Rudi “das Bollwerk” Ronovsky – Superstar – der Team Sladek zu Fußballgold führt

Keine Stars, keine Tricks, kaum Tore, das olympische Fußballturnier 2013 geizte mit jenen Attributen, die einen attraktiven Kick um olympisches Edelmetall eigentlich ausmachen. Und dennoch würde niemand am Ende auf die Idee kommen, die mit “nur” 35 Treffern als torärmstes Turnier der Geschichte feststehende Fußball-Entscheidung als Enttäuschung abzuqualifizieren. Fußball-Ästethen kamen in den insgesamt 13 Matches kaum auf ihre Rechnung, dafür punkteten die Kicker-Stars des 11. Olympia-Fußball-Turniers der Historie mit Einsatz, Kampfgeist und Leidenschaft. Um jeden Meter des nicht ganz ebenen WAT-Landstrasse-Rasens wurde gefightet, und das alles im Wissen, womöglich im ausgeglichendsten Turnier aller Zeiten die ganz große Medaillen-Chance wahrzunehmen zu können. Die teils biedere Handwerkskunst mit dem runden Leder spülte am Ende mit Team Sladek einen neuen Olympiasieger auf das oberste Olympia-Treppchen! Ein Bericht von C.L

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Gleich vier Mann müssen sich Torjägerkrone mit der schlechtesten Torausbeute der Olympiageschichte teilen

Philipp Imp vom Olympiasieger-Team 2011 scorte vor zwei Jahren auf dem Weg zum Torschützenkönig gleich 15 Mal, Alexander Geisler bombte seine Mannschaft 2010 mit 12 Volltreffern zur Goldenen, und auch sonst in der olympischen Vergangenheit des HTT-Fußballsports findest sich kein Top-Torjäger der weniger oft den Ball ins Schwarze beförderte, wie im heurigen Jahr. Einen richtiger Top-Scorer suchte man 2013 vergeblich, und so mussten sich gleich 4 Mann mit der mageren Torausbeute von 3 Treffern die Torjägerkrone teilen. Der Deutsche Markus Hinz, der Halbgrieche Alex Barbunopulos und die beiden rot-weiss-roten Kicker Martin Kova und Clemens Wimmer führten am Ende eine Torjägerliste an, die die Bezeichnung als solche gar nicht verdiente. Macht aber nichts, denn die Olympia-Entscheidung im Fußball war dafür offen und spannend wie schon lange nicht mehr. Die absoluten Kicker-Kapazunder und Olympiasieger der letzten Jahre glänzten durch Abwesenheit, und so stand schon vor Ankick fest, dass wir ein neues Gold-Team für die olympischen Siegerlisten bekommen würden. Einen Favoriten auf das begehrte Ballesterer-Gold konnte man im Vorfeld nicht ausmachen, zu ausgeglichen schienen die Teams besetzt.

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Ein sensationeller Keeper und ein deutscher Fußballer reichten nicht  –  Bomber-Team scheitert ohne Punktegewinn in der Vorrunde

Und weil sich in insgesamt 156 Minuten Fußball ohne Hochglanzaktionen keiner der Akteure merklich und nachhaltig in der Vordergrund spielte, nützte erstmals in der Geschichte ein Tormann die Gunst der Stunde, um zum Superstar des Fußball-Events aufzusteigen. Rudi “das Bollwerk” Ronovsky war ganz ohne Zweifel die Lichtgestalt der Fußball-Entscheidung ab dem Semifinale. In der Vorrunde musste der 46jährige in jedem Match noch je einmal hinter sich greifen, um den Ball aus den Maschen zu holen. Für zwei knappe, wenig spektakuläre und letztlich den Gruppensieg sichernde Vorrundenerfolge reichte es für das Sladek-Team trotzdem. Und es wurde ein verhältnismäßig einfacher Vorrunden-Auftritt von Ronovsky & Co, denn einerseits musste man im Gegensatz zu den unmittelbaren Medaillen-Konkurrenten aus Gruppe B durch den kurzfristigen Rückzug des Fußball-Teams von Patrick Wimmer nur “zwei Mal” ran, und zudem waren die Gruppengegner keine von 1A-Qualität. Das Bomber-Team hatte außer einem bombastisch und Respekt einflössenden Namen wenig zu bieten, und noch weniger individuelle Klasse in den eigenen Reihen. Ein grandioser Keeper mit Patric Weidinger und ein “deutscher Fußballer” namens Markus Hinz reichten nicht, um beim 1:2 die späteren Goldmedaillengewinner entscheidend herausfordern zu können. Peter Steinberger rackerte zwar mit riesigem Laufpensum, balltechnisch konnte er aber keine Impulse setzen. Tja, und Mario Ferrari und Michael Kunz sind mit dem Ball am Fuß nicht einmal biedere Handwerker. Kunz spielte zwar noch sein allerbestes Fußball-Turnier ever, aber ein Future-Spieler wird mit seiner besten Karriere-Leistung eben auch nie ein Match auf Grand-Slam-Ebene gewinnen. Und Mario Ferrari agierte an diesem Fußball-Weekend zwar enorm auffällig, allerdings nur als extremer Chancentod, der mehrmals das Kunststück vollbrachte, auch die einfachsten Bälle über oder neben das manchmal sogar leere Gehäuse zu setzen.

