Vor der Titeljagd beim stärksten HTT-Masters-Turnier aller Zeiten

Wenn die allgemeinen Erwartungen angesichts eines sensationell besetzten Saisonfinales im UTC La Ville auch nur halbwegs erfüllt werden, dann stehen der Hobby-Tennis-Tour acht mehr als hochklassige Tennistage ins Haus. Die 24. Auflage des traditionsreichsten Turniers im gesamten Tour-Zirkus, rühmt sich schon vor dem ersten Aufschlag des Super-Events, mit dem stärksten Teilnehmerfeld aller Zeiten aufwarten zu können. Mittlerweile interessiert nicht mehr alleine die HTT-Community, wie sich Klager & Co in den kommenden 8 Tagen schlagen werden, nein das seit 1990 zur Austragung gelangende Saisonfinale am Altmannsdorfer Ast, wird weit über die Grenzen des Circuits hinaus in der gesamten Wiener Tennisszene gespannt verfolgt. Dementsprechend groß ist natürlich auch der Druck, der auf den HTT-Stars vor dem Mega-Event der Top 8 lastet. Erstmals im Rahmen des Masters-Turniers sind übrigens auch die besten Doppelspieler der Stadt im Round Robin Modus am Werk, womit der zuletzt eher schwächlichen Doppel-Branche endlich auch jene Aufmerksamkeit zu Teil werden könnte, die einen Boom für 2014 auslösen sollte. Im Vorjahr bekamen die Fans der HTT mit 7 Spielern über “30” das älteste Masters-Turnier der Geschichte geboten, heuer hingegen scheint das Feld mit vier “Oldies” über 30 und vier “Youngsters” unter 25 ausgewogen zu sein. Masterserfahrung im Feld der Top 8 haben nur Titelverteidiger Franz Mayrhuber, der im Vorjahr als Ersatzmann eingesprungene Renee Glatzl, der 2fache Major-Gewinner Fabian Mayrhuber und der gerade noch ins Feld gerutschte ehemalige Ranglisten-Erste Markus Kurzemann. Die vier Debütanten beim Saisonfinale, nämlich die Neo-Nummer 1 Peter Klager, der 5fache Saisonsieger Philipp Schneider, der serbische Olympiasieger Vladimir Vukicevic und Spaniens HTT-Superstar Ignacio Martin, könnten wiederum für den insgesamt 5. Premieren-Titel der Open Ära sorgen. Wer aber sind die großen Favoriten auf den wichtigsten und prestigeträchtigsten Titel des Jahres. Eine Vorschau von C.L

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Kann Vorjahressieger Franz Mayrhuber abermals der Power-Generation trotzen?

Die stark veränderte Hobby-Tennis-Tour-Landschaft mit einer im Vergleich zum Vorjahr völlig auf den Kopf gestellten Rangliste bringt es mit sich, dass Tour-Oldboy Franz Mayrhuber mit seiner fünften Teilnahme am Saisonfinale der Top 8 schon sowas wie ein Masters-Routinier ist. Mit 5 Starts beim Saisonabschluss-Turnier liegt Mayrhuber in der Ewigenbestenliste – gemeinsam mit Roman Hamm und Tashi Liu – zwar nur auf Rang 6, doch im aktuellen Feld ist der 48jährige jener Spieler, der die mit Abstand meiste Erfahrung im Round-Robin-Treffen der Saisonbesten aufzuweisen hat. Was nicht unwichtig sein könnte, falls der am Montag vom Ranglisten-Thron gestürzte Vorjahressieger wieder in jene Sphären vorstoßen sollte, in denen er schon 2009 und 2012 die HTT-Szene brüskierte. 2009 schnappte er in einer megaspannenden Tie-Break-Entscheidung des dritten Satzes dem damaligen Branchen-Leader Andreas Harbarth den möglichen dritten Masters-Titel in Serie vor der Nase weg, und im Vorjahr “beleidigte” Mayrhuber mit seinem Final-Triumph im Endspiel gegen Power-Server Patrick Wiesmühler wieder einmal die hochgejazzte Power-Generation der voreingenommenen Power-Tennis-Gesellschaft. Einige Herrschaften dieser Elite-Gruppe werden den vergangenen Montag bejubelt haben, als die neueste Ausgabe der HTT-Entry-List erschien, und Mayrhubers Name nicht mehr “on top” abzulesen war. Seine Kritiker sehen sich in der Meinung bestätigt, dass Mayrhubers Zeit abgelaufen ist, und auch die Statistik spiegelt für das abgelaufene Tennisjahr aus Sicht des 48jährigen nicht mehr jene Superlativen wider, die sonst üblicher Weise mit seinem Namen in Zusammenhang gebracht werden. Mayrhuber stand heuer in 6 HTT-Endspielen, und musste dabei 5 als verloren verbuchen. Einzig beim April-Masters-Series-1000-Turnier behielt der 12fache Turniersieger im Finale gegen Englands Nr. 1 Adam Goodsell die Oberhand. Auf Grand-Slam-Ebene kam der Routinier vier Mal nicht über das Viertelfinale hinaus, und insgesamt 5 Erstrunden-Niederlagen im Jahr 2013 sind auch eine höchst ungewohnte Note in einer Mayrhuber’schen Saisonbilanz. 104 Wochen lang stand er bis vor wenigen Tagen an der Ranglisten-Spitze, und aktuell ist Mayrhuber in der ultraschnellen und megastarken HTT-Epoche immer noch die Nummer 2. Und als solche sollte man das für die ganz speziellen und großen Momente prädestinierte Schlitzohr auch betrachten, wenn man sich Gedanken über den Ausgang des Masters-Turniers 2013 macht. Mayrhuber zu unterschätzen könnte für die Konkurrenz fatal enden, wie wir schon letztes Jahr sehen konnten. Dennoch: Einen Platz im Semifinale zu ergattern wird für den 2fachen Masterssieger alles andere als ein Zuckerschlecken.

