Der Countdown läuft – die letzten Infos aus Kitzbühel, Kirchberg und Going

Nur noch 5 Tage, dann steht eines der größten Highlights der bisherigen Hobby-Tennis-Tour-Geschichte auf dem Programm! Der HTT-Circuit übersiedelt nach Kitzbühel, wo im Rahmen des BET-AT-HOME-CUPS die 1. Babolat-Kitzbühel-Trophy 2012 zur Austragung gelangen wird. Wir waren vorab in der Gamsstadt, und haben für dich ein paar Impressionen aus den Tiroler Bergen mitgebracht. Ein Kurzbericht von C.L

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1. Babolat-Kitzbühel-Trophy wirft ihre Schatten voraus

Noch herrscht sowas wie Normalität im Hobby-Tennis-Zirkus! Mit dem abermals genialen und insgesamt 66 Spieler umfassenden Nennergebnis, feiert der Donaufelder Traditionsclub TK Eden an diesem Wochenende mit einer Doppel-Veranstaltung ein mehr als vielversprechendes Comeback im HTT-Kalender. Im Hintergrund aber kann man sie schon spüren, die in der Luft liegende Spannung vor dem Turnier der Turniere. Die 1. Babolat-Kitzbühel-Trophy als Juli-HTT-500-Turnier-Tirol hat längst seine Schatten bis in die Bundeshauptstadt geworfen. Alles fiebert dem Auftritt der HTT-Stars in den schönen Tiroler Bergen entgegen. Am Vormittag in zwei herrlich gelegenen Tennisclubs Hobby-Tennis-Tour spielen, danach mittels eigener Akkreditierung die ATP-Stars am Centercourt live und gratis verfolgen, und am Abend das Kitzbühler Nachtleben genießen, was kann es – bei hoffentlich sonnigem Wetter –  schöneres geben?

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Kitzbühler Organisationsteam arbeitet mit Hochdruck

hobbytennistour.at hat sich am vergangenen Mittwoch auf nach Tirol gemacht, und die letzten News aus den Bergen mit nach Hause gebracht. Hier nun ein kleiner Situationsbericht aus Kitzbühel fünf Tage vor dem ersten Aufschlag! Es ist Mittwoch der 17. Juli, die Uhr zeigt 11:30, als der HTT-Veranstalter mit einem Leihwagen das Gelände der Firma Buchbinder in Wien-Landstraße verläßt. Dreieinhalb Stunden später und nach einer eher gemütlichen Fahrt, nähert er sich jener Stadt, die in der kommenden Woche im Fokus der Tennis-Öffentlichkeit stehen wird. Von weitem sieht man schon das fast 2000 Meter hohe Kitzbühler Horn, und da taucht sie auch bereits auf, die Ortstafel des wohl bedeutendsten Wintersportortes Österreichs. Am anderen Ende der knapp über 8000 Einwohner zählenden Stadt, liegt der KTC, der Kitzbühler Tennisclub mit dem Mercedes-Benz-Sportpark und dem herrlichen Tennisstadion. Der Eingang zum Centercourt steht offen, und so bekommt man viele fleißige Hände zu sehen. Auf den Tribünen werden letzte Handgriffe getätigt, und unten am Platz gerade der Kitzbühler Schriftzug in den bretteleben scheinenden roten Sand gezaubert. Platzwart Fritz zieht mit Akribie “sein Juwel” zum wiederholten Male ab, ehe er mit einem Golfwagerl abrauscht. Durch die Unterführung gelangen wir auf den Rest der wirklich phantastisch liegenden Tennisanlage. Mittlerweile kommt die Sonne heraus, gibt einen Blick auf den zuvor noch wolkenverhangenen Wilden Kaiser frei, und auch die gegenüberliegende Streif ist immer wieder einen Blick wert. Riesige LKW laden jede Menge Equipment ab, lautes und nachhaltiges “Bohren & Hämmern” dröhnt uns beim Durchgang des kleines Tunnels entgegen. Überall werden Zelte und Stände aufgebaut, es wird mit Hochdruck gearbeitet. Einer der Partieführer bekommt gerade einen Tobsuchtsanfall, weil ein “Hilfshakler” gerade einen Teppich im VIP-Zelt nicht nach seinen Vorstellungen ausrollt. Ja, man ist auch hier einigermaßen angespannt. Viel cooler ist da schon Florian Zinnagl drauf, der dem Organisations-Komitee der Austrian Open angehört, für unsere Akkreditierungen zuständig ist, und uns wohl trotz Megastress mit einem Lächeln empfängt. Florian hat sein Büro in jenem Gebäudetrakt, der für normale Tennisfans unzugänglich ist, und wo einzig die Stars der ATP und die Organisatoren des Super-Events Zutritt haben.

