Vukicevic gewinnt Wimbledon-Final-Krimi in neuer Rekordzeit von 5:03 Stunden

Serbiens Topstar Vladimir Vukicevic ist der neue Rasenkönig der Hobby-Tennis-Tour. Der 31jährige aus Sombor triumphierte am Mittwoch Abend im Endspiel des 22. Juni-Grand-Slam-Turniers gegen den amtierenden “French-Open-Champion der HTT” Peter Klager in 5 Sätzen mit 4:6, 6:1, 7:6, 4:6, 6:3, und hielt sich damit exakt ein Jahr nach der denkwürdigen Final-Niederlage gegen “Kiwi-Kumpel” Ari Davis im Wimbledon der Hobby-Tennis-Tour schadlos. Die aufgesetzte Rasenkrone war aber nicht das einzige Highlight aus Sicht des neuen HTT-Wimbledon-Champions, der am Abend des 3. Juli 2013 Geschichte schrieb. Denn Vukicevic avancierte mit seinem Fünfsatz-Triumph zum ersten serbischen Grand-Slam-Sieger der Hobby-Tennis-Tour-Geschichte, was ihm wiederum die erste Top-Ten-Platzierung eines Serben seit exakt 15 Jahren einbrachte. Im Juli 1998 stand mit Jovan Milanovic letztmals ein serbischer Tour-Spieler unter den Besten Zehn im Ranking. Für den unterlegenen Peter Klager setzte es hingegen am Mittwoch Abend nach 15 großartigen Erfolgen die allererste Niederlage im Circuit, mit der er prompt seinen zweiten Grand-Slam-Karriere-Titel verspielte. Ein Bericht von C.L

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Vladimir Vukicevic und Peter Klager liefern mit Rekordmatch von 5:03 Stunden einen weiteren epochalen Höhepunkt der Juni-Grand-Slam-Turnier-Geschichte ab

Der 3. Juli 2013 war genau 22 Stunden und 23 Minuten alt, als im Wimbledon der Hobby-Tennis-Tour wieder einmal ein mehr als denkwürdiger Final-Krimi zu Ende gegangen war.  Der gigantische Vorjahres-Fight zwischen Ari Davis und Vladimir Vukicevic noch in aller Erinnerung, legten der serbische Vorjahresfinalist und sein rot-weiss-roter Herausforder zumindest in Sachen Matchdauer noch eines drauf. Von der Klasse her konnte die 2013er-Finalauflage nie und nimmer mit dem “best final ever” von 2012 mithalten, am Ende des Tages hatten die zahlreichen Besucher am Centercourt des WAT Landstrasse aber neuerlichen einen epoachalen Moment der Hobby-Tennis-Tour-Historie miterlebt, sorgten doch Klager und Vukicevic mit ihrem 5:03 Stunden andauernden Final-Fight für einen neuen Rekord. Die im Vorjahr aufgestellte – und eigentlich für die Ewigkeit gedachte – Bestmarke wurde nocheinmal um 2 Minuten verbessert, und diese 303 finalen Minuten machten letztlich das 22. Juni-Grand-Slam-Endspiel zu einem weiteren herausragenden Ereignis der Major-Geschichte. Mit dem großen Triumphator Vladimir Vukicevic, der sich vor den Augen seiner Gattin den zweiten Karriere-Turniersieg binnen einer Woche sicherte.

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Vukicevic erlebt im Kreise seiner Fans eine höchst emotionale Siegerehrung

