Roman & Gräflinger im Duell um ersten HTT Masters Series Titel der Saison

Mit dem finalen Duell der beiden topgesetzten HTT Stars Damian Roman und Rene Gräflinger endet am heutigen Dienstag Abend (LIVE ab 21:15 Uhr auf www.hobbytennistour) das als “HTT Australian Open Revanche” ausgelobte erste HTT Masters Series 1000 Turnier des Jahres im UTC La Ville. Mit der 12. Februar-Masters-1000-Auflage startete am vergangenen Wochenende die auch heuer wieder neun Turniere umfassende Punktejagd auf zweithöchster HTT-Ebene, und mit dem abschließenden Endspiel steht auch die Nachfolgefrage rund um den frühzeitig entthronten Vorjahressieger Maximilian Wild an. Und für beide Finalisten steht angesichts der Wichtigkeit eines HTT Masters Series 1000 Finales eine Menge auf dem Spiel. Aus dem UTC La Ville berichtet für hobbytennistour.at C.L

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Die Prognose laut Statistik: Damian Roman siegt in drei Sätzen

Glaubt man den zusammengetragenen Fakten aus der HTT Statistik Abteilung, dann wird Rumäniens HTT Ausnahmekönner Damian Roman am Dienstag Abend das erste HTT Masters Series 1000 Saisonfinale 2020 gegen Rene Gräflinger in drei Sätzen für sich entscheiden. Und diese Annahme resultiert aus folgenden Facts: Damian Roman hat im Semifinale Stefan Grubmüller in die Knie gezwungen, und damit zumindest statistisch schon den Jackpot geknackt. Denn wer immer den 34jährigen HTT US Open Semifinalisten des Vorjahres in der Vergangenheit beim Februar-Masters-Series-1000-Turnier ausschalten konnte, durfte am Ende des Turniers auch mit dem Pokal in Händen jubeln. 2014 gelang dies im Viertelfinale dem späteren Sieger Martin Mayer, 2015 hatte sich Peter Klager als viertelfinaler Grubmüller-Bezwinger zu Titelehren geschwungen, und im Vorjahr überwand Maximilian Wild auf seinem Weg zum Titel die Hürde Grubmüller bereits in Runde 1. Der prognostizierte Dreisatzerfolg des HTT Branchen-Primus aus Negresti Oas ergibt sich schließlich noch aus den bisherigen drei direkten Duellen der beiden heutigen Finalgegner, die allesamt über die volle Distanz von drei Sätzen gingen.

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Gräflinger winkt im Falle eines Finalsieges Platz 2 im HTT Ranking

Nimmt man freilich die gezeigte Performance der beiden HTT-Heros während der vergangenen vier Turniertage als Maßstab, dann verschiebt sich die Favoritenrolle sogar leicht in Richtung des an Nummer 2 gesetzten Kärntner HTT Wimbledonfinalisten von 2019. Denn während sich die Nummer 1 der HTT auf dem Weg in sein 35. HTT-Karriere-Finale und sein 10. HTT Masters Series 1000 Endspiel in drei von vier Matches über die volle Distanz von drei Sätzen mühte, schwebte der 34jährige Rene Gräflinger dem “finalen Duell der Routiniers” gegen – zumindest auf dem Papier – vermeintlich stärkere Gegner entgegen. Sowohl der Kitzbühel-Semifinalist Simon Linha, wie auch HTT Australian Open Finalist Florian Kopf hatten dem Ranglisten-Dritten nichts entgegen zu setzen. Nur Titelvertgeidiger Maxi Wild konnte Gräflinger bei dessen 40. HTT Karriere-Einzelsieg einen Satz abknöpfen. Sollte der Kärntner HTT-Tennis-Export seinen Erfolgslauf auch am Dienstag Abend fortsetzen, dann würde der zweite HTT Masters Series 1000 Karriere-Titel nach den Kalksburg Open 2019, und der erstmalige Sprung auf Platz 2 der HTT Computer-Rangliste und damit sein Karriere-High-Ranking warten.

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Damian Roman mit gelungener Revanche für bitterste Niederlage seiner Karriere

Im Semifinal-Kracher am Montag Abend beeindruckte Gräflinger mit einer imposanten und fast fehlerfreien Vorstellung, die dem amtierenden HTT Australian Open Finalisten Florian Kopf massive Probleme bereitete, und am Ende jede Menge Respekt abverlangte. “Ich hatte nie die Möglichkeit in dieses Match zu finden. Gräflinger hat kaum Fehler gemacht, während ich die wenigen Chancen die ich hatte, nicht nützen konnte”, klagte Kopf nach seiner deutlichen 2:6, 3:6 Niederlage und verpasster 10. HTT-Finalteilnahme. Trösten konnte sich Kopf mit seinem 80. HTT Karriere-Einzelerfolg im Viertelfinale über Felix Sagasser und weiteren 360 Punkten, die ihn in der neuesten Ausgabe der HTT Computer-Rangliste wieder ein Stück näher ran an die Top Ten bringen werden. Vor dem zweiten Halbfinale des Februar Masters Series 1000 Turniers zwischen Damian Roman und Stefan Grubmüller herrschte angesichts der Vergangenheit der beiden HTT-Stars Hochspannung pur, die sich auf dem Platz phasenweise fortsetzte. Speziell gegen Ende des zweiten Satzes, als Roman bei 6:1, 5:4 zwei Matchbälle ausließ, danach ins Tie-Break und von dort direkt in einen dritten Satz musste. Überstunden die sich rächen könnten, zumal der 37jährige mit Ausnahme des Achtelfinales in jedem seiner vier Matches Schwerstarbeit zu verrichten hatte. Am Ende revanchierte sich Roman mit 6:1, 6:7, 6:2 für eine seiner bittersten Niederlagen. Im Achtelfinale der HTT US Open 2016 hatte Stefan Grubmüller die imposante Siegesserie des Rumänen nach drei HTT-US-Open-Turniersiegen in Serie beendet, und den HTT-Superstar mit den Worten “Ich bin nicht dein Fan, ich bin dein Gegner und hier um dich zu schlagen”, spektakulär verabschiedete.

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