Mai-Grand-Slam-Turnier von massiver Schlechtwetterfront bedroht

Dauerregen, Unwetterwarnungen, drohende Überflutungen, die Wetterprognose für das heurige Mai-Grand-Slam-Wochenende ist wieder einmal alles andere als verheißungsvoll für ein gelungenes Outdoor-Tennisfest, und bereitet Spielern wie Verantwortlichen des zweiten Saison-Major-Events schon im Vorfeld einiges an Kopfzerbrechen. Auch wenn bei der 22. Auflage des Mai-Grand-Slams mit dem donnerstägigen Feiertag ein Spieltag mehr zur Verfügung steht, könnte dem 31. Saison-Event ein wettertechnischer Kollaps bevorstehen. Die einzige Hoffnung derzeit ist wie so oft in den vergangenen Wochen, dass die Prognose-Modelle wieder einmal nicht so zutreffen, wie angesagt. Getreu dem Motto, es wird selten so heiß gegessen wie gekocht, hofft man beim Gastgeberverein und in der HTT-Turnierleitung auf “mildernde Umstände” von oben! Ein Kurzbericht von C.L

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Mai-Grand-Slam-Turnier nicht das erste Mal von schlechtem Wetter betroffen

Mit Schlechtwetter-Vorhersagen und Niederschlagsproblemen jeglicher Art, war das Mai-Grand-Slam-Turnier in der Vergangenheit ja schon mehrfach betroffen. Man ist also seitens des Veranstalters Wetterkummer gewohnt, und hat längst eine Art Routine in Sachen “Major-Mist-Wetter” entwickelt. 2004 beispielsweise dauerten die French Open der HTT ganze 7 Tage, weil das Juni-Wochenende auf der Schmelz verregnet war. Zwei Jahre später in der Simmeringer Leberstraße waren nach einem komplett verregneten ersten Turnier-Weekend gar zwei Wochen vergangen, ehe Bernhard Nagl als Champion feststand. 2007 war der Finaltag wolkenverhangen und regnerisch, und auch 2008 triumphierte Mario Kiss im finalen Simmeringer Schnürlregen. 2010 gewitterte es während der Mai-Grand-Slam-Tage ganz ordentlich, und 2011 fiel der gesamte dritte Spieltag einer Schlechtwetterfront zum Opfer.

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Gastgeberverein will mit bereitliegenden Planen dem Schlechtwetter trotzen, und wie sich die Teilnehmer des Mai-Grand-Slam-Turniers bei Dauerregen verhalten mögen

Die French Open der HTT sind also scheinbar untrennbar auch mit schlechten Wetterverhältnissen verbunden, den absoluten Höhepunkt an katastrophalen Bedingungen könnte der Tour-Zirkus aber mit der heurigen 22. Auflage erleben. Ein Supergau droht, wenn die allerorts prognostizierte Wetterentwicklung Realität werden sollte. Seitens der Turnier-Organisation ist man allerdings noch gelassen und bemüht, keine Horror-Szenarien zu zeichnen. Erstmals muss man ohnehin abwarten, was denn da von oben so alles runterkommen wird, und sollte es dann tatsächlich ein nasses Tennis-Wochenende werden, dann gilt es die entsprechenden Entscheidungen zu treffen. Derweil laufen auch beim Gastgeberverein WTC die Vorbereitungen auf Hochtouren, und auf der Dirnelwiese will Hausherr Horst Gruber mit Regenplanen “operieren”, um in einigen – vorallem für Samstag – angesagten Trockenphasen den Spielbetreib zu ermöglichen. “Die Regenplanen liegen bereit, und werden bei Bedarf eingesetzt. Natürlich darf es nicht zu heftig regnen”, erklärte WTC-Boss Hort Gruber am Dienstag Abend. Bleibt vorerst nur noch der Appell an die Spieler, auch bei durchgehendem Schlechtwetter die Nerven zu bewahren. Wichtig wäre, keine hektischen und unüberlegten Entscheidungen zu treffen, keine Absagen ob des Regens zu produzieren, um damit weitere Komplikationen in Sachen Organisation zu erzeugen. Seitens des Veranstalters wird alles unternommen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. SMS und Anrufe wie das Wetter auf der Dirnelwiese ist oder werden wird, können die Aktiven auch sparen. Jeder Spieler wird zum gegebenen Zeitpunkt rechtzeitig über sein Handy informiert.

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