Mayrhuber Franz
Mayrhuber Franz
at
Age 53
Height 183cm
Weight 82kg
Plays Right-handed
Joined 2008-05-30
Season statistic
Wins 32
Defeats 20
Champion 1
Entry 1
Race to Masters

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Die neue Nr. 1 der Hobby-Tennis-Tour Peter Klager will mit dem Masters-Titel eine märchenhafte Premierensaison abschließen

Herzlichen Glückwunsch zur Nummer 1 der Hobby-Tennis-Tour! Allerorts freute man sich am gestrigen Mittwoch mit Peter Klager, der Langzeit-Leader Franz Mayrhuber vom Thron der HTT stieß, und sich als erst 19. Spieler der Geschichte mit dem Status Nr. 1 abfeiern lassen kann. Der sympathische Wiener wird freilich keine große Party geschmissen haben, steht doch auch für ihn das ganz große Saisonziel unmittelbar vor der Türe. Ein Sieg beim phantastisch besetzten Saisonfinale wäre für den 21jährigen die perfekte Krönung einer ohnehin schon genialen und mit Höhepunkten en masse gespickten Premierensaison. Im Februar lieferte er beim Masters-Series-1000-Turnier im UTC La Ville mit dem Titelgewinn ein Traum-Debüt, ehe er sich im Mai beim World Tennis Club Dirnelwiese zum French-Open-Sieger kürte. Klager war auch Teil des legendären und rekordbringenden HTT-Wimbledonfinales, dass er nach 5:03 Stunden in 5 Sätzen knapp verlor. Ein kurzes Zwischentief beim RMB TILE-CUP, wo er im Endspiel gegen Jungstar Renee Glatzl ein böses Final-Debakel erlebte, machte Klager zuletzt mit dem Sieg beim November-Masters-Series-1000-Turnier und der gelungenen Wimbledon-Revanche gegen Vladimir Vukicevic vergessen. Und als Zuckerguss obendrauf, geht es an diesem Wochenende erstmals in seiner Karriere als Nr. 1 der Rangliste in ein Turnier der Hobby-Tennis-Tour. Klager ist einer der vier Topfavoriten, und als solcher befähigt, mit Saisontitel Nr. 5 ein märchenhaftes Tennisjahr abzuschließen.