Eine druckvoll platzierte Vorhand, für Klager unerreichbar ins Feld gesetzt, sorgte am Ende nach 324 ausgespielten Punkten und 5 brutal umkämpften Sätzen aus Sicht des serbischen Siegers für die vielumjubelte Entscheidung am Centercourt des WAT Landstrasse. Die Arme zum Zeichen des Triumphes empor gestreckt, eine innige Umarmung mit seinem hartnäckigen Finalgegner am Netz, und dann genoss “Vladi” das verdiente Bad in der Menge. Viele Fans des Serben und Mitglieder des WAT Landstrasse hatten den siegbringenden Matchball gar nicht mehr live vor Ort miterlebt, doch der harte Kern des Vukicevic-Fanclubs stand tief nächstens dann doch noch Spalier, als der 31jährige aus Sombor zur Siegerehrung den Centercourt betrat. Und es waren tief bewegende und höchst emotionale Momente, die Vukicevic bei der Pokalübergabe erlebte. Vor einem Jahr kämpfte der serbische Rasenspezialist an gleicher Stelle mit einer riesigen Enttäuschung. Im fünften Satz des 2012er-Endspiels führte “Vladi” gegen Kiwi-Kumpel Ari Davis mit 4:2 und 40:15. Der damals 30jährige stand ganz dicht vor dem großen Erfolg, und wenige Minuten später als großer Verlierer bei der Sieges-Zeremonie. Noch gut in Erinnerung war seinen Fans die pure Enttäuschung, die dem damals unterlegenen serbischen Ausnahmekönner ins Gesicht geschrieben stand. Doch im Leben – so sagt ein altes Sprichwort – bekommt man immer allles irgendwann einmal retour. Und so strahlte der frischgebackene Wimbledon-Champion der HTT über das ganze Gesicht, als ihm mit Adam Goodsell ausgerechnet sein Arbeitskollege aus der Tennisschule Randal May die goldene Trophäe für den Sieg überreichte. Dann folgten Küsse, ein Nadal-Beißer und ein Muskelspiel a’la Rocky für den wohlverdienten “Vladi’schen” Übermut.

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Peter Klager taktisch klug, Vukicevic ungewohnt fehlerhaft, damit geht der erste Satz nach 54 Minuten mit 6:4 an den French-Open-Champion der HTT

Zeit um Faxen zu machen hatte der spätere Sieger aber zunächst einmal nicht. Bei 30 Grad auf einem sonnenüberfluteten Centercourt hatte vorerst einmal Klager das Sagen, und mit einem frühen Break zum 2:1 auch die besseren Karten in der Hand. Während der 21jährige Mai-Grand-Slam-Sieger taktisch diszipliniert und ohne das große Risiko agierend, förmlich nur darauf wartete, dass sein Gegner die Fehler macht, ließ Vukicevic speziell mit seiner Vorhand bislang unbekannte Schwächen erkennen. Mit mehr als 20 unforced errors handelte sich der Serbe sogar ein zweites Break zum 2:5 ein, ehe Klager auf den Satzgewinn servierend mit zwei Doppelfehlern erstmals richtig ernsthaft patzte. Ein Re-Break das sich die Nummer 4 des Turniers aber freilich leisten konnte, weil er wenig später zum Gewinn des ersten Satzes mit 6:4 ausservierte. 33 unerzwungene Fehler standen nach 54 Minuten des ersten Satzes bei Vukicevic zu Buche, eine ungewöhnlich hohe Fehler-Quote, die letztlich den Verlust des ersten Durchgangs begründete. Der 31jährige schien kurz geschockt, gab gleich das erste Aufschlagspiel des zweiten Satzes via Break zum 0:1 ab, und sorgte so für wenig euphorisierte Stimmung beim “heimischen Publikum”. Dieses rasche Break zum 0:1 war aber aus Sicht des Serben wie ein “Weckruf”, dass er fortan anders – und vorallem aggressiver – zu Werke gehen müsse. Und das tat der 31jährige aus Sombor dann auch. Vukicevic ging plötzlich “in den Platz”, versuchte mehr “Druck und Präzision” in sein Spiel zu bringen, und weil Klager einen richtig grottenschlechten Satz ablieferte, und 6 Games in Serie abgeben musste, war nach weiteren 36 Minuten der Satzausgleich zum 1:1 hergestellt. Desaströse 20 Prozent an Punkten nach dem ersten Aufschlag, insgesamt nur 11 Punkte und nur 1 Punkt nach 7 vorgetragenen Netzangriffen, mit einem Wort, Klager war in Durchgang 2 nicht konkurrenzfähig.

