Wojta mit Lehrstunde zum HTT-Challenger-Tour-Finals-Triumph

Jungstar Sebastian Wojta hat am Dienstag Abend mit einer imposanten Vorstellung die Challenger-Saison 2018 so beendet, wie er sie zehn Monate zuvor im Jänner dieses Jahres eröffnet hatte. Mit einem Sieg, der im Endspiel der 9. Auflage der HTT-Challenger-Tour-Finals in seiner Art und Weise an Souveränität kaum noch zu überbieten war. Der 16jährige Topfavorit auf den Titel beim großen Saisonfinale der besten Challenger-Spieler im UTC La Ville, erteilte seinem slowakischen Finalgegner Martin Priban in seinem 50. HTT-Karriere-Single eine gerade einmal 50 Minuten dauernde Lehrstunde, und setzte sich gegen sein 14jähriges Gegenüber von WAT Landstrasse mit 6:2 und 6:0 durch. Wojta feierte damit seinen zweiten HTT-Saison- und Karrieretitel und heimste einen Siegerscheck in der Höhe eines Gratis-Tennisjahres 2019 auf der HTT ein. Aus dem UTC La Ville berichtet für hobbytennistour.at C.L

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Sebastian Wojta macht aus seiner Challenger-Abschiedsvorstellung eine berauschende Gala

Sebastian Wojta vom SV Haas Leobendorf ist seiner klaren Favoritenrolle bei der 9. Auflage der HTT-Challenger-Tour-Finals 2018 gerecht geworden, und am Dienstag Abend mit einem Kantersieg dem wichtigsten Saisontitel auf HTT-Challenger-Ebene förmlich entgegen gestürmt. Der 16jährige deklassierte nach einer phänomenalen Darbietung den bis ins Finale ebenfalls überzeugend auftretenden Martin Priban in nur 50 Minuten mit 6:2, 6:0, und machte seine Challenger-Abschiedsvorstellung zu einer atemberaubend anzusehenden Gala. Selten fiel eine Matchstatistk von hobbytennistour.at derart deutlich aus, wie jene des vergangenen Dienstag Abends, an dem Wojta auch seine Ansprüche anmeldete, im kommenden Jahr auf 250er-Ebene ein gewichtigtes Wörtchen mitzureden.

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Wojta sprintet in nur 16 Minuten mit einem 6:0 im zweiten Satz und 100 Prozent an Punkten nach dem ersten Aufschlag zum Titelgewinn bei den HTT-Challenger-Finals

Mehr als doppelt soviele Punkte (61:30) wie sein Gegner gemacht, 31 Winner bei nur 16 unerzwungenen Fehlern, und 100 Prozent gewonnener Punkte nach dem ersten Aufschlag, Wojta lieferte vor den Augen seines Trainers und seines Papas eine mehr als geniale Leistung ab. Während nämlich Priban mit einem Doppelfehler und drei sogenannten unforced errors von der Grundlinie hyper nervös das bislang wichtigste Single-Match seiner HTT-Karriere in Angriff nahm, zeigte Wojta keinerlei Nerven im Showdown um die HTT-Challenger-Krone 2018, und bestätigte das frühe Break zur 2:0 Führung. Priban wiederum hatte im dritten Game des ersten Satzes erneut Mühe, um mit dem sechsten Spielball endlich ergebnistechnisch anzuschreiben, und auf 1:2 zu verkürzen. Wojta servierte hingegen weiter wie ein Henker, und konnte sich auf dem Weg zum 3:1 sogar seinen ersten Doppelfehler leisten. Einmal noch leistete Priban im folgenden Aufschlagspiel massigst Widerstand, wehrte drei Break-Chancen Wojtas zum 4:1 ab, und verwandelte seinerseits seinen vierten Spielball zum 2:3. Damit hatte Priban aber seine Schuldigkeit in diesem Finale getan. Der 14jährige schlitterte in der Folge chancenlos in  ein Debakel. Drei Games en suite bescherten Wojta die 1:0 Satzführung nach nur 33 Minuten, ehe Durchgang 2 in einer Hinrichtung endete. Nach nur weiteren 16 Minuten hatte Wojta mit 25:6 gewonnenen Punkten die Hand endgültig am Pott, und Papa Andreas einen Luftsprung vor Freude produziert.

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Die Stimmen zum Endspiel der HTT-Challenger-Tour-Finals

“Am Anfang war ich noch ein bißchen “tight”, ich bin aber dann relativ schnell locker geworden. Vorallem mit dem ersten Break ging alles viel einfacher. Körperlich ging es mir trotz meiner Verkühlung besser als erwartet. Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Leistung aber natürlich sehr zufrieden, und ich freue mich extrem, hier bei den HTT-Challenger-Tour-Finals den Titel gewonnen zu haben”, strahlte der Sieger. “Jeder kennt diese Tage, an denen man vielleicht phasenweise ganz gut spielt, aber insgesamt doch hinter den Erwartungen bleibt. So ein Tag war heute, und ich hatte in keiner Phase dieses Finales eine passende Antwort auf seine spinreichen und tempovollen Schläge. Dennoch habe ich mein persönliches Ziel für die HTT-Challenger-Tour-Finals erreicht, und ich möchte zum Abschluss dem Senastian auch noch zum Titelgewinn gratulieren”, verabschiedete sich der slowakische Jungstar.

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