Klager Peter
Klager Peter
at
Age 26
Height -cm
Weight -kg
Plays Right-handed
Joined 2013-02-14
Season statistic
Wins 33
Defeats 4
Champion 4
Entry 2
Race to Masters

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Wundertüte Glatzl will offene Masters-Rechnung aus dem Vorjahr begleichen

Er war der tragische Held der Vorjahres-Ausgabe beim Masters 2012! Als Ersatzmann – nach der verletzungsbedingten Aufgabe von Franz Korger – zum Zug gekommen, schoss Renee Glatzl auf dem – ihm prächtig entgegenkommenden – Opti-Court zunächst die Herren Franz Mayrhuber und Rares Maftei mit atemberaubender Geschwindigkeit aus der Halle, ehe er vom Paragraphen-Dschungel des HTT-Masters-Regulativs gestoppt wurde. Statt Titelfeier gab es für den damals 18jährigen nur die Zuschauerrolle, und dieses Erlebnis war so prägend, dass sich Glatzl schwor, 2013 von Beginn an möglichst viele Punkte für seine erste “echte” Masters-Teilnahme zu sammeln. Und das ist dem Power-Server vom Schwechater TC auch großartig gelungen, denn – auch wenn es nur Außenseiter-Chancen sind – so hat Glatzl vor dem finalen Showdown der Top 8 genügend Punkte am Ranglisten-Konto, um theoretisch sogar mit einem Titelgewinn und dem gleichzeitigen frühen Scheitern der Konkurrenten, die Nummer 1 Position zu erobern. Die Basis dafür legte der 19jährige bereits im Jänner, als er bis ins Finale der “HTT-Australian-Open” einzog. Konstant agierte Glatzl auch auf HTT-500er-Ebene, wo er bei 9 Saisonstarts immer zumindest das Viertelfinale erreichte. Zu Titelehren reichte es für den Ranglisten-Dritten aber freilich nur einmal, als er beim RMB-TILE-CUP auf Donaufeld zuschlug, und Peter Klager im Endspiel auch den 125 Euro-Siegerscheck wegschnappte. Zuletzt stand Glatzl im Blickpunkt des Geschehens, als er mit seiner knappen Niederlage im Semifinale des November-HTT-500-Turniers gegen ignacio Martin aus Spanien wieder einmal seinem Ruf als “Wundertüte” gerecht wurde und dafür sorgte, dass Alexander Scheller dieser Tage nur die Rolle des Ersatzmannes leben kann. Was ist diese Woche drin in der Wundertüte! Vom Vorrunden-Aus bis zum souveränen Titelgewinn kann man Glatzl alles zutrauen!


Glatzl Renee
Glatzl Renee
at
Age 24
Height 175cm
Weight 71kg
Plays Right-handed
Joined 0000-00-00
Season statistic
Wins 37
Defeats 18
Champion 1
Entry 3
Race to Masters

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Masters-Debütant Philipp Schneider versucht mit Super-Final-Bilanz und als erfolgreichster Spieler 2013 sein La-Ville-Indoor-Series-Preisgeld zu verdoppeln

Einer der vier Masters-Debütanten, ist der heuer – an Turniersiegen gemessen – erfolgreichste Spieler der Hobby-Tennis-Tour, und hört auf den Namen Philipp Schneider. Der 33jährige wurde der breiten HTT-Öffentlichkeit erstmals im Sommer beim Rasen-Grand-Slam-Turnier “auf WAT Landstrasse” bekannt, als er sich als Nobody mit tollen Resultaten bis ins Semifinale spielte. Mittlerweile ist Schneider im Circuit aber mehr als nur bekannt, sondern fast schon gefürchtet, zumindest wenn man gegen ihn im Finale anzutreten hat. Denn dort in den Entscheidungsspielen um große Titel, ist der in Waidhofen Meisterschaft spielende Tour-Star bei 5 Finalteilnahmen noch ungeschlagen. Siege trug Schneider heuer vorallem auf HTT-500er-Ebene davon, den letzten vor zwei Wochen bei der November-Ausgabe nach einer großartigen Final-Performance gegen Spaniens Ignacio Martin. Der 33jährige wird als frischgebackener Sieger der heuer erstmals ausgetragenen La-Ville-Indoor-Series bei seinem Masters-Debüt noch zusätzlich motiviert an den Start gehen, kann er doch im Falle eines Titelgewinns sein gewonnenes La-Ville-Indoor-Series-Preisgeld auf Euro 500,– verdoppeln. Leicht wird das aber nicht, wobei das Semifinale für Schneider eigentlich als Minimalziel gelten muss.