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Klager läßt im dritten Durchgang 6 Satzbälle ungenützt, ehe er im Tie-Break einen insgesamt 97 Minuten dauernden Satz verliert

Es folgte ein 97 Minuten dauernder dritter Satz, der so zu Beginn gar nicht zu erwarten war. Vukicevic hatte mit dem siebenten Game in Serie das rasche Break zum 1:0 geholt, und dabei irgendwie das Gefühl vermittelt, dass dieses 38. Saisonfinale jetzt doch noch eines der schnelleren Sorte werden könnte, als er just zum ungünstigsten Zeitpunkt seinen allerersten Doppelfehler produzierte. Mit diesem Mißgeschick kassierte Vukicevic von einem sieben Games lang quasi nicht existenten Gegner das Re-Break zum 1:1, und damit war der Startschuss für einen über eineinhalb Stunden währenden Krimi gefallen. Richtig spannend wurde es im Finish des dritten Satzes, als Vukicevic gleich zwei Mal gegen den Satzverlust servieren, und so nebenbei 6 Satzbälle seines österreichischen Kontrahenten abwehren musste. Bei 4:5 und 0:40 hämmerte der Serbe drei Aufschlag-Kracher ins Feld Klagers, und bei 5:6 und 0:40 war es der Ranglisten-Achte höchst persönlich, der mit unnötigen Fehlern von der Grundlinie den so nahe liegenden Gewinn des dritten Satzes vergeigte. Im Tie-Break hatte schließlich Vukicevic mit 7:4 das bessere Ende für sich.

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Klager holt im fünften Satz einen raschen 0:3 Rückstand auf, zieht schließlich aber mit 3:6 doch den Kürzeren

Im vierten Satz gelingt Klager das entscheidende Break zum 5:4, um Minuten später das Endspiel der 22. Juni-Grand-Slam-Ausgabe mit 6:4 in einen fünften Satz zu hieven. Eine Viertelstunde vor 22 Uhr überlegte man seitens der Turneirleitung dann kurz einen Unterbruch, zumal um 10 Uhr Abends das Flutlicht der Tennisanlage eigentlich ausgeschaltet werden muss. Doch dann legten “Vladi & Peter” zum “finale furioso” los, und im erst dritten 5-Satz-Endspiel der HTT-Wimbledon-Geschichte schien eine rasche Entscheidung das “Flutlicht-Problem” quasi von selbst zu lösen. Vukicevic startete überfallsartig, führte mit einem Break 3:0, und schien den längst in den Fokus gerückten Rekord für das längste Match der Open Ära platzen zu lassen. Der 31jährige servierte in dieser Phase ausgezeichnet, während Klager auf seiner Rückhand schwächelte, und einen mühsam erarbeiteten fünften Satz irgendwie leichtfertig wegzuwerfen schien. Doch der 21jährige ist eine echte Kampfmaschine. Immer “auf Touren”, immer lebendig und um jeden Ball kämpfend, brachte sich der French-Open-Gewinner noch einmal zurück in die nahende Titelentscheidung. Zunächst ein 40:0 ausgelassen, dann einen Breakball seines Gegners zum 4:0 abgewehrt, “scorte” der 21jährige zum 1:3, ehe ihm das Re-Break zum 2:3 und kurz darauf der 3:3-Ausgleich gelang. 13 Minuten fehlten nun noch zur Egalisierung des im Vorjahr aufgestellten Rekordes für das längste Match der Tour-Geschichte, und es sollte sogar noch richtig knapp diesbezüglich werden. Denn “Vladi” legte einen Gang zu, kommt nach einem 0:30 bei eigenem Aufschlag noch zum 4:3, und kurz darauf zum alles entscheidenden Break. Bei 5:3 und mit dem Break im Rücken servierte es sich dann entsprechend leichter, wenn man in einem Best of Five Finale überhaupt von “leicht” reden kann. Mit dem ersten Ass des Finales holte sich Vukicevic drei Matchbälle, und damit war Doppelfehler Nr. 3 im Anschluss nur mehr statistische Makulatur. 5:03 Stunden zeigte die Matchuhr schließlich an, als Vukicevic seinen zweiten Matchball per Vorhand-Winner verwandelte, und unter dem tosenden Applaus des Publikums die Arme zum Zeichen des Sieges empor riss.

