Meine Leistung ist sicher noch ausbaufähig, aber ich denke doch, dass ich von Match zu Match stärker spielen werde”, analysierte Libal. Etwas konsterniert saß hingegen der mit vielen Vorschusslorbeeren in sein Tour-Debüt gestartete Martin Fegerl. Das Aufschlag-Ungeheuer ließ zwar ab und an erahnen, wie es womöglich bei der Gegnerschaft Angst und Schrecken hätte verbreiten können, am Ende stand aber eine traurige und für Fegerl beinahe unerklärliche 2:6, 0:6 Niederlage. “Ich kann beim besten Willen nicht sagen was los war. Ich habe einfach nichts getroffen, hatte keinen Kontakt zum Ball. Der Libal hat relativ langsam gespielt, und ich mag es eher, wenn der Gegner Tempo macht. Vielleicht lag es daran. Ich hätte wahrscheinlich auch öfter ans Netz gehen müssen, aber dort fühle ich mich halt noch recht unsicher. Wahnsinn, eigentlich hatte ich mir vorgenommen, hier das Turnier zu gewinnen, und jetzt habe ich weniger Games gemacht als bei so manchem ÖTV-Turnier”, zeigte sich der 24jährige Niederösterreicher geschockt.

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Erster Erfolg nach 5 Niederlagen in Serie – Nihad Berzengi siegt gegen Roman Riegler

Das Terrain in der Südstadt scheint für Nihad Berzengi ein guter Boden zu sein, vorallem dann wenn es darum geht, elendig lange Niederlagen-Serien zu beenden. Im Vorjahr siegte er zum Auftakt gegen Klaus Leister in drei Sätzen, und kam so nach 6 Erstrundenniederlagen erstmals wieder zu einem vollen Erfolg. Und auch heuer reiste der mittlerweile 18jährige mit einer recht unansehnlichen Niederlagenserie zum Hartplatz-Klassiker in die Südstadt an. 5x in Folge verlor Berzengi zuletzt auf der Tour, gegen Roman Riegler machte der Jungstar dieser Pleitenserie aber ein Ende. Mit 7:5, 6:1 spielte sich der zweifache Second-Series-Sieger des Vorjahres aus der Krise und beim vierten September-Grand-Slam-Antreten zum vierten Mal ins Achtelfinale. Einem hartumkämpften ersten Satz, den Nihad nach einer wahren Breakorgie mit 7:5 für sich entschied, folgte ein deutlicher zweiter Durchgang, wo der Jungstar seine spielerischen Vorteile in ein entsprechendes Resultat ummünzen konnte. Plötzlich spielte der 18jährige gelöst auf, tauchte ungewohnter Weise sogar am Netz auf, und überraschte so Publikum und Gegner im gleichen Maß. “Ich bin mit meiner Leistung heute sehr zufrieden. Im zweiten Satz habe ich wirklich gut gespielt”, strahlte der Sieger, während für Roman Riegler die tolle Serie bei Grand-Slam-Auftakt-Matches zu Ende ging. Sowohl bei den Majors auf Sand als auch auf Kunstrasen überstand der gebürtige Linzer problemlos die erste Runde. “Ich habe einfach schlecht gespielt. Ich weiß nicht genau warum. Einerseits war mein auf Sicherheit bedachtes Spiel im ersten Satz nicht verkehrt, aber andererseits muss ich in solchen Matches einfach mehr riskieren. Ich nehme mir zwar immer wieder vor, mehr Risiko zu nehmen, nur setze ich es dann in den Spielen nie um. Das ist frustrierend”, betonte der Oberösterreicher.

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Das Comeback von Alexander Sterzl wäre beinahe in der Dunkelheit untergegangen