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David Hühne blieb als Ideengeber und Lenker seines Top-Serve-Teams blass

Mehr Mühe hatte das Sladek-Team dann in der zweiten Vorrunden-Begegnung mit dem TC Top Serve. Dort stand mit David Hühne immerhin ein Spieler, der 2007 mit Team Deutschland schon einmal Gold gewonnen hatte. Das der 33jährige Singener dort und damals allerdings nur Mitläufer und Adjutant von Thoralf Petzold war, bekam man 6 Jahre später demonstriert. Der Baden-Württemberger war in keiner Phase des Turniers in der Lage, seinem Team bestehend aus mehr  “Kämpfern als Kickern” die nötige spielerische Linie und Stabilität zu geben. Ein Tausendguldenschuss von Christoph Kramer brachte die Top Server im Duell mit den späteren Champions zwar noch in Führung, doch mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Geduld hebelte man die Simmeringer Fußball-Handwerker schließlich aus. Bernhard Sladek sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich, ehe Christian Ludwig im Finish mit einem unwiderstehlich vorgetragenen Sololauf samt erfolgreichem Abschluss für die Entscheidung zum 2:1 sorgte.

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Bet-at-Home-Kicker als die ganz große Enttäuschung des olympischen Fußball-Turniers

In Gruppe B war Olympia-Stammgast Team Düdelingen zwar wie immer und erwartet Punktelieferant, allerdings – zur Ehrenrettung der Mannen rund um Clemens Lederbauer – keine willigen Schlachtopfer mehr. Höher als 0:2 ging kein Vorrundenmatch verloren, und mit ein wenig Glück wäre im längst bedeutungslosen Duell um Gruppenplatz 3 gegen das Team von Bet at Home neben dem Ehrentreffer durch Martin Kronberger sogar ein Remis möglich und nicht unverdient gewesen. Mit der Aufstiegsentscheidung hatte aber weder Team Düdelingen noch das eigentlich enttäuschend auftretende Bet at Home-Team was zu tun. Wobei man sich vom Rotter-Team doch einiges erwartet hatte. Löffelmann, Kobsik & Co zeigten noch am Freitag Abend in einem Testspiel zumindest solide Leistungen, die mit zwei laufstarken Nebenleuten wie Priewasser und Suchy und einem sicheren Rückhalt im Tor mit Stefan Dichtl sicher zu Mehr hätte reichen können. Doch eigentlich blieb die gesamte Truppe weit hinter den Erwartungen, und mit der ersten Niederlage fiel die Rotter-Mannschaft förmlich auseinander. Da fand sich in der Krise kein Häuptling, der die Führungsrolle übernommen und den orientierungslos über den Platz laufenden Kickern eine Linie oder ein System vorgeben hätte können. Priewasser und Suchy wollten, konnten aber nicht, Löffelmann verschwand mit Fortdauer des Turniers völlig von der Bildfläche und Kobsik als selbsternannter Fußballstar verzettelte sich immer wieder in fruchtlosen Einzelaktionen. Damit war das Schicksal der Bet-at-Home-Kicker frühzeitig besiegelt.

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Renee Glatzl – die Entdeckung des Turniers und als laufstärkster Spieler bester Mann im Terra-Rossa-Fußball-Team

Indes: Die Teams von Terra Rossa und den Insidertipps spielten an diesem Wochenende – zumindest für die Bet-at-Home”ler” ohnehin in einer anderen Liga. Dynamischer, zweikampfstärker und letztlich auch technisch versierter, bombten sich beide Mannschaften ohne erhaltenem Gegentor ins entscheidende Schluss-Duell um den Gruppensieg. Beide Teams konnten sich zumindest in der Vorrunde auch spielerisch einbringen, was letztlich den Unterschied zu den beiden anderen Gruppengegnern ausmachte. Terra Rossa konnte dabei vorallem auf den quirligen Georg Fuchs, Techniker Hans Sherpa und den immer wieder dynamisch und energisch auftretenden Alexander Barbunpopulos vertrauen. Der entscheidende Mann im Terra-Rossa-Team war aber einer, den die Hernalser Rothemden ursprünglich gar nicht im Kader hatten. Ex-Terra-Rossa-Mann Renee Glatzl stabilisierte ein eher offensiv ausgerichtetes Team in der Defensive, und er tat das äußerst robust und kompromislos. Kaum ein Zweikampf Glatzls ging verloren, der Jungstar räumte vor dem eigenen Tor mit einer nicht erwarteten Ruhe und Übersicht auf, und er schaltete sich aufgrund seiner enormen Kraft und Konditonsstärke auch immer wieder in die Offensiv-Aktionen seiner Kollegen ein. Kaum ein Spieler des gesamten Fußballturniers lief mehr, und belohnt wurde der prächtige Glatzl-Auftritt mit einem geschossenen Tor und der Einberufung ins All-Star-Team.