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Vladimir Vukicevic kürt sich zum ersten serbischen und ingesamt erst vierten internationalen Grand-Slam-Sieger der Hobby-Tennis-Tour-Geschichte

20 Punkte (172:152) und 1 Break mehr wies die Matchstatistik von hobbytennistour.at am Ende für den Sieger aus, der sich zum dritten internationalen Juni-Grand-Slam-Champion der Geschichte nach Tashi Liu aus China im Jahre 2002 und Ari Davis aus Neuseeland im Vorjahr kürte. Der 31jährige aus Sombor ist wie schon erwähnt der erste serbische Grand-Slam-Gewinner der Open Ära, und insgesamt erst der vierte ausländische Spieler neben Liu, Davis und dem Slowaken Branislav Grznar, der zu Titelehren auf Major-Ebene kam. Mit seinem achten Einzelsieg in Folge trat Vukicevic auch die Nachfolge von Ari Davis als “Rasen-Double-Gewinner” an. Siege in einem Jahr beim Juni-Masters-Series-1000-Turnier auf Rasen und im Wimbledon der HTT, das gelang bislang erst vier Spielern vor dem Serben. 1998 Klaus Hofer, 2001 Claus Lippert, 2009 Thomas Müller und 2012 Ari Davis.

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Vukicevic erwägte im 5. Satz kurz eine Aufgabe des Finales

“Ich habe eine riesige Freude, nach 5 gespielten Sätzen überwiegt aber vorallem eine riesige Erleichterung. Natürlich wollte ich diesen Erfolg unbedingt. Im Vorjahr war ich gegen Ari im fünften Satz bei 4:2 und 40:15 so knapp dran, und ich wollte nicht wieder als Verlierer vom Platz gehen. Es war aber verdammt hart. Im fünften Satz musste ich an den Veranstalter denken und was er uns hier zumutet. Es ist wirklich extrem hart hier auf der HTT. Ich habe lange im letzten Satz überlegt was ich machen soll. Mir reichte es zu dieser Zeit, und ich habe mit einer Aufgabe spekuliert. Aber dann gingen die ersten drei Games so schnell in meine Richtung, und diese Gedanken waren wieder verflogen. Zum Schluss hatte ich dann auch ein bißchen das Glück auf meiner Seite”, bilanzierte der Champion, der dann noch zu den teils emotional geführten Partien im Vorfeld Stellung bezog. “Speziell das Achtelfinale gegen Patrick Wiesmühler war der Wahnsinn. Die dreieinhalb Stunden mit dem 13:11 im Tie-Break des Entscheidungssatzes und den Matchbällen auf beiden Seiten hat mich enorm viel an Substanz gekostet. Ich konnte am Abend daheim weder sitzen noch liegen. Ich dachte nur ich sterbe. Dann habe ich mit Mentol den ganzen Körper eingeschmiert, und ich musste eine Stunde lang richtiggehend frieren. Danach wurde mir extrem heiß, fast so wie wenn man Fieber hat. Im Nachhinein gesehen tut mir das mit dem Patrick Wiesmühler leid. Vielleicht war es am Schluss nicht ganz fair, aber ich wollte einfach nicht aufgeben. Ich hatte gehofft, dass mein Gegner das versteht und mir die Chance zum Weiterspielen gibt. Ich bin sonst immer fair, und das war keine Absicht”, beteuerte der Serbe. “Anders war das im Viertelfinale gegen Franz Mayrhuber. Der hatte nur die Absicht mich zu provozieren”, klagte Vukicevic, der im kommenden Jahr als erster Spieler der Geschichte den “HTT-Wimbledon-Fluch” durchbrechen möchte. Denn noch nie in 22 Jahren Rasen-Grand-Slam-Turnier gelang einem der HTT-Stars eine erfolgreiche Titelverteidigung. “Mal sehen ob ich es schaffen kann. Ich werde in jedem Fall alles daran setzen”, so der 31jährige, der am kommenden Wochenende auch den Doppel-Titel im Wimbledon der HTT holen möchte, und dann einen Start bei den US-Open erwägt.