Im Dunkel der hereinbrechenden Nacht wäre am gestrigen ersten Spieltag des September-Grand-Slam-Turniers beinahe der Comeback-Auftritt des Alexander Sterzl untergegangen. Knapp nach 18:30 Uhr war es soweit, als der September-Second-Series-Sieger des Vorjahres nach mehr als drei Monaten Tour-Absenz den Centercourt unter den neugierigen Blicken des Publikums betrat. Das große Interesse um die Rückkehr des Alexander Sterzl war freilich nicht weiter verwunderlich. Die wildesten Gerüchte kursierten während seiner Abwesenheit durch den Circuit. Von Karriere-Ende war da zu hören. Robin Douglas hätte mit seinem Kantersieg im Viertelfinale des Mai-GP-Turniers den 38jährigen in die Tennispension geschossen. Auf der anderen Seite war von wilden Spekulationen die Rede, wonach Sterzl längst in einem harten Intensiv-Training stehen würde, um stärker und besser als je zuvor auf die Tour zurückzukehren. Nichts stimmt von alledem. Sterzl hat weder seine Karriere beendet, noch ist er “auftrainiert” zu seinem Comeback erschienen. Ein Comeback, das eigentlich nur per Zufall zustande kam. Ein Anruf aus Favoriten brachte Bewegung in das ein wenig eingeschlafene Sterzl-Comeback, das schon längst vor einigen Wochen hätte stattfinden können. Die Verletzung im Knie, zurückzuführen auf eine alte Kreuzband- und Wadenbeinblessur war längst ausgeheilt, nur fehlte ein Trainingspartner. Am Donnerstag Nachmittag kam dann der erwähnte Anruf. Sein Verein, der IFSO Tennisclub beklagte für ein anstehendes Meisterschaftsspiel zwei Ausfälle, wodurch man an Sterzl herantrat. Um nicht ganz unvorbereitet in diesen Meisterschaftsbewerb einzusteigen, nannte Alex für die 17. September-Grand-Slam-Auflage. “Ich wollte zumindest eine Runde spielen und ein bißchen Spielpraxis sammeln”, so der Rückkehrer. Nun, auch wenn das Sterzl-Comeback in Runde 1 gegen Februar-First-Series-Sieger Markus Hobiger ergebnistechnisch in die Hose ging, so ist sein Auftritt dennoch als positiv zu bewerten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, geprägt durch eine gewisse und logische Nervosität, zeigte der 38jährige phasenweise durchaus gefällige Ballwechsel. Insgesamt war Sterzls Performance nach so lange Pause aber natürlich zu wenig konstant, erst recht für den höchst ballsicheren Lokalmatador Markus Hobiger. Der 31jährige spielte sein Auftaktmatch locker nach Hause und erreichte mit einem 6:2, 6:1 Erfolg die zweite Runde. “Ich bin zufrieden mit dem Achtelfinaleinzug bei meinem ersten Antreten hier. Jetzt muss ich mich aber gewaltig steigern, wenn ich im nächsten Match gegen Titelverteidiger Hans Ebner eine Chance haben will”, resümierte Hobiger. “Das war noch nicht das Comeback, nur ein erstes Einspielen. Die ersten Games waren ein Horror. Aber es war ein Anfang, und ich hoffe es werden weitere Schritte nach oben folgen. Denn das Gefühl wieder am Platz zu stehen war schon ein sehr gutes. Immerhin sind die Tenniscourts mein Lieblingsort, dort wo ich mich am liebsten aufhalte”, meinte Sterzl.

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Nenad Vladusic gewinnt beim Tour-Debüt den Jugend-Schlager gegen Stephan Kallab

