Ärger um Markus Hobiger zum Auftakt des Oktober-HTT-500-Turniers

Der verfrühte Kaltlufteinbruch am vergangenen Wochenende hat Traditionen auf der Hobby-Tennis-Tour gebrochen und dem derzeit stattfindenden Oktober-HTT-500-Turnier den zwei Jahrzehnte lang währenden Status des alljährlichen Indoor-Auftakts geraubt. Dennoch bleibt das ehemalige Oktober-Grand-Prix-Turnier natürlich ein fixer Wert im Tour-Kalender und dort als durchaus prestigeträchtiges Hallen-Event, eine echte Herausforderung für die Stars der Szene. Immerhin liegen für den Sieger 80 Champions-Race und 400 Entry-Punkte bereit, nicht ganz unwichtig in Anbetracht der Tatsache, dass wir uns längst im Endspurt einer langen Saison befinden, und damit zwangsläufig auch der Kampf um die Masters-Tickets in vollem Gang  ist. Dazu hat die heuer mit 40 Teilnehmern aus 9 Nationen besetzte Ausgabe natürlich eine traditionsreiche und zwei Jahrzehnte umfassende Geschichte, und damit alleine schon deshalb einen enormen Stellenwert in Spielerkreisen. Größen von “Einst & Jetzt” wie Christian Kainz, Roman Ainberger, Claus Lippert, Martin Kova, Gerald Scheller, Bernhard Nagl, Mario Kiss, Andreas Harbarth, und Franz Mayrhuber um nur einige zu nennen, verleihen dem Turnier am Altmannsdorfer Ast eine Siegerliste der Superlative, in die sich die Stars der heurigen Veranstaltung natürlich nur zu gerne einreihen würden. Erst recht an diesem Weekend, feiert das Oktober-HTT-500-Turnier doch heuer gleich zwei Jubiläen. Einerseits läuft seit Freitag Abend bereits die 20. Auflage dieses Hallen-Klassikers, der obendrein als 560. Turnier in der Statistik der Open Ära geführt wird. Ein Bericht von C.L

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Mit Jänner-Grand-Slam-Sieger Lukas Planteu hat das Jubiläums-Event noch einen echten Hochkaräter bekommen

Zum “doppelten Jubiläum” beim 20. Oktober-HTT-500-Turnier hatte man sich seitens der Organisatoren noch einen sportlichen Aufputz in Form eines echten Hochkaräters gewünscht. Nun, dieser Wunsch ging am Donnerstag Nachmittag mit der Nennung des frischgebackenen Oktober-Masters-Series-1000-Champions Lukas Planteu in Erfüllung, womit das zweite Hallenturnier der Indoor-Saison 2011/12 nunmehr mit 4 Mann aus den aktuellen Top Ten doch ganz ordentlich besetzt ist. Der Ranglisten-Erste Markus Kurzemann aus dem Ländle führt die Setzliste vor dem Kärntner Hallen-Grand-Slam-Sieger Lukas Planteu und Tirols 2fachem Rasen-Masters-Series-1000-Champion Thomas Guem an. Komplettiert wird die Abordnung aus den Top Ten von Deutschlands Nummer 1 David Hühne, während der von vielen Experten als großer Titelfavorit gehandelte Olympiasieger Patrick Wiesmühler, den Kreis der Topstars dieser Veranstaltung schließt. Hinten nach findet man beim Durchblättern der Nennliste noch einige ganz interessante Namen, für so manchen kritischen Zeitgeist im Circuit ist das aber zu wenig, um das aktuelle Turnier mit dem Status “Topbesetzung” zu klassifizieren.

