HTT-Newcomer stürmt ohne Satzverlust ins HTT-US-Open-Finale

Ein erst 17jähriger Newcomer schickt sich an, bei der 25. Auflage der HTT-US-Open in der Südstadt zur absoluten Sensation zu avancieren. Gabriel Jovanovic vom UTC Stockerau pflügte in den vergangenen Tagen in imposanter Manier durch die obere Tableau-Hälfte des letzten Saison-Majors und gab auf dem Weg ins Semifinale ganze 7 Games ab. Und auch im Vorschluss-Runden-Duell um das zweite Finalticket neben Bernhard Scheidl, meldete der serbische Jungstar seine Anwartschaft auf den Titel bei den HTT-US-Open an. Mit einem 6:1, 6:4 Erfolg über Roman-Bezwinger Stefan Grubmüller zog Jovanovic bei seinem HTT-Premieren-Auftritt auf Anhieb ins Endspiel ein, wo er mit einem Erfolg zum drittjüngsten HTT-US-Open-Champion der Open Era avancieren könnte. Ein Bericht von C.L

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Gabriel Jovanovic gewinnt zweites HTT-US-Open-Semifinale in 75 Minuten gegen Stefan Grubmüller und ist für den Roman-Bewzinger nun auch für das Endspiel gegen Bernhard Scheidl der Favorit

Gabriel Jovanovic hat am Mittwoch Nachmittag das zweite Semifinale der HTT-US-Open 2016 gewonnen, und mit einem klaren Zweisatzsieg den Erfolgsrun von Stefan Grubmüller beendet. In 75 Minuten hatte der 17jährige für klare Verhältnisse am Centercourt in der Südstadt gesorgt, und seinem routinierten Gegner bei dessen 30. Karriere-Turnierstart gleich im ersten Satz die Schneid abgekauft. Zwei Breaks zum 2:0 und 5:1 sorgten für einen nach 33 Minuten doch recht rasch entschiedenen ersten Durchgang und vermittelten Grubmüller das Gefühl vor einer unüberwindbaren Hürde zu stehen. Tatsächlich hätte der 30jährige im zweiten Satz aber durchaus seine Möglichkeiten gehabt, dem unkonzentriert und in seiner Intensität nachlassenden Gegner richtige Schwierigkeiten zu bereiten. Doch Grubmüller machte in seinem vierten HTT-US-Open-Match keinen spritzigen Eindruck, und mit müden Beinen stand der Roman-Bezwinger am Ende gegen einen “besseren Spieler” auf verlorenem Posten. Immerhin gelang Grubmüller aber im zweiten Satz ein Re-Break zum 2:2 und er konnte diesen zweiten und 42 Minuten dauernden Heat lange Zeit recht offen gestalten. Am 1:6, 4:6 war aber nicht zu rütteln, und so konnte Grubmüller am Ende des Turniers mit dem erreichten Semifinale und dem achtelfinalen Erfolg über die HTT-Nr. 1 doch recht zufrieden Bilanz ziehen. “Schade, ich hätte mir im Finale gegen den Bernhard in einem Best of Five Match schon was ausgerechnet. Aber ich habe heute auch nicht wirklich gut gespielt. Es hätte eine Ausnahmeleistung gebraucht, um Jovanovic zu schlagen. Er ist für mich jetzt auch der Favorit auf den Titel”, so Grubmüller.

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