Zwei hochtalentierte und schwerstens motivierte 13jährige im Duell, das abschließende Single auf Court Nr. 2 zwischen Future-Tour-Masterssieger Stephan Kallab und Tour-Neuling Nenad Vladusic sorgte für den entsprechenden Ausklang des ersten Spieltages bei den “US Open der Hobby-Tennis-Tour”. Beide 13 Jahre, beide Linkshänder und beide längst auch schon auf ÖTV-Jugend-Ebene unterwegs, man konnte sich also durchaus etwas versprechen, vom Junior-Schlager zur ersten September-Grand-Slam-Hauptrunde. Serbiens neuer Jungstar vom TK Eden verblüffte dabei zunächst mit einer äußerst reifen und sehenswerten Vorstellung. Wie der 13jährige seine perfekte Technik ausspielte, wie er seinem gleichaltrigen Gegner Game um Game abknöpfte war schon beeindruckend. Und nicht minder sehenswert war das, was Nenads Gegner Stephan Kallab trotz 1:6, 1:5 Rückstand auf den Court zauberte. Da war es plötzlich wieder, das Trumauer Stehaufmännchen, das nie einen Ball und schon gar kein Match aufgibt. Kallabs Leidenschaft für den “weißen Sport”, seine vorbildliche Einstellung, und sein mittlerweile “berühmter” Kampfgeist sind in der Szene längst legendär. Der Minuten-Zeiger der Anlagen-Uhr lag schon recht deutlich in der Kuve und zeigte mehrere Minuten nach 19:30 an, als sich die nächtliche Finsternis über den 2er-Court legte. Von Minute zu Minute wurde es finsterer, und im gleichen Atemzug schmolz auch ein Game nach dem anderen vom eigentlich recht komfortablen Vladusic-Vorsprung dahin. Die Jugend-Partie schrie längst nach einem Abbruch wegen Dunkelheit, doch in dieser Phase entstand eine ganz kuriose Situation. Der eine – Vladusic – wollte so knapp den Sieg vor Augen unbedingt zu Ende spielen und das eine notwenige Game holen. Der andere – Kallab – machte in der nächtlichen Finsternis Game um Game, logisch das auch er kein Interesse an einem Spielabbruch hatte. Am Ende strahlten beide zufrieden, weil Nenad das letzte nötige Game zum 6:1, 6:4 Erfolg geschafft hatte, und Stephan weil er eine schlecht begonnene Partie mit einer beherzten Vorstellung gerettet hatte. “Am Ende mussten wir schon mit den Ohren spielen”, sorgte Kallab dann beim Abgang noch für den obligaten Super-Sager, während sein Bezwinger ein recht seriöses erstes Sieger-Interview zum Besten gab. “Es war sehr schön und mit dem Stephan echt witzig. Ich bin zufrieden und freue mich schon auf die nächste Runde”. Und darauf kann er sich mit Recht freuen. Ein neuer Stern am Tour-Himmel könnte da am gestrigen Freitag aufgegangen sein. Der Junior selbst wird wohl nur absoluten Tennisinsidern bekannt sein, doch sein Coach ist auf der Tour ein alter Bekannter. Erfolgs-Coach Nikolaus Patzak hat wieder einmal aus seiner Talentschmiede für aussichtsreichen starken Nachwuchs gesorgt. Der TK Eden-Coach war einst auch Trainer des zweifachen September-Grand-Slam-Siegers Christoph Wagner und vom ehemaligen Ranglisten-Ersten Patrick Schwing. In Patzaks Händen scheint Nenad Vladusic daher bestens aufgehoben. Bei Olympia stellte der Erfolgstrainer den Kontakt mit Tour-Veranstalter Claus Lippert her, drei Wochen später hat sein Schützling auf Anhieb die erste Runde des Hartplatz-Grand-Slam-Turniers überstanden. Womöglich der Anfang einer weiteren echten Erfolgsgeschichte – Marke Patzak.

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Heuberger schlägt Peyerl und gibt Doppel-Engagement mit Michael Kunz bekannt

Knapper als erwartet, letztlich aber doch in zwei Sätzen hat sich schließlich noch Norbert Heuberger am Freitag Nachmittag für das September-Grand-Slam-Achtelfinale qualifiziert. Die unerwartet harte Gegenwehr von August-Second-Series-Sieger Thomas Peyerl, und das keineswegs fehlerfreie Spiel des 2fachen Without-Top-Ten-Champions machten die Aufgabe für Heuberger aber doch recht schwer. “Ich nehme diese Partie als Training. Mir ist es egal ob die Bälle kommen oder nicht. Ich will einfach wieder meine Form finden, gut aufschlagen und schauen ob die Vorhand funktioniert”, charakterisierte der Doppel-Masterssieger seine Vorstellungen vor dem Duell mit Peyerl. Der 25jährige präsentierte sich mit dem Selbstvertrauen seines ersten Turniersieges vor wenigen Tagen erneut frech und spielfreudig und nach dem Match durchaus zufrieden. “Na ja, die paar Bälle die nicht geklappt haben, hätte ich reinspielen müssen. Da stand das Feld ganz offen. Wenn du solche Punkte nicht machst, dann kannst du halt so eine Partie gegen einen so guten Spieler wie den Norbert auch nicht gewinnen”. Heuberger wiederum sorgte nach dem Spiel für weitere Schlagzeilen. “Ich werde beim September-Grand-Slam-Doppel-Turnier gemeinsam mit dem Michi Kunz an den Start gehen”. Na das sind schöne Aussichten für die Konkurrenz.

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Claus Lippert, 6. September 2008