HTT-Asse bangen verletzungsbedingt um erstes Grand-Slam-Turnier

Jungstar Maximilian Wild hat sich am Montag Abend in einem kuriosen Vorschlussrundenspiel zweier an der Hand verletzter Spieler gegen seinen niederösterreichischen Landsmann Andreas Szabados zum 10. Mal in seiner noch kurzen Karriere für ein Finale auf der Hobby-Tennis-Tour qualifiziert. Der 18jährige Neuzugang vom TC Tulln profitierte im Semifinale der oberen Rasterhälfte des 18. Jänner-HTT-500-Turniers beim Stand von 6:3, 2:0 allerdings von der verletztungsbedingten Aufgabe seines Gegners. Szabados hatte übrigens bereits am Vortag in seinen beiden Duellen gegen Matthias Wurzer und Michael Schwarz über Schmerzen im Oberarm geklagt. Der Start des Ranglisten-Siebenten bei den anstehenden HTT-Australian-Open wackelt daher übrigens genauso, wie das Antreten von Maxi Wild im Endspiel des Jänner-HTT-500-Turniers, plagen doch auch den Szabados-Bezwinger Schmerzen im Schlagarm. Aus dem UTC La Ville berichtet für hobbytennistour.at C.L

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Neben Wild und Szabados plagt sich auch HTT-Wimbledonsieger Bernhard Scheidl mit Armschmerzen herum

Wenige Tage vor Beginn des ersten HTT-Grand-Slam-Turniers des Jahres, müssen sich einige der Top-Ten-Stars mit körperlicher Problemen herumschlagen. Kurioser Weise werden sowohl Jänner-HTT-500-Finalist Maximilian Wild, wie auch der 3fache HTT-Titelträger Andreas Szabados von Schmerzen im rechten Oberarm geplagt und behindert. Während die beiden Niederösterreicher damit um ihre Teilnahme an den am Donnerstag beginnenden 28. HTT-Australian Open bangen müssen, gab der ebenfalls mit Armschmerzen spielende HTT-Wimbledon-Sieger Bernhard Scheidl nach seiner montägigen Viertelfinal-Niederlage gegen Markus Zellinger Entwarnung für das erste HTT-Saison-Major-Event im UTC La Ville. “Es war schon unangenehm, aber es ist nichts Schlimmes”, kommentierte der 33jährige Burgenländer seine doch recht deutliche 3:6, 0:6 Klatsche gegen HTT-US-Open-Semifinalist Markus Zellinger. “Ich hätte natürlich auch aufgeben und mich schonen können, aber das ist nicht meine Art”, meinte Scheidl, der zum vierten Mal in Serie zumindest das Viertelfinale des Jänner-HTT-500-Turniers erreicht hatte, und dort so wie 2017 die Segel streichen musste.

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Szabados bangt um HTT-Australian-Open-Start und Wild um die Teilnahme an seinem 10. HTT-Karriere-Finale am Dienstag Abend beim Jänner-HTT-500-Turnier

Weniger rosig sieht die Situation hingegen wie schon erwähnt bei den Herren Maximilian Wild und Andreas Szabados aus. Während Erstgenannter davon profitierte, dass sein Gegner im Semifinale mit noch größeren Schmerzen beim Stand von 3:6, 0:2 das Handtuch warf, und sich damit beim 20. Turnierstart zum 10. Mal für ein HTT-Endspiel qualifizierte, war das Montags-K.o. für Szabados eine doppelt bittere Pille. Neben dem Vorschluss-Runden-Aus droht der 29jährige nämlich auch erstmals in seiner Karriere ein HTT-Grand-Slam-Turnier zu verpassen. “Aus heutiger Sicht sieht es nicht so gut aus. Schauen wir einmal, wie sich der Arm am Mittwoch anfühlt”, so der Ranglisten-Siebente. Ein Ausfall – zumindest für das am heutigen Abend anstehende Jänner-HTT-500-Finale  – droht auch Maximilian Wild. Der 18jährige quälte sich im Semifinale gegen Szabados mit Schmerzen im Bizeps-Bereich seines Schlagarmes, und zweifelte unmittelbar nach Spielende am nötigen Fitness-Level für sein mögliches Jubiläums-Finale. Immerhin könnte der Neuzugang des TC Tulln beim HTT-Saison-Auftaktturnier sein 10. Karriere-Finale bestreiten, und dort für seinen 5. Turniersieg sorgen.

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Markus Zellinger fixiert Tullner Endspiel und Martin Zehetner feiert bei Single-Comeback seinen 100. HTT-Karriere-Einzelsieg im Viertelfinale gegen Josef Zeitlberger

Möglicher Finalgegner Wilds wäre ausgerechnet sein neuer Tullner Clubkollege Markus Zellinger. Der schon im Vorfeld als Geheimfavorit auf den ersten Saisontitel gehandelte 32jährige Niederösterreicher, spielte sich am Montag Abend mit einem imposant ausgefallenen Doppelpack in sein zweites HTT-Karriere-Finale. Im Viertelfinale feierte Zellinger mit 7:5, 6:0 seinen zweiten Sieg im zweiten direkten Duell mit HTT-Wimbledonsieger Bernhard Scheidl, ehe er im Semifinale seinen in Runde 3 gescheiterten Vereinskollegen Josef Zeitlberger rächte, und dessen Bezwinger Martin Zehetner in zwei Sätzen auf die Heimreise schickte. Mit 6:1, 6:3 fiel der Semifinalerfolg Zellingers über den 2fachen HTT-Kitzbühel-Champion doch überraschend deutlich aus, zumal der Ranglisten-Zehnte vom TC Deutsch Wagram bei seinem ersten Single-Antreten nach seiner im Semifinale der HTT-US-Open erlittenen Bänderverletzung ein glänzendes Comeback abzuliefern schien. Speziell der erste Satz im Viertelfinale gegen Zeitlberger imponierte. Da glänzte der in Spiellaune befindliche 37jährige mit feinstem Tennis von der Grundlinie, und ließ Zeitlberger eigentlich keine Chance. Im Semifinale gegen Zellinger verschlief Zehetner hingegen den ersten Satz komplett. Auch besser ins Spiel kommend, fand der 9fache Turniersieger am Ende nicht mehr auf die Siegerstraße. Kleiner Trost am Rande: Der sehenswerte Viertelfinalerfolg über Zeitlberger war Zehetners 100. Einzelsieg seiner HTT-Karriere.

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