Auftakt zur neuen Tennis-Saison mit dem Jänner-GP 2006

Punktejagd der Hobby-Tennis-Tour startet am Freitag mit Jänner-GP-Turnier in ihre 17. Saison

Am Freitag ist es also wieder einmal soweit. Mit dem 1. Spieltag beim Jänner-GP-Turnier startet das neue Tennisjahr 2006 und die Hobby-Tennis-Tour in ihre bereits 17. Saison. Zum 5x seit 2002 bildet dabei die 1-Stern-GP-Veranstaltung im Tennispoint Vienna den Auftakt zur Punktejagd, und obwohl das Saison-Eröffnungsturnier mit gerade einmal 45 Champions-Race-Zählern für den Sieger dotiert ist, kommt dem ersten Bewerb des neuen Jahres doch ein gewisse Bedeutung zu. Viele Akteure nehmen das Jänner-GP als Vorbereitung für den nur eine Woche später stattfindenden ersten Saisonhöhepunkt, nämlich dem Jänner-Grand-Slam-Turnier. Brisanz bekommt der Saisonauftakt aber vor allem aufgrund der Tatsache, dass dem Gewinner die Spitzenposition im Champions-Race winkt. Wer wird also die erste Nummer 1 im Jahr 2006?

Derzeit führt Oktober-Without-Top-Ten-Sieger Christoph Foitik als einziger Top-Ten-Spieler das Teilnehmerfeld an

48 Stunden vor der Auslosung zum Jänner-GP-Turnier 06 scheint der Kreis der Sieganwärter groß wie nie zu sein, und ein spannender ausgeglichener Bewerb vor uns zu liegen. War der Saisonstart in den vergangenen Jahren stets ein Stelldichein der absoluten Hobby-Tennis-Tour-Elite – was auch ein Blick auf die Siegerliste der letzten Jahre eindrucksvoll dokumentiert – so haben es die Stars der Szene heuer scheinbar überhaupt nicht eilig, in die neue Saison zu starten. Mit Oktober-Without-Top-Ten-Sieger Christoph Foitik hat bislang erst ein Spieler aus den aktuellen Top Ten der Enty-List sein Kommen zugesagt. Der 27jährige Linkshänder ist zum 2x dabei und vermutlich bemüht, seinen vorjährigen Erstrunden-Ausrutscher wieder gut zu machen. Hinter Foitik rangiert im Moment Markus Altsinger auf Platz 2 der Nennliste für das Jänner-GP-Turnier, und für den 18jährigen gilt ähnliches wie für Foitik. Auch er will die Niederlage in Runde 1 der 2005er-Ausgabe gegen Thomas Valek vergessen machen. Zu den Favoriten beim augenblicklichen Stand der Nennungen ist ohne Zweifel auch Juli-Without-Top-Ten-Sieger Philipp Svatek zu zählen. Der am 1. Jänner 25 Jahre alt gewordene Ranglisten-Zwölfte brennt nach der langen Turnierpause auf einen Einsatz, und möchte an seine Leistungen beim Oktober-GP-Turnier anknüpfen, wo er es bis ins Endspiel schaffte. Hinter Future-Tour-Star Matthias Lohr, der sich am vergangenen Sonntag mit seinem 14. Jugendturnier-Titel in Form brachte, feiert Roman Ainberger sein Jänner-GP-Debüt. Eigentlich kaum zu glauben, schlägt der 31jährige am Wochenende doch zu seinem 45. Turnier auf der Hobby-Tennis-Tour auf. Ainberger spielt erstmals seit seinem November-GP-Sieg, sowie erstmals nach der Geburt seiner Zwillinge, und hofft auf eine Fortsetzung seiner mittlerweile 5 Siege andauernden Serie.

Breites Feld an Herausforderern läßt spannenden Turnierverlauf erwarten

Dahinter macht sich ein unglaublich “breites Feld” an topmotivierten Herausforderern bereit, den vermeintlichen Sieganwärtern ein Bein zu stellen. Angeführt von Günter Zack, der bei seiner Jänner-GP-Premiere zumindest den Viertelfinaleinzug vom letzten Turnier im alten Jahr erreichen möchte, und in Runde 1 vor seinem 40. Karriere-Match steht. Gespannt kann man auch dem Auftritt von November-Without-Top-Ten-Finalist Walter Posteiner entgegen sehen, der bei seinem zweiten Antreten in der Halle seinen 10. Turnierstart feiern wird. Gefährliche Außenseiter sind mit Sicherheit auch die Herren Leister, Dinter und Udovc. Während die beiden Erstgenannten beim Einladungs-Doppel-Turnier Mitte Dezember bereits ihre Hochform unter Beweis stellten (Leister mit dem Turniersieg und Dinter mit einem Finaleinzug), gilt Alexander Udovc als das große Fragezeichen. Kann der TC-Schmelz-Neuzugang eine ähnliche Performance wie beim November-GP-Turnier abrufen, wo er erst in knappen drei Sätzen dem späteren Finalisten Markus Altsinger unterlag, dann kann man vom Szele-Freund am Wochenende einiges erwarten. Mehr Infos zum 115. GP-Turnier der Geschichte und seinen weiteren Teilnehmern folgen.

Claus Lippert, 11.Jänner 2006