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Markus Posteiner behält im “Quali-Duell der Negativ-Serien” gegen Werner Kovarik die Oberhand

Die Titel-Aspiranten des 11. Saison-Events der HTT-500-Reihe gönnten sich am gestrigen ersten Spieltag noch eine Pause, während für die Challenger-Helden der Tour der Ernst des Turniers begann. Um im Konzert “der Stars” mitzugeigen, heißt es für den Großteil der Challenger-Asse, eine beinharte Ausscheidung in Form eines zwei Runden umfassenden Quali-Turniers zu bestehen. Zwei Siege sind nötig, um sich im Hauptfeld des Jubiläums-Events präsentieren zu können, und womöglich ein Treffen mit den Top-Ten-Heros der Hobby-Tennis-Tour zu ergattern. Einen ersten Schritt in Richtung Hauptbewerb setzte am Freitag Abend im Eröffnungsspiel am Centercourt Markus Posteiner. Der 25jährige, der sich im Mai 2007 seinen bislang einzigen Tour-Titel auf Second-Series-Ebene sichern konnte, kämpfte in einem wenig hochklassigen und nervös geführten Quali-Duell Werner Kovarik in zwei Sätzen mit 6:4 und 7:5 nieder. Der Grund für das eklatant mit sogenannten “unforced errors” durchzogene Auftakt-Treffen der beiden Challenger-Stars liegt ohne Zweifel am mangelnden Selbstvertrauen, das beiden Akteuren im Moment wie ein Bissen Brot abgeht, und das sie angesichts wahrer Horror-Statistiken auch nicht haben können. Beide Herren waren mit absoluten Negativ-Bilanzen sowohl die Historie des Oktober-HTT-500-Turniers als auch die letzten Saison-Resultate betreffend, angereist. Posteiner war bei seinen drei bisherigen Oktober-HTT-500-Starts noch nie über die erste Runde hinausgekommen, und kassierte bei seinem Debüt im Jahr 2006 sogar eine ganz bittere 0:6, 0:6 Klatsche von Russlands Robert Macheev. Sein Gegenüber war bis dato im Rahmen dieses Turniers kaum erfolgreicher. Auch Kovarik war das Gefühl eines Erfolgserlebnisses bei drei Starts bislang fremd. 1999 musste er sich Kurt Minichshofer in Runde 1 geschlagen geben, 2000 war gegen Christoph Kramer Endstation, und 2001 unterlag der mittlerweile 37jährige zum Auftakt einem gewissen Mario Eichhorn. Das 6:7, 5:7 am Nationalfeiertag des Jahres 2001 war Kovariks letzter Auftritt beim Oktober-Grand-Prix, und das für genau 10 Jahre lang. Ein Jahrzehnt später entschied sich der Ottakringer für einen vierten Versuch, der wie wir wissen mit einer weiteren Pleitenummer endete. Und so kann man Kovariks 4:6, 5:7 Niederlage gegen Markus Posteiner durchaus bewerten, zumal der gewichtige Top-50-Mann durchaus seine Chancen vorfand, die aktuelle Negativserie zu beenden. Im ersten Satz eine 4:0 Führung verjuxt, schien die Nummer 48 des HTT-Computer-Rankings im zweiten Satz auf bestem Wege zu sein, das Quali-Match mit Posteiner drehen zu können, und nach drei Erstrunden-Niederlagen in Folge den erhofften “turn around” zu schaffen. Bei 5:3 Führung und zwei Satzbällen hatte der 37jährige einen entscheidenden dritten Satz schon beinahe erzwungen, als er wieder einmal Opfer seiner mentalen Schwäche wurde. Was denn alles nicht so nach Wunsch funktioniert, damit befasste sich Kovariks Systemsteuerung unter der Schädeldecke weitaus eindringlicher, als mögliche Strategien zur Trendumkehr zu erkennen. Was eigentlich keine große Sache gewesen wäre, stand ihm doch auf der anderen Seite des Netzes sein Ebenbild in Sachen Unsicherheit gegenüber. Posteiner hatte letztmalig im vergangenen Mai ein Single auf Tour-Ebene gewonnen, als er beim Mai-HTT-500 den weitaus höher eingeschätzten Emanuel Layr in drei Sätzen ausschalten konnte. Seither setzte es fünf Erstrunden-Niederlagen in Serie und eine damit verbundene 3monatige Turnierpause zwecks Frustbewältigung. Immerhin: Mit dem 6:4, 7:5 Erfolg über Werner Kovarik (der übrigens vor einer Woche beim Oktober-Challenger sein 150. Karriere-Turnier bestritt) steht Posteiner nun in der zweiten Quali-Runde und trifft dort im Kampf um ein Hauptfeld-Ticket auf einen ganz besonderen Mann.

