Mit Andreas Szabados ist der erste Gesetzte der HTT-US-Open ausgeschieden

Bei herrlichem Spätsommerwetter ist am Freitag Nachmittag die 27. Auflage der HTT-US-Open in der Südstadt angelaufen. Neben der Qualifikation für das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres, standen auch bereits vier Matches zum hochkarätigsten  HTT-US-Open-Hauptbewerb der Geschichte auf dem Programm. Und mit der Nummer 8 des Tableaus Andreas Szabados musste sich gleich am Eröffnungstag auch der erste gesetzte Spieler verabschieden. Aus der Südstadt berichtet für hobbytennistour.at C.L

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Andreas Szabados nach HTT-US-Open-Auftakt-Aus mit einer mäßigen Saisonbilanz auf Grand-Slam-Ebene

BAC Cup 500 Champion Andreas Szabados ist bei seinem HTT-US-Open-Debüt gleich in der ersten Runde ausgeschieden. Der 29jährige Niederösterreicher musste sich in einer ausgeglichenen, spannenden und teilsweise hochklassigen Neuauflage des Februar-HTT-500-Achtelfinales gegen WAC-Jungstar Nicolas Moser nach 2:55 Stunden Spielzeit mit 7:6, 4:6, 4:6 geschlagen geben, und prolongierte damit seine eher mäßige Saisonbilanz auf HTT-Grand-Slam-Ebene. Der an Nummer 8 gesetzte Ranglisten-Elfte, ist nach seinem Auftakt-Aus bei den HTT-US-Open bei keinem der vier Saison-Majors über das Achtelfinale hinausgekommen, und hat damit auch den Kontrahenten im Kampf um einen Platz unter den Top 8 der Jahreswertung “Race to La Ville” die Möglichkeit eröffnet, an diesem Wochenende massiv Boden gut zu machen. Dabei startete der 2fache Saisonsieger vom TC Seebenstein mit einer 1:0 Satzführung in das zweite Saisonduell mit Moser. Das früh kassierte Break zum 1:3 postwendend wettgemacht, ging es schließlich mit dem Aufschlag ins Tie-Break, in dem Szabados mit 7:2 das bessere Ende für sich hatte.

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Nicolas Moser stellt im Head to Head mit Szabados auf 2:0 und trifft im Achtelfinale auf De Giacomo oder Markovic

Im zweiten Durchgang vergibt der Niederösterreicher dann die große Chance, bei 3:2 Führung eine seiner beiden Break-Möglichkeiten zum 4:2 zu nützen. Moser behält die Nerven, kontert seinerseits mit einem gelungenen Break zum 4:3, und gleicht wenig später mit 6:4 zum 1:1 in Sätzen aus. In der Entscheidung läuft Szabados von Beginn weg einem Rückstand hinterher. 1:4, 2:5, einen Matchball kann die HTT Nr. 11 dann noch abwehren, ehe seine Aufholjagd bei 4:5 ein jähes Ende findet, Moser mit 6:7, 6:4, 6:4 ins Achtelfinale der HTT-US-Open einzieht, und dort auf den Sieger der Partie Nicolas De Giacomo gegen Filip Markovic treffen wird.

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Mathias Wagner lässt große Chance aus, einen gesundheitlich angeschlagenen Maximilian Wild zu schlagen, und muss sich bei seinem 5. HTT-US-Open-Antreten zum ersten Mal in Runde 1 geschlagen geben

Eine zweite Überraschung am ersten Spieltag der HTT-US-Open verpasste indes Mathias Wagner. Der 27jährige ließ am Freitag Nachmittag am Centercourt die große Chance aus, einen gesundheitlich angeschlagenen Maximilian Wild gleich in Runde 1 aus dem Turnier zu werfen, und musste sich bei seinem fünften HTT-US-Open-Antreten zum ersten Mal in Runde 1 geschlagen geben. Wild, bei seinem dritten HTT-Grand-Slam-Karriere-Turnier an Nummer 3 gesetzt, laboriert an einer hartnäckigen Verkühlung, und hatte sichtlich mit körperlichen Problemen zu kämpfen, ehe er sich mit 6:4, 3:6, 6:3 zum zweiten Mal nach HTT-Wimbledon 2018 für die zweite Runde eines Grand-Slam-Turniers qualifiziert hatte. Zuvor hatte der 18jährige aber Schwerstarbeit zu verrichten. Wagner startete mit zwei Doppelfehlern am Stück und dem Break zum 0:1, lag dann rasch auch 2:5 zurück, ehe Wild bei 5:4 den ersten Satz mit eigenem Aufschlag unter Dach und Fach brachte. In Durchgang 2 gelang Wagner gegen einen sich schlecht bewegenden Wild das Break zum 2:0, und dieses Break verwandelte der im Ranking bis auf Platz Nr. 27 zurückgerutschte Wagner wenig später zum Satzausgleich. Einen Platz im Achtelfinale bei seinem 17. HTT-Karriere-Grand-Slam-Turnier und den 110. Einzelsieg seiner Laufbahn verpasste Wagner auch, weil er sich im sechsten Game ein Break zum 2:4 einhandelte, und dieses in der Folge nicht mehr wettmachen konnte. “Man muss fairerweise festhalten, dass Wild sicher nicht voll fit war am heutigen Tag. Aber umso bitterer ist es jetzt, hier nicht gewonnen zu haben. So eine Chance wie heute bekomme ich gegen Wild nie wieder”, zeigte sich der Unterlegene traurig.

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