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Verletzungsbedingte Absage von Reinhard Pillwein kostet dem comebackenden 6fachen Fußball-Olympiasieger seine blütenweise Statistik-Weste

Am Sonntag ging es dann schließlich um die Medaillen, wobei sich die beiden Gruppensieger-Teams auch in den halbfinalen Ausscheidunsgspielen als stärker als die Konkurrenz erwiesen. Team Sladek erkämpfte sich das Final-Ticket durch ein 2:0 über das von Clemens Wimmer angeführte Insider-Team, wobei in einem äußerst kompakten und ausgeglichenen Kollektiv diesmal Domenic Stangl und Bernhard Sladek als Torschützen herausragten. Vor dem zweiten Semifinale ereilte hingegen das Top Serve Team die Hiobsbotschaft der verletzungsbedingten Absage von Reinhard Pillwein, und damit standen die Simmeringer plötzlich vor dem entscheidenden Match um den Finaleinzug mit einem Mann weniger da. Guter Rat war nun teuer, und da entschied man sich seitens der Teamführung um David Hühne dem längst vom aktiven Sport zurückgetretenen Veranstalter ein Angebot zu machen. Er müsse lediglich vorne im Angriffszentrum auf brauchbare Bälle warten, arbeiten in die Defensive müsse er nicht. Und so ließ sich Claus Lippert zu einem Rücktritt vom 2008 beschlossenen Rücktritt überreden. Eine Entscheidung, die dem Serien-Olympiasieger im Fußball am Ende seine blütenweise Statistikweste kostete. Denn der in die Jahre gekommene Ex-Champion – konditionell völlig abgewrackt – und nicht in der Lage seine Mannschaft mit den nötigen Metern zu unterstützen, wartete vergeblich auf die angekündigten “brauchbaren Bälle” . Selbst das Leder sich zu holen, war auch keine Option, und so setzte es für Lippert zwei Niederlagen, die seine Sensationsbilanz auf den olympischen Fußballfeldern zerstörte. 6 Mal holte er bei 6 Teilnahmen die Goldmedaille, in 30 Matches blieb er mit seinem Team bei 29 Siegen und einem Unentschieden ungeschlagen, und 54 erzielte Tore sind bis heute eine unerreichte Marke. Gleichzeitig sind das aber auch statistische Highlights aus der Vergangenheit, die anno 2013 nicht mehr zählen.

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Ausgerechnet das große Fußball-Finale bleibt als erstes Match des Turniers torlos

Der TC Top Serve schlitterte als das laufschwächere Team im Semifinale gegen den TC Terra Rossa in eine 1:2 Niederlage, und auch im kleinen Finale um die Bronzemedaille waren die Simmeringer einfach zu schwach. “Mit drei Leuten die laufen und zwei die nur herumstehen, kannst Du kein Match gewinnen”, klagte David Hühne, und hatte damit vollkommen recht. Kova und Wimmer, beide am Ende mit 3 Toren auch Schützenkönige geworden, sorgten für den Endstand und die Bronzemedaille. Ausgerechnet im letzten Match, dem großen Finale um die Goldmedaille setzte es dann das erste torlose Remis im Turnierverlauf. Mit großartig vielen Treffern waren die Olympia-Endspiele der letzten 6 Jahre ja nie gesegnet, und so kam der torlose Finalakt auch nicht sonderlich überraschend. Beide Teams standen gut organisiert, neutralisierten sich mit enormer Laufbereitschaft und hatten obendrein ihre besten Akteure in der Defensive stehen. Terra Rossa musste den abgreisten Hans Sherpa vorgeben, und stellte mit Kathi Kothmayer als Torfrau und einer extrem risikoreichen Variante um. Vor der 18jährigen stand aber wieder die Turnierentdeckung Renee Glatzl, und der bereinigte als auf Hochtouren laufender Motor seines Teams jede brenzlige Situation. Ob der Wichtigkeit der Partie wirkten die Angriffsbemühungen beider Mannschaften eher nervös vorgetragen, denn auch die Sladek-Equipe hatte nach vorne hin wenig brauchbare Angriffe und Kombinationen zu bieten. Der ein oder andere Fernschuss auf das von Kathi Kothmayer gehütete Tor wäre vielleicht eine Idee gewesen, aber so meinte Christian Ludwig “die Terra Rossa Jungs sind super gestanden und vorallem an Renee Glatzl gab es kaum ein vorbeikommen”.