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“stars and stripes” zum ersten Mal in 21 Jahren Hobby-Tennis-Tour – Tourneuling Prumer schlägt Serbiens Stojkov

Posteiners “ganz besonderer Zweitrunden-Quali-Gegner” heißt Berndt Prumer, was ihn eigentlich noch wenig “speziell oder besonders” macht. Interessant wird es aber, wenn man im aktuellen Turnier-Raster die Flagge des Tour-Neulings betrachtet. Dort spingt einem doch glatt “stars and stripes” – wie die Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika genannt wird – ins Auge, und das erstmals in der 21jährigen Geschichte der Hobby-Tennis-Tour. Ein Sommertag im Juli 1978 macht es möglich, denn da wurde im amerikanischen Wisconsins Rapids Tour-Newcomer Berndt Prumer geboren. Mittlerweile lebt der gebürtige US-Amerikaner in Neu-Oberhausen bei Gross-Enzersdorf, und seit Freitag Abend ist er auch Teil der Hobby-Tennis-Tour. Sein Debüt im Circuit absolvierte Prumer bravourös, wenngleich es dauerte, bis er im Duell mit Serbiens Milan Stojkov auf die Erfolgsspur in Richtung zweiter Quali-Runde fand. Was neben seiner offensichtlichen Anfangsnervosität auch an seinem Gegner lag, der von Woche zu Woche sicherer und stärker seine Matches zu bestreiten versteht. Der 27jährige aus der Vojvodina, genau genommen aus Vrsac, der vor einer Woche beim Oktober-Challenger-Turnier erstmals in seiner Tour-Karriere das Viertelfinale erreichte, schien im ersten Satz mit dem Selbstvertrauen des vorwöchigen Erfolgserlebnisses einem weiteren Sieg entgegenzusteuern, ehe er seinen Rhythmus und in der Folge auch das Match verlor. “Es war nicht mein Tag”, kommentierte der Serbe seine zweite Karriere-Erstrunden-Niederlage, während “Ami Prumer” durchaus zufrieden sein erstes Sieger-Interview gab. Dabei präsentierte er sich äußerst gewissenhaft, bat er doch nach Ende des Gesprächs den Veranstalter nochmals um eine Zusammenfassung seines Kommentars. “Damit ich weiß, was auf die Homepage kommt und ich eh keinen Blödsinn gesagt habe”, lächelte der Neue. “Es war wie erwartet. Ich habe 13 Jahre keine Tennismatches gespielt, mit Ausnahme zweier Partien bei den Marchfeld Open die ich klar verloren habe. Am Anfang war ich ein bißchen nervös, doch danach ist es gut gelaufen. Irgendwann im Verlauf des Spieles habe ich die Bälle nur mehr reingespielt, und dann war ich mir sicher, diese Partie zu gewinnen”, so Prumer.

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Peter-Jürgen Mracna – in nur einer Woche von der Titel-Story zum Quali-Debakel, und das in seinem ehemaligen Wohnzimmer

Stojkov also in drei Sätzen ausgeschieden, dennoch gab es am Eröffnungstag des 20. Oktober-HTT-500-Turniers im UTC La Ville einen serbischen Sieg zu bejubeln. Für den sorgte Blagoje Dogandzic, der einem indisponierten Peter-Jürgen Mracna mit 6:1, 6:3 einen echt bösen Quali-Schreck versetzte. In einer Woche von der Titel-Story zum Quali-Debakel, für den 36jährigen Terra-Rossa-Spieler scheinbar ein Klacks. Schneller als vom Court geprügelt, stürmte “Non” nur aus “seiner La-Ville-Halle”. In Erinnerung an unsere Non-Story vom letzten Wochenende bleibt nur zu sagen, dass Mracnas freitägige Quali-Pleite “Indoor” über die Bühne ging, und seine Familie nicht mehr im 19. Stock des Alt Erlaa Wohnparks lebt, wo die Mama einst seine Matches verfolgte. Diese “Schande am schwarzen Freitag” musste sie Gott sein Dank nicht mitansehen.

