Jetzt auch noch Johnny Ye – Verletzungsteufel wütet durch Doppelfeld der HTT-Finals

Die Serie an verletzungsbedingten Absagen für den am kommenden Samstag im UTC La Ville beginnenden Doppel-Bewerb der HTT-Tour-Finals reißt nicht ab. Nachdem sich HTT-Olympiasieger Matthias Braun schon vor Wochen mit einer schwereren Rückenverletzung außer Gefecht gemeldet hatte, und damit den Reigen einer verrückten Verletzungsserie eröffnete, hagelt es wenige Tage vor dem Saisonfinale der acht besten HTT-Doppel-Teams weitere verletzungsbedingte Absagen. Zunächst musste das Duo Lukas Danzer-Georg Weissmann ihren gemeinsamen Debüt-Aufritt im Rahmen der HTT-Tour-Finals streichen, nachdem sich Danzer im Achtelfinale des November-Masters-Series-1000-Turniers gegen Christian Kreidl und Benedikt Schratt an der Hand verletzt hatte. Am gestrigen Samstag erwischte es nun auch noch Chinas HTT-Superstar Johnny Ye, der sich im Auftakt-Match des November-HTT-500-Turniers gegen Andreas Tolunay eine Blessur am Rücken zuzog. Die Ausfälle von Danzer-Weissmann und Curupis-Ye wirbeln nun die Lostöpfe für die Auslosung zu den HTT-Tour-Finals kräftig durcheinander und sind gleichzeitig die Chance für zwei neue HTT-Doppel-Paarungen. Ein Bericht von C.L

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Verletzungsteufel rafft drei von acht qualifizierten Doppel-Teams dahin

Der Verletzungsteufel schläft nicht, und auf der HTT aktuell scheinbar sowieso nicht. Nach Matthias Braun und Lukas Danzer hat sich am Samstag Nachmittag auch Chinas HTT-Hero Johnny Ye verletzt und noch am Samstag spät nachts seinen Rückzug aus den HTT-Tour-Finals 2017 bekanntgegeben. Damit fallen bereits vier für das Saisonfinale der Top 8 Doppel-Teams qualifizierte Paarungen fix aus. Die Ausfälle von Braun-Beutler, Curupis-Ye, Danzer-Weissmann und das Fernbleiben der Tour-Finals-Champions von 2015 Philipp Schneider und Andreas Trinko eröffnet vier anderen Paarungen die große und teilweise erstmalige Möglichkeit, am prestigeträchtigsten HTT-Event des Jahres teilzunehmen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt dürfen sich Marcus Schischlik-Daniel Pfeifer, Filip Markovic-Dominik Jaros und vielleicht sogar das in der Diskussion um eine Wildcard stehende Duo Beutler-Trinko auf eine Masters-Teilnahme freuen.

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