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“6 vergebene Satzbälle im dritten Durchgang sind halt keine Kleinigkeit”

15 Matches ungeschlagen, strahlender French-Open-Champion, gefeierter Top-Ten-Star, Peter Klager war bis zum heutigen Abend ganz sicher der Shooting-Star der laufenden Saison. Und auch wenn der 21jährige Wiener mit seiner knappen Fünf-Satz-Niederlage die Chance verpasste, als erster Spieler seit Bernhard Nagl im Jahr 2005 das “Grand-Slam-Double mit French Open & Wimbledon” zu gewinnen, haftete Klager danach ganz und gar nicht das Image des Verlierers an. Wie immer stets freundlich und gut gelaunt, nahm er den Silberteller für den zweiten Platz in Empfang, um sich danach dem ersten Interview seiner HTT-Karriere nach einer Niederlage zu stellen. Ein ungewohntes Gefühl nach 15:0 Siegen, doch Klager meistere auch diese Hürde im Stile eines Klassemannes. “Die Niederlage heute ist nicht so tragisch. Natürlich hätte ich gerne auch dieses Finale gewonnen, aber die wichtigen Sachen sind mir heute nicht gelungen. 6 vergebene Satzbälle im dritten Durchgang sind halt keine Kleinigkeit, und so ist der Ausgang des Matches halt besonders bitter. Ich habe nicht das gespielt, was ich mir im Vorfeld vorgenommen hatte. Ich wollte Vukicevic viel bewegen, vorallem mit Stoppbällen nach vorne zwingen. Aus irgendeinem Grund habe ich das aber nicht gemacht, und teilweise habe ich einfach auch zu dumm agiert. Vielleicht hat auch das nötige Glück heute gefehlt, aber Vukicevic hat sicher nicht unverdient gewonnen. Es war ein sehr faires Match. Bei 1:4 im zweiten Satz habe ich aufgesteckt, den dritten Satz muss ich bei zwei Mal 40:0 ganz einfach machen, und bei 3:3 im fünften Satz hatte ich gedacht, jetzt wird der Vladi vielleicht endlich müde”, analysierte Klager.

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Kommt der French-Open-Sieger der Hobby-Tennis-Tour nach Kitzbühel?

“Es ist schon lässig, Teil eines Rekordmatches zu sein”, ergänzte Klager, der dann auch noch einen Dank in Richtung seiner Fans los werden wollte. “Es ist schon toll, wie meine Familie mich immer unterstützt. Und ich möchte auf diesem Weg auch einen Dank an meinen Trainer Andi Herzig richten”. Wie immer bei großen Endspielen ihres Sohnes war auch Mama Gertraud angespannt. “Vor dem Spiel war es heute nicht so schlimm wie bei den French-Open vor wenigen Wochen, aber während des Matches war es fürchterlich. 5 Stunden sind auch als Zuschauer wirklich hart”, so die Klager-Mama, die mitten in der Runde der Champions dann noch zu einem Mitternachts-Umtrunk anstieß. Und den epochalen Abend ließ schließlich Peter Klager mit zwei interessanten Statements ausklingen: “4.200 Punkte aus nur drei Turnieren, das finde ich richtig geil. Und ganz ehrlich: Ich überlege schon seit längerer Zeit, vielleicht doch in Kitzbühel bei der Babolat-Kitz-Trophy aufzuschlagen. Dieses Turnier ist auf Sand und nur zu verlockend für mich”, so der 21jährige.

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