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Ärger um HTT-Kultfigur Markus Hobiger

Damit kommen wir zum ersten Spieltag des Hauptbewerbs, wo vorallem das Duell zwischen David Hühne und Markus Hobiger für das meiste Aufsehen “vor” und vorallem “nach” dem Match sorgte. Der Ausgang dieses Erstrunden-Treffens mit 7:6, 6:2 an Deutschlands Nummer 1 gegangen, war komplett in den Hintergrund geraten, weil sich Markus Hobiger weniger durch sportliche Schlagzeilen auszeichnete, als vielmehr ins Kreuzfeuer der Kritik durch seine Kollegen kam. Es ging um Hobis Performance, mit der er sich wenig manierlich den Zorn seiner Mitspieler zuzog. Was war geschehen? Zunächst beschwerte sich David Hühne, dass sein Gegner die Partie mutwillig verschleppt hätte. Hobigers Antwort dazu: “Das ist mir nicht so vorgekommen”. Weit schlimmer und heftiger waren aber die Vorwürfe der Kollegen, die sich von den lautstarken Unmutskundgebungen des 34jährigen Guntramsdorfers mitten auf dem Platz gestört fühlten. Am ärgsten erwischte es wohl Markus Eichleter, der sich im Erstrunden-Duell mit Terra-Rossa-Spieler Harald Voll eine “Null” im dritten Satz einhandelte. Dementsprechend aufgelöst und wutentbrannt äußerste der 36jährige Villacher im Interview seinen berechtigten Frust. In einer Brandrede ließ er seinem Ärger freien Lauf. “‘Ich bin total angefressen. Mir fehlen die Worte. Das der Hobiger selbst nicht draufkommt, dass er mit seiner Schreierei stört. Man kann ein- oder zwei Mal schreien, aber dann muss Schluss sein. Er hat heute definitiv mein Spiel zerstört”, grollte der Kärntner. Und sein abendlicher Unmut war nur zu gut verständlich, angesichts eines Blickes auf das Tableau. Da wäre echt viel möglich gewesen für einen Spieler wie Eichleter, und damit ist nicht nur ein mögliches Viertelfinale bei einem 500er-Turnier gemeint, sondern viel eher die Folgewirkung, die so ein Erfolg mit sich gebracht hätte.

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Jürgen Buchhammer kämpft Terra-Rossa-Star Rainer Bauer in drei Sätzen nieder

Wie weit sich Hobiger selbst aus der Konzentration brachte, ist nicht nachvollziehbar, genauso wenig wie Teile seines Interviews, in dem er sich mit seiner Leistung gar nicht unzufrieden zeigte. Gegen einen von seiner Bestform meilenweit entfernten David Hühne glatt in zwei Sätzen zu verlieren, ist keine Glanzleistung und wohl am Ende auch nicht jenes Resultat, das sich der Niederösterreicher für seinen vierten Oktober-HTT-500-Start vorgenommen hatte. So setzte es am Ende nach zwei Stunden Spielzeit mit 6:7, 2:6 so wie im Vorjahr gegen Alexander Udovc ein Aus in Runde 1, das gemixt mit den Vorwürfen in Sachen “gutes Benehmen” zu einem rabenschwarzen Abend für den Guntramsdorfer wurde. Übrigens: Sowohl Hühne als auch Hobiger spielten am Freitag Abend die Auftaktpartie ihres 130. Karriere-Turniers. Im Achtelfinale trifft Vorjahres-Halbfinalist David Hühne auf Jürgen Buchhammer, der eine Woche nach seinem imposanten Oktober-Masters-Series-1000-Auftritt, für einen weiteren Höhenflug “daheim im La-Ville” sorgte. In drei Sätzen warf er Terra-Rossa-Star Rainer Bauer aus dem Bewerb, der im Vorjahr hier beim Oktober-HTT-500-Turnier noch im Viertelfinale stand. Doch derzeit kommt der 34jährige nicht und nicht auf Touren, und handelte sich im Duell mit Lokalmatador Buchhammer bereits die sechste Erstrunden-Niederlage im Jahr 2011 ein. “Ich weiß nicht so recht, aber ich habe mit dem geringen Tempo meiner Gegner große Schwierigkeiten”, ortete der Terra-Rossa-Star die Gründe seines Negativ-Laufes.

