Alle Titel-Kandidaten beim zweiten Masters-Series-1000-Event des Jahres

Wettertechnisch ist die Verlegung des 18. März-Masters-Series-1000-Turniers von den Hartplätzen des Tennispoint Südstadt in Maria Enzersdorf in die Halle des UTC La Ville am Altmannsdorfer Ast eine weitere ärgerliche Verzögerung des von vielen Spielern schon heiß ersehnten Saison-Auftakts im Freien. Sportlich betrachtet könnte uns das 17. Saison-Event aber freilich einen hochklassigen Schlagabtausch von 27 Top-100-Spielern bringen, die sich zum zweiten Mal in diesem Jahr um höchst begehrte 1000 Ranglistenpunkte matchen werden. Zumindest der Blick auf das aktuelle Teilnehmerfeld läßt diesen Schluss zu, verbunden mit der Aussicht, einmal mehr attraktives Tennis an einem spannenden Turnier-Weekend sehen zu dürfen. Und mit der geballten Ladung an spielstarken und motivierten HTT-Stars steigt auch die Hoffnung, dass es nach zwei Saisonen ohne März-Masters-Series-1000-Endspiel, heuer endlich wieder einmal zu einem finalen Showdown im “Miami der HTT” kommen wird. Ein Bericht von C.L

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Gibt es erstmals seit 2010 wieder ein Finale beim März-Masters-Series-1000-Turnier?

Am 16. April 2010 war es, als Mario Kiss mit einem 6:4, 6:2 Finalerfolg über den Stockerauer Hartplatz-Spezialisten Michael Karner die 15. Auflage des März-Masters-Series-1000-Turniers gewann, und sich damals als 10. Spieler der Open Ära in die elitäre Liste jener Spieler eintrug, die auf allen 4 Bodenbelägen ein Turnier für sich entscheiden konnten. Die finalen 56 Minuten von vor drei Jahren waren aber bis dato auch die letzten Endspiel-Szenen, die das jeweils zweite Masters-Series-Turnier der Saison erlebte. Denn in den beiden Jahren darauf, wartete der Circuit vergeblich auf ein auszutragendes und ausgespieltes Finale beim HTT-März-Masters. 2011 ließ Andreas Harbarth den Giganten-Gipfel gegen Christoph Wagner mit einer Absage platzen. Wagner kam daher kampflos zum 8. Masters-Series-Titel seiner Karriere und zum zweiten Erfolg bei diesem Turnier nach 2006. Im Vorjahr ließ dann ein während des Turniers grassierender Infekt sowohl eines der beiden Halbfinal-Matches und das große Endspiel zwischen Patrick Wiesmühler und Georg Lorber platzen. Wie überhaupt der letztjährige Triumph des Patrick Wiesmühler in die Rekordbücher der HTT einging. Denn mit nur einem Sieg (im Achtelfinale gegen Andreas Tolunay) krallte sich der Olympiasieger nach einem Freilos in Runde 1 und drei “walk over-Erfolgen” gegen Ines Kreilinger im Viertelfinale, Franz Mayrhuber im Semi und eben Georg Lorber im Endspiel nicht weniger als 1000 Punkte für das Ranking.

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38 Spieler aus 7 Nationen sorgen für einen neuen Teilnehmerrekord beim HTT-März-Masters-1000-Turnier

Die 18. Auflage des März-Masters-Series-1000-Turniers Anfang April 2013 bringt ob der witterungsbedingten Verlegung in die Halle also eine Indoor-Premiere in der Geschichte dieser Veranstaltung, und damit verbunden auch einen neuen Teilnehmerrekord. 2009 zierten exakt 32 Spieler den März-Masters-Series-1000-Raster, und sorgten damit für das bislang beste Nennergebnis. Heuer sind 38 Spieler aus 7 verschiedenen Nationen am Start, wobei gleich 27 Herren aus den aktuellen Top 100 der Entry-List sind. Entsprechend groß ist beim 665. Turnier der Open Ära auch der Kreis jener, die sich Chancen auf ein absolutes Top-Ergebnis ausrechnen dürfen. Mehr als ein Dutzend motivierter Tour-Stars kann sich am kommenden ersten April-Wochenende berechtigte Hoffnungen machen, die Nachfolge von Vorjahressieger Patrick Wiesmühler anzutreten. Wir machen daher schon vor dem ersten Aufschlag zum 86. Masters-Series-1000-Event der Geschichte einen Blick auf die Favoriten, und haben die Stars des Turniers je nach ihrer Favoritenrolle mit der entsprechenden Anzahl an Sternen versehen.