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Wie Rudi Ronovsky im Siebenmeterschießen des Finales zum großen Helden und Matchwinner wurde

Was mussten da erst die erwähnten Terra-Rossa-Stars denken, die mit ihren Angriffsversuchen ein ums andere Mal an jenem Mann scheiterten, der es als erster Fußball-Akteur der HTT-Olympia-Geschichte schaffte, als Tormann zum Superstar des Turniers zu avancieren. Rudolf Ronovsky wurde ab der abgeschlossenen Vorrunde zum unüberwindlichen Bollwerk für die Konkurrenz. Der Keeper des Sladek-Teams war in kritischen Momenten der Fels in der Brandung, der die nötige Ruhe ausstrahlte, seinen Vorderleuten Sicherheit gab, und Stangl & Co auch perfekt dirigierte. Im Semifinale und im Endspiel hielt “Rudi” seinen Kasten blitzsauber, und legte damit wohl den Grundstein für den letztlich in Gold ausgefallenen Triumph. Die Auszeichnung zum Tormann des Turniers hatte er schon fix in der Tasche, als sich der Super-Goalie nach einem 0:0 in der  regulären Spielzeit und einer torlosen Verlängerung auf das alles entscheidende Penaltyschießen vorbereitete. Und die Dramaturgie dieses Entscheidungsschießens brauchte es schließlich mit sich, dass Ronovsky seine Topleistung derart krönen durfte, das er zum ganz großen Helden des dramatischen Finish wurde. Der 46jährige parierte nicht nur alle Terra-Rossa-Penaltys die den Weg auf sein Tor fanden, sondern er hatte es als letzter Schütze dann auch noch auf dem Fuß, die Goldmedaille klar zu machen. Bis dahin hatte Manuel Sladek als einziger von 8 angetretenen Schützen getroffen, und vor der letzten Serie standen nur mehr der zuerst ausführende Ronovsky und Kathi Kothmayer auf Seiten der Rothemden als Schützen parat. Auf eine Zitterpartie und einen letzten zu haltenden Elfer wollte sich Ronovsky nicht mehr einlassen, und so legte er sich den Ball voller Zuversicht und hoch konzentriert auf den Siebenmeterpunkt. Ein kurzer Blick auf den Ball, dann ein Aufschauen in Richtung gegnerischem Tormann, ein kurzer Anlauf, ein strammer exakt platzierter Schuss in das von ihm aus gesehene linke Eck, und schon zappelte der Ball im Netz. Danach kannte der Jubel bei den Sladek-Buben keine Grenzen mehr. Rudi “Superstar” Ronovsky war zum strahlenden Helden avanciert, wurde von dem Mitspielern abgeklascht und danach frenetisch gefeiert.

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Die Fußball-Torschützenliste 2013

1. Markus HINZ TEAM BOMBER 3 Tore
Alexander BARBUNOPULOS TC TERRA ROSSA 3 Tore
Clemens WIMMER INSIDERTIPPS 3 Tore
Martin KOVA INSIDERTIPPS 3 Tore
5. Patrick MEINHART TC TOP SERVE 2 Tore
Bernhard SLADEK TEAM SLADEK 2 Tore
Domenic STANGL TEAM SLADEK 2 Tore
Georg FUCHS TC TERRA ROSSA 2 Tore
Hans SHERPA TC TERRA ROSSA 2 Tore
10. Reinhard PILLWEIN TC TOP SERVE 1 Tor
David HÜHNE TC TOP SERVE 1 Tor
Christoph KRAMER TC TOP SERVE 1 Tor
Christian LUDWIG TEAM SLADEK 1 Tor
Manuel SLADEK TEAM SLADEK 1 Tor
Rene GLATZL TC TERRA ROSSA 1 Tor
Philipp CHORHERR TC TERRA ROSSA 1 Tor
Thomas PRATSCH INSIDERTIPPS 1 Tor
Ondrej DOSTAL INSIDERTIPPS 1 Tor
Sascha KOBSIK BET AT HOME 1 Tor
Thomas LÖFFELMANN BET AT HOME 1 Tor
Martin KRONBERGER TEAM DÜDELINGEN 1 Tor
ET: Martin KRONBERGER TEAM DÜDELINGEN

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Die ALLSTAR-TEAMS 2013 – Das A-TEAM

Rudolf RONOVSKY
Renee GLATZL Clemens WIMMER
Alexander BARBUNOPULOS
Domenic STANGL

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Das B-Team

Patric WEIDINGER
Martin KOVA Bernhard SLADEK
Georg FUCHS
Markus HINZ