Schneider Philipp
Schneider Philipp
at
Age 38
Height -cm
Weight -kg
Plays Left-handed
Joined 2013-06-26
Season statistic
Wins 33
Defeats 4
Champion 6
Entry 4
Race to Masters

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Fabian Mayrhuber startet mit dem selben haarsträubenden Fehler in der Vorbereitung wie schon 2011 in sein zweites Masters-Turnier

Fabian Mayrhuber hat sich in den letzten Wochen rar gemacht, die Wahnsinns-Entwicklung mit vielen ganz starken neuen Spielern nur aus der Ferne verfolgt, und damit ist er für die Kollegenschaft das große Fragezeichen vor dem Auftakt des 24. Masters-Turniers 2013. Experten der Szene freilich haben sich schon vor dem ersten Aufschlag des Saisonfinales der Top 8 im UTC La Ville festgelegt: Fabian Mayrhuber wird dieser Tage bei seinem zweiten Masters-Antreten keine große Rolle spielen, zumal er den selben Fehler wie schon 2011 auch heuer wieder begangen hat. Schon vor zwei Jahren hatte sich der 2fache Major-Gewinner sein Masters-Ticket im Spätsommer gesichert, und danach die Hobby-Tennis-Tour nur mehr via Homepage frequentiert. Ohne Matchpraxis in harten, fordernden Duellen unter Wettkampfbedingungen, musste sich “Fabsch” damals im Jahr 2011 – und vorallem ohne berauschender Darbietung – in der Gruppenphase verabschieden. Und ein ähnliches Schicksal droht dem 24jährigen auch heuer, denn seit seinem Sieg beim September-Masters-Series-1000-Turnier war der 10fache Titelträger im Circuit nicht mehr gesehen. Mayrhuber hat heuer nicht ein einziges Hallenturnier bestritten, und die Saison überdies nach seiner Rückkehr aus Schweden erst beim Mai-Grand-Slam-Turnier gestartet. 2 Masters-Series-1000-Titel und die dritte Finalteilnahme bei den US-Open der HTT schufen die Grundlage für Mayrhubers zweite Masters-Teilnahme, die ihn aber nicht über die Gruppenphase hinausführen wird.


Mayrhuber Fabian
Mayrhuber Fabian
at
Age 29
Height -cm
Weight -kg
Plays Right-handed
Joined 2008-06-28
Season statistic
Wins 20
Defeats 7
Champion 2
Entry 5
Race to Masters

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Rasen-König “Vladi” muss erstmals außerhalb der WAT-Landstraße-Courts gewinnen, wenn er sich zum Masterssieger 2013 küren möchte

Der Rasenkönig, manche sprechen gar vom Rasen-Gott, steht dieser Tage vor der großen Herausforderung, seinen ersten Karriere-Titel außerhalb der Rasen-Courts des WAT Landstrasse zu erobern. Ja, der serbische Olympiasieger Vladimir Vukicevic, der heuer inkl. Olympia 13:0 Einzelsiege einfahren konnte, wartet “Indoor” noch auf seinen ersten großen Wurf. Auf Opti-Court freilich schätzt die serbische Nummer 1 seine Chancen weitaus höher ein, als auf den Teppich-Courts des UTC La Ville, auf denen der 32jährige zuletzt auch im Endspiel des November-Masters-Series-1000-Turniers gegen Peter Klager ohne Satzgewinn blieb. Für viele Insider und Szene-Kenner ist Vukicevic der ganz große Masters-Favorit! Bleibt nur die Frage, ob der 2fache Rasen-Saisonsieger auch körperlich im Stande ist, fünf Matches auf hohem Niveau in acht Tagen zu bestreiten. Schafft er das, dann führt der Weg zum Titel ganz sicher über ihn!


Vukicevic Vladimir
Vukicevic Vladimir
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Age 36
Height -cm
Weight -kg
Plays Right-handed
Joined 2012-06-30
Season statistic
Wins 16
Defeats 4
Champion 2
Entry 6
Race to Masters

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Markus Kurzemann braucht ein Wunder, um bei seinem dritten Masters-Start in Serie so wie im Vorjahr das Semifinale zu erreichen

