Markus Zellinger mit Titel & Selbstvertrauen vor den HTT-Australian-Open

Tullns HTT-Star Markus Zellinger kommt mit viel Selbstvertrauen und einem Turniersieg im Gepäck zum ersten HTT-Grand-Slam-Turnier des Jahres. Der 32jährige Niederösterreicher feierte am Dienstag Abend im Endspiel des 18. Jänner-HTT-500-Turniers im UTC La Ville gegen den topgesetzten Maximilian Wild einen 6:2, 4:6, 6:3 Erfolg und nach dem Juli-HTT-500-Turnier auf Donaufeld im Sommer letzten Jahres seinen zweiten HTT-Karriere-Titel. Wie damals beim Premierentitel Zellingers stand auch diesmal im finalen Showdown der Ranglisten-Zweite Maxi Wild “Pate” In einem unterhaltsamen und über weite Strecken recht hochklassigen Spiel setzte sich Zellinger in 1:43 Stunden Spielzeit durch, und erhöhte im Head to Head mit seinem neuen Teamkollegen beim TC Tulln auf 2:0. Zellinger kratzt damit unmittelbar vor Beginn der HTT-Australian Open als neue Nummer 11 auch erstmals an den Top Ten der hochgejazzten HTT-Entry-List. Aus dem UTC La Ville berichtet für hobbytennistour.at C.L

img_3839

Die ersten 500 Punkte der neuen Saison gehen an Markus Zellinger

Markus Zellinger vom TC Tulln ist am Dienstag Abend im Endspiel des ersten HTT-Turniers der neuen Saison seiner Favoritenrolle gerecht geworden, und startete mit seinem zweiten HTT-500er-Karriere-Titel höchst erfolgreich ins Tennisjahr 2019. Der 32jährige der mit Siegen über den jungen Qualifikanten Danijel Lazic, den deutschen Tour-Neuling Miha Stefanescu, HTT-Wimbledonsieger Bernhard Scheidl und den 2fachen HTT-Kitzbühel-Sieger Martin Zehetner hochkarätige Gegner aus dem Weg räumte, setzte auch im Endspiel des 332. HTT-500-Turniers der Open Ära seinen Erfolgsrun fort, und machte gegen den 18jährigen Maximilian Wild die ersten 500 Ranglistenpunkte der Saison klar. Zuvor musste Zellinger im rein niederösterreichischen Finale allerdings über die Volle Distanz von drei Sätzen gehen, ehe er die interne TC Tullner Hackordnung zurecht rückte.

img_3812

Zellinger leistet sich ein einziges schwaches Aufschlagspiel im gesamten Finale, und muss prompt in einen dritten Satz

Zunächst sah eigentlich alles nach einem klaren Erfolg des hier an Nummer 5 gesetzten Zellingers aus. Der HTT-US-Open-Semifinalist hatte sich das erste Break dieses 18. Jänner-HTT-500-Finales zum 3:1 gesichert, nach Abwehr von zwei Break-Chancen Wilds auf 4:1 gestellt, und im Finish des “nur” 32 Minuten dauernden ersten Durchgangs mit einem zweiten Break die 1:0 Satzführung mit 6:2 fixiert. Im zweiten Satz hielten beide Spieler bis 4:4 ihren Aufschlag, ehe sich Zellinger im neunten Game die erste schwächere Phase und eine grobe Unachtsamkeit leistete. Und die wurde prompt bestraft, denn der Routinier produzierte einen seiner insgesamt drei Doppelfehler und gleich zwei von insgesamt nur acht unforced errors des gesamten zweiten Satzes. Damit hatte Wild sein erstes Break in diesem Finale geschafft, und Augenblicke später sowie nach Abwehr zweier Break-Gelegenheiten Zellingers mit 6:4 den Satzausgleich sicher gestellt.

img_3817

Ein Break entscheidet den Entscheidungssatz des 18. Jänner-HTT-500-Turniers zugunsten Zellingers

Drei seiner am Ende insgesamt 61 unerzwungenen Fehler von der Grundlinie kosteten Wild dann zu Beginn des dritten Satzes das Match. Im zweiten Game des Entscheidungssatzes gelang Zellinger das einzige Break, das er mehr oder minder souverän bis zum siegbringenden letzten Aufschlagspiel transportierte. Nur einmal, nämlich im ominösen siebenten Spiel, hatte Zellinger bei eigenem Aufschlag Mühe und zwei Breakbälle abzuwehren. Ansonsten “servierte” der 32jährige die Partie sicher nach Hause, und nach exakt 103 Minuten verwandelte die neue Nummer 11 der HTT-Computer-Rangliste den ersten Matchball mit einem Vorhand-Winner zum 6:2, 4:6 und 6:3 Erfolg. Zellinger scheint damit auch für die anstehenden HTT-Australian-Open bereit zu sein und zählt nach dieser glanzvollen Vorstellung zum absoluten Kreis der Favoriten. Maxi Wild hingegen musste sich am Dienstag Abend mit “schönen statistischen Werten” begnügen und trösten. Immerhin spielte der 18jährige sein 20. HTT-Karriere-Turnier und sein 10. Endspiel auf der Hobby-Tennis-Tour. Keine schlechte Quote, bei jedem zweiten Turnierstart das Finale zu erreichen.

img_3843