Vladimir Vukicevic mit gelungenem HTT-Kitzbühel-Debüt

Der erste Schritt auf Tiroler Boden ist gemacht, die Premiere in Kitzbühel erfolgreich verlaufen! Der an Nummer 2 gesetzte Vladimir Vukicevic hat am Dienstag Abend seine Auftaktpartie bei der 8. Auflage der HTT-Generali Open mit Bravour gemeistert, und sich gegen den Fieberbrunnner Erich Rabanser am Ende glatt und souverän mit 6:1 und 6:3 durchgesetzt. Das vorzeitige Aus ereilte hingegen die Nummer 3 der Setzliste Bernhard Scheidl, der sich gegen HTT-Newcomer Simon Linha ohne Satzverlust verabschieden musste. Mühsamer als erwartet startet derweil auch Valentin Dix in die HTT-Generali Open am Fuße des Wilden Kaisers. Der 20jährige Deutsche “holperte” mit 7:5, 6:1 über Marcus Schischlik in die Runde der letzten 16, die auch Vorjahres-Semifinalist Felix Sagasser nach starker Vorstellung und einem 6:3, 6:2 Erfolg über Florian Steingruber erreichte. Aus der Gamsstadt berichtet für hobbytennistour.at C.L

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Vukicevic mit Sieg beim Kitz-Debüt und in seinem 265. HTT-Karriere-Einzelmatch

Serbiens dreifacher HTT-Wimbledonsieger Vladimir Vukicevic hat am Dienstag Abend erwartungsgemäß sein Erstunden-Match bei der 8. Auflage der HTT-Generali Open gewonnnen, und  mit einem 6:1, 6:3 Erfolg über Erich Rabanser neben dem fixierten Einzug ins Achtelfinale auch noch sein 265. HTT-Karriere-Einzelmatch mit einem Sieg veredelt. Der an Nummer 2 gesetzte Ranglisten-Fünfte aus Sombor spielte in seinem Kitz-Premieren-Match gegen den Tiroler Erich Rabanser seine ganze Klasse aus, und überstand auch eine kurze schwächere Phase im zweiten Satz, als der 37jährige kurzfristig 1:2 zurück lag. “Es war gar nicht so einfach”, lächelte Vukicevic nach seinem Auftaktsieg. “Man ist hier in Urlaubsstimmung, und muss trotzdem den Fokus finden”, analysierte der Sieger, während sein Tiroler Gegenüber die Überlegenheit seines Gegners und die Höhe seiner Niederlage anerkannte. “Zwischen uns liegt halt doch ein großer Leistungsunterschied. Aber es war eine coole Erfahrung gegen Vukicevic zu spielen. Ein bißchen mehr ärgern hätte ich ihn schon noch wollen”, befand der unterlegene Tiroler.

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Erneutes Achtelfinal-Aus von Bernhard Scheidl bei den HTT-Generali Open

Während die Nummer 2 des Turniers also recht “angenehm” ins Achtelfinale marschierte, erwischte es dort am Dienstag Nachmittag mit Bernhard Scheidl den HTT-Wimbledonsieger von 2018 und den Kitzbühel-Finalisten des Jahres 2015. Der 33jährige Burgenländer ging sang- und klanglos gegen HTT-Debütant Simon Linha vom TC First Serve Vienna mit 1:6, 3:6 unter, und schied damit so wie im Vorjahr bereits im Achtelfinale aus. Ein Resultat, das sich ein wenig bereits in Runde 1 abgezeichnet hatte. Gegen Klaus Klune ging der Serve & Volley Könner zu Mittag in der am Vorabend abgebrochenen Partie zwar unbeschadet und als Sieger in drei Sätzen vom Platz, mit dem 20. Saisoneinzelsieg, hatte Scheidl aber sein Pulver verschossen.

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Schischlik “schnuppert” bei 5:3 Führung im ersten Satz gegen Valentin Dix an einer Überraschung

Nicht ganz problemfrei gestaltete sich am gestrigen zweiten Spieltag der HTT-Generali Open auch der erste Auftritt von Valentin Dix. Der 20jährige Deutsche musste in seinem Erstrunden-Duell mit einem im ersten Satz teilweile entfesselt spielenden Marcus Schischlik einen zwischenzeitlichen 3:5 Rückstand aufholen, ehe die schwarz-rot-goldene Titelhoffnung für die erwartet klaren Verhältnisse sorgte, und mit 7:5, 6:2 erstmals das Achtelfinale in Kitzbühel erreichte. Während Schischlik nach starker Vorstellung im ersten Satz, in Durchgang Nummer 2 vorallem aufschlagtechnisch stetig abbaute, kam sein Bezinger mit Fortdauer der Partie immer besser ins Spiel. “Es war unerwartet schwierig für mich, zumal Schischlik im ersten Satz wirklich toll gespielt hat, während ich nicht richtig wusste, wie und was ich spielen soll. Ich habe im ersten Satz viel zu passiv agiert, das hat mein Gegner gut ausgenützt. “Ich freue mich dennoch über meinen ersten Sieg auf der HTT”, so Dix.

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