Seine Form zuletzt war alles andere als masterswürdig, das Glück wiederum war ihm hold, sich hauchdünn mit 10 läppischen Pünktchen den achten und letzten Platz im Champions-Race zu sichern! Viel spricht also nicht für Markus Kurzemann, der zum dritten Mal in Serie seit 2011 den Sprung unter die besten acht Spieler einer Saison geschafft hat. Sein Pech ist, dass das Saison-Abschluss-Turnier auf Opti-Court stattfindet, und er nicht gerade als Hartplatz-Experte gilt. 2011 verspielte Kurzemann mit seinem Vorrunden-Aus im allerletzten Moment den Sieg im Champions-Race, und auch 2012 war das Erreichen des Semifinales mehr als des Guten zuviel. Heuer wird es ein Wunder brauchen, die Gruppenphase zu überstehen, außer Kurzemann hat in den letzten zwei Wochen jenen berühmten Hebel gefunden, den man einfach umlegt, und alles funktioniert prächtig. Das der Vorarlberger Tennis spielen kann, und auch für Top-Resultate gut ist, hat er ja auch heuer schon bewiesen. So stand der ehemalige Ranglisten-Erste beim Jänner-Grand-Slam-Turnier im Semifinale, holte beim Mai-Masters-Series-1000-Turnier im UTC La Ville seinen 7. Karriere-Titel, ehe er bei den HTT-French-Open mit dem Finaleinzug überraschte. Danach gönnte sich “Kurze” wieder einmal eine unverständlich lange Turnierpause, und die bisherige Hallensaison war aus Sicht des Dornbirners einfach nur zum Vergessen. Bei drei Turnierstarts kam der “Ländle-Bomber” nie über das Achtelfinale hinaus, wodurch es auch in Sachen Masters-Quali noch einmal kritisch und hauteng wurde. Am Ende hatte Kurzemann gegenüber Scheller 10 Punkte mehr am Konto! Für Kurzemann spricht eigentlich nur, dass ihn niemand auf der Rechnung hat, und der Druck im Hause Kurzemann verhältnismäßig gering sein dürfte.


Kurzemann Markus
Kurzemann Markus
at
Age 37
Height 185cm
Weight 95kg
Plays Right-handed
Joined 2010-11-20
Season statistic
Wins 15
Defeats 10
Champion 1
Entry 7
Race to Masters

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Spaniens HTT-Superstar Ignacio Martin möchte zum Abschluss der Saison noch einmal für Furore sorgen

Er wird umgangssprachlich unter den Kollegen nur “der Spanier” genannt, und doch wissen alle Insider im Circuit sofort, wer gemeint ist. Ignacio Martin, der erste spanische HTT-Spieler, und der erste Iberer, der beim Masters aufschlagen wird. Eine kleine Sensation an sich, die vor zwei Wochen beim November-HTT-500-Turnier in einem eigentlich aussichtslos scheinenden Kampf begann, und erst nach einem unglaublich dramatischen Krimi ein Happy End fand. “Senor Ignacio” hatte nach den achtelfinalen Umfallern seiner Konkurrenten Alexander Scheller und Markus Kurzemann die Chance, im Semifinale gegen Renee Glatzl mit einem Sieg alles klar zu machen. Doch dann stand es plötzlich 4:6, 5:6, und Glatzl servierte auf den Sieg. Mit einer wahren Energie-Leistung und einer mentalen Meisterleistung, schaffte Spaniens HTT-Star aber die Wende, und krallte sich so im allerletzten Moment doch noch das erste “rot-gelb-rote” Masters-Ticket der Geschichte. Für Aufsehen sorgte der 25jährige Madrilene aber schon viel früher in der Saison! im Februar herrschte im Circuit eine wahre “Ignacio-Mania”. Der Spanier stellte die HTT angesichts seiner wahren Spielstärke vor viele offene Fragen. Zunächst siegte er auf Future-Ebene, dann bei einem HTT-150-Turnier, und erst als er im Semifinale des März-HTT-500-Turniers nur hauchdünn am Ranglisten-Ersten Franz Mayrhuber scheiterte, war das Rätsel um die “spanischen Dörfer” gelöst. Der Hype um den “Nadal der HTT” blieb freilich ungebrochen, zumindest bis zu den HTT-French-Open, wo Thomas Müller dem Zauber rund um “Don Ignacio” ein Ende machte. Den Sommer verbrachte Spaniens Superstar dann lieber in der Heimat, wodurch das Rennen zum Masters zur Zitterpartie wurde. Jetzt ist er aber doch noch dabei, und “der Spanier” ist guter Dinge, auch beim letzten Turnier des Jahres für Furore zu sorgen.


Martin Ignacio
Martin Ignacio
es
Age 30
Height -cm
Weight -kg
Plays Right-handed
Joined 2013-02-09
Season statistic
Wins 35
Defeats 9
Champion 4
Entry 8
Race to Masters