Kampf um HTT-Tour-Finals-Startplätze spitzt sich weiter zu

Das letzte HTT-Masters Series Turnier des Jahres, die 24. Auflage des November-HTT-1000-Turniers im UTC La Ville sollte eigentlich für eine Vorentscheidung im Kampf um das heuer so spannend verlaufende Race to La Ville sorgen. Doch stattdessen hat sich nach drei Spieltagen des November-Masters-Series-1000-Turniers das Feld jener Spieler, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf einen Startplatz bei den von 23. bis 30. November 2019 stattfindenden 30. HTT-Tour-Finals machen können, noch extremer zusammen geschoben. Sieben Spieler kämpfen vor dem Semifinale des aktuellen HTT-Events und des am kommenden Wochenende auf dem Plan stehenden November-HTT-500-Turniers um die letzten vier freien Tickets für das große HTT-Saisonfinale. Aus dem UTC La Ville berichtet für hobbytennistour.at C.L

img_3722

Prüger & Moser rücken vor – Szabados als Verlierer des Wochenendes

Ausgerechnet jene drei Spieler, die vor dem vergangenen Turnierwochenende außerhalb der ersten acht Ränge im Race to La Ville platziert waren, stehen heute Abend neben dem topgesetzten Ranglisten-Ersten Damian Roman im hochkarätigst besetzten Semifinale des 24. November-Masters-Series-1000-Turnier im UTC La Ville. Damit verschärft sich der ohnehin schon wild tobende Kampf um die heiß begehrten Masters-Tickets weiter, und wird wohl erst in einer Woche beim letzten HTT-500er-Turnier der heurigen Saison einer Entscheidung zugeführt. Bereits im Viertelfinale des November-Masters-Series-1000-Turniers ausgeschieden, hat der 2fache Kitzbühel-Sieger Martin Zehetner mit aktuell 3.890 Punkten noch immer gute Karten, zum dritten Mal nach 2014 und 2015 am großen Saisonfinale der HTT teilzunehmen. Einen unglaublichen Herbst nach einer eigentlich total verkorksten Saison spielt aktuell Lukas Prüger. Mit seinem dreizehnten Sieg in Serie im Viertelfinale des November-Masters-1000-Turniers gegen Boris Novak, hat sich Prüger vor dem heutigen Semifinal-Kracher gegen Nicolas Moser auf Rang 6 im Live-Race mit 3.750 Punkten vorgearbeitet, während Andreas Szabados zum großen Verlierer des letzten Weekends avancieren dürfte. Der 30jährige Niederösterreicher erlitt beim 0:6, 1:6 gegen den Burgenländer Boris Novak ein brutales Start-Debakel, und muss mit nur 45 eroberten Pünktchen tatenlos zusehen, wie ihn Konkurrent um Konkurrent in diesen Stunden überholt. Mit dem Semifinaleinzug beim November-Masters-1000-Turnier hat sich auch WAC-Jungstar Nicolas Moser unter die Top 8 geschoben. Der 17jährige HTT-US-Open-Finalist möchte unbedingt an diesem Wochenende sein HTT-Tour-Finals-Ticket fix buchen, um sich ein Antreten ab kommenden Freitag beim November-HTT-500-Turnier zu ersparen.

img_6892

Haben sich die HTT-Saison-Grand-Slam-Sieger  Laporta & Schager mit ihrem November-Masters-1000-Fernbleiben verzockt?

Um einen Start dort beim November-HTT-500-Turnier werden wohl die Herren Diego Laporta und Alexander Schager nicht herumkommen, zumindest wenn sie im Konzert der Top 8 in der letzten November-Woche “mitmusizieren” wollen. Womöglich haben sich der HTT-US-Open-Sieger und der HTT-Wimbledon-Champion mit ihrer Absenz beim November-Masters-1000-Turnier richtig verspekuliert. Mit 3.545 bzw. 3.500 Punkten sind die beiden HTT-Saison-Major-Champions schon vor dem heutigen Semifinale beim November-Masters-1000-Turnier der HTT aus den Top 8 gepurzelt. Und dahinter lauert noch der 3fache serbische HTT-Wimbledonsieger Vladimir Vukicevic, der nach seinen Negativ-Schlagzeilen bei den HTT-Erste Bank Open nun wieder sportlich in die Spur gefunden, und den Fokus auf Leistung gelegt hat. Lohn ist der Einzug ins Semifinale des November-Masters-Series-1000-Turniers, und damit lebt auch die Chance auf seine siebente HTT-Tour-Finals-Teilnahme in Serie. Sorgenlos in Sachen Masters-Startplätze und auch rechnerisch fix für den Showdown der Top 8 qualifiziert sind seit diesem Wochenende neben dem Ranglisten-Ersten Damian Roman, auch der HTT-Australian-Open-Sieger Maximilian Wild, HTT-French-Open-Gewinner Markus Zellinger und HTT-Wimbledon-Finalist Markus Gräflinger, der gestern Abend vor dem Viertelfinale gegen Nicolas Moser mit Schulter-Schmerzen vorsorglich w.o. gab.

img_3138