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Olympiasiegerin Ines Kreilinger erreicht im Eilzugstempo das Oktober-HTT-500-Achtelfinale, während ihr Freund Daniel Elender in Runde 1 auf der Strecke bleibt

Ein kleines privates Jubiläum feiert an diesem Wochenende auch Olympiasiegerin Ines Kreilinger. Die 22jährige aus Braunau spielt seit ihrem Tour-Debüt im Juli ihr 10. HTT-Karriere-Turnier, und eröffnete ihren Jubiläums-Auftritt mit einem souveränen und völlig ungefährdeten 6:2, 6:0 Erfolg über Oktober-Challenger-Sieger Clemens Wimmer. Der 29jährige nahm den verlorenen Geschlechter-Kampf allerdings ziemlich locker und cool, und kommentierte diesen pointenhaft und humorvoll auch im Zusammenhang mit dem Hobiger-Ärger des Abends: “Wenn der Hobi am Nebenplatz nicht so laut gewesen wäre, dann hätte ich gegen die Ines nur knapp in drei Sätzen verloren”, lachte der 3fache Saisonsieger der Challenger-Tour. “Nein im Ernst, das Tempo war mir einfach zu hoch”. Ein gelungenes Comeback – zumindest ergebnistechnisch – ist am Freitag Abend auch Martin Vytisk gelungen. Der 36jährige vom TC Sportlights besiegte zum Auftakt Daniel Elender nach 2:20 Stunden mit 6:4, 4:6, 7:5, und blieb damit auch bei seinem insgesamt vierten Oktober-HTT-500-Antreten seiner Karriere in Runde 1 ungeschlagen. 2006 schaffte es Vytisk sogar ins Finale, ein Resultat, von dem der 2fache Turniersieger aber anno 2011 nur träumen kann, und das nicht nur angesichts der Auslosung (im Achtelfinale bekommt es Vytisk mit der Nummer 1 Markus Kurzemann zu tun) unrealisierbar scheint. “Ich hatte wieder mit meinem Tennisarm zu kämpfen, und ein paar Punkte genügten, um aus dem Tritt zu kommen”, resümierte der Sieger.

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Harald Weikl – auch der zweite Tour-Debütant des Abends bleibt erfolgreich

Der Freitag Abend des Oktober-HTT-500-Turniers brachte neben dem Premieren-Auftritt von Berndt Prumer noch ein zweites – obendrein erfolgreiches – Debüt auf der Hobby-Tennis-Tour. Harald Weikl, 29jähriger Wiener in Laxenburg lebend, feierte in Runde 1 einen überzeugenden 7:5, 6:0 Erfolg über Terra-Rossa-Star Basel Abdelmoneim. Der 38jährige aus Ägypten zeigte sich von seinem Bezwinger schwer beeindruckt, und zollte dem Neuling höchsten Respekt. “Erster und zweiter Aufschlag perfekt, kein Doppelfehler, er hat es mir sehr schwer gemacht. Nur im ersten Satz war der Harald noch “neu”, dann hatte ich keine Chance mehr. Gratulation an den Sieger, der obendrein ein richtig fairer Gegner war”, stellte Afrikas Nummer 1 fest. “Es hat riesig Spaß gemacht. Eigentlich habe ich heute mein bestes Tennis gespielt und super serviert. Außerdem hatte ich einen echt netten Kerl als Gegner”, gab Weikl das Lob an Abdelmoneim zurück.

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