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TC Kirchberg und TC Going – die Austragungsorte der Vorrunden

Wir verabschieden uns, und machen uns mit diesem sowas von lahmen Leihauto auf ins Kitzbühler Umland, wo die Vorrunden der Babolat-Kitzbühel-Trophy auf dem Programm stehen. Erste Station ist der 837 Meter über dem Meer gelegene Fremdenverkehrsort Kirchberg, wo der dortige TC einige Vorrunden-Matches der HTT beheimaten wird. Jugendwart Alex Erler steht gerade mit einigen seiner Talente auf dem Platz, ehe er uns begrüßt. Wer seine Vorrunden-Aufgaben hier im Kirchberger Tennisclub lösen muss, der kann sich auf ein echtes Vergnügen einstellen. Denn gleich neben der Anlage ladet ein herrlicher Badesee mit einem großen Pool und Wasserrutsche zum Besuch ein. Der Bademeister erzählt uns in “härtestem Tirolerisch”, dass es schon seit einigen Tagen ein echtes “Mischtwetter” hat. “Oba bisch zur nächstn Woch wird des scho wida” gibt er sich beim Abschied optimistisch. Für uns geht es weiter nach Going, wo beim dortigen Tennisclub weitere Vorrunden-Spiele der Babolat-Kitzbühel-Trophy ausgetragen werden. Etwas versteckt bei der örtlichen Schule liegt ein wirklich malerisch angelegter und sechs Courts umfassender Tennisverein. Steil bergauf muss man gehen, um auf das Gelände des TC Going zu gelangen, doch oben angekommen, raubt einem der famose Blick mit einem phantastischen Panorama erst wirklich den Atem. Über den Sandplätzen thront der Wilde Kaiser, und dieser schroffe Felsgigant zieht immer wieder unsere staunenden Blicke an. “Ja hier Tennis zu spielen das kann schon was”, empfängt uns der Obmann des TC Going Robert Hager höchst persönlich. Unheimlich gastfreundlich wie alle Tiroler die wir an diesem Tag treffen, plaudern wir über das anstehende Turnier und die Hobby-Tennis-Tour, an der Hager ziemlich stark interessiert scheint. Über 160 Mitglieder habe der Verein, erzählt Robert voller Stolz und berechtigter Weise. So mancher Tennisclub in der Millionenstadt Wien würde sich über solche Mitgliederzahlen mächtig freuen.

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Vom Lärchenhof und der Autobahnausfahrt Haag

Mittlerweile sind über 4 Stunden vergangen, Zeit wieder die Heimreise Richtung Wien anzutreten, als nach St. Johann auf der linken Seite der Lärchenhof auftaucht. Ein 5-Sterne-Wohlfühl-Tempel, den wir natürlich sehr gerne für unsere Spieler in Augenschein nehmen wollten. Hier findest Du wohl alles was das Herz bei einem Aufenthalt in den Tiroler Bergen so begehrt. Ob sich einer unserer HTT-Stars wohl hier einquartieren wird? Jetzt heißt es aber endgültig Abschied nehmen, eine abermals rund dreieinhalbstündige Autofahrt wartet. Ohne Staus und Zwischenfälle geht es heimwärts, und auch bei der Autobahnausfahrt Haag – Insider wissen Bescheid – geht diesmal alles gut. Ein Blick in den Rückspiegel, und in der Tat – alles ist gut!

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