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TOPFAVORIT

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MITFAVORIT

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GEHEIMFAVORIT

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GEFÄHRLICHER AUSSENSEITER

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FÜR EINE ÜBERRASCHUNG GUT

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Franz Mayrhuber (*****) – seit Montag 70wöchige Nummer 1 der Hobby-Tennis-Tour

Es ist nicht nur das aktuelle Top-Ranking samt Mega-Vorsprung von über 3.500 Punkten auf den Zweitplatzierten Christoph Kramer, das Branchen-Primus Franz Mayrhuber am Wochenende nach Ostern in die absolute Favoritenrolle beim 18. März-Masters-Series-1000-Turnier drängt. Der 48jährige Ranglisten-Erste ist “heiß” wie selten, nach bereits 3 Final-Niederlagen seit Saisonbeginn, endlich den ersten Turniersieg in diesem Jahr einzufahren. Dazu kommt, dass Mayrhubers neuester schwarz-rot-goldener Angstgegner Jan-Philip Hupasch durch Abwesenheit glänzt, und der an Nummer 1 gesetzte Oberösterreicher sich mit einem Freilos in Runde 1 womöglich ein Match im Kampf um den Titel und damit einiges an Kraft sparen könnte. Ein weiterer Motivationsschub für den 11fachen Turniersieger kommt noch von der Statistik-Front, wo Mayrhuber am vergangenen Montag seine 70. Woche als Nummer 1 der Hobby-Tennis-Tour absolviert hatte. Damit zog der Rückhand-Slice-König in der Ewigen-Bestenliste aller Nummer 1-Spieler der Open Ära mit Patrick Schwing auf Position Nr. 5 gleich, der es in seiner Karriere ebenfalls auf 70 Wochen an der Spitze der Entry-List brachte.

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Mario Kiss (**) – die letzten 6 Masters-Series-Starts immer zumindest im Semifinale

2010 hatte sich Mario Kiss schon einmal in die Siegerliste des März-Masters-Series-Turniers eingetragen, und damit wie schon erwähnt auch die Rekordbücher der besten Tour-Allrounder um einen prominenten Namen erweitert. Als 10. Spieler der Geschichte hatte “Super-Mario” auf allen vier Bodenbelägen ein Turnier gewonnen, zugleich war der Triumph im Tennispoint Südstadt gegen Michael Karner aber auch der letzte Masters-Series-1000-Titel, den Kiss seitdem gewinnen konnte. Auf zweithöchster Turnier-Ebene hingen seither die Trauben ziemlich hoch, schaffte Kiss bei 15 Turnierstarts doch “nur” mehr 2 Mal den Sprung in ein Finale. Andererseits entwickelte der 34jährige vom TC Donaufeld auf Masters-Series-Ebene eine beachtliche Konstanz, stand er doch bei den letzten 6 HTT-Masters-Events immer zumindest im Semifinale. Auch diese Serie zu verteidigen wird an diesem Wochenende äußerst schwierig, ist Kiss doch vor seinem 4. März-Masters-Series-Karriere-Start alles andere als in Bestform. Nach seiner zu Jahrenbeginn erfolgten Operation am Steißbein fehlt dem ehemaligen Ranglisten-Ersten noch das entsprechende Timing, um sein bestes Tennis anrufen zu können.

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Clemens Beywinkler (****) – Kann BMTC-Star bei seinem 25. Turnierstart zum großen Schlag ausholen?

Bei seinen letzten beiden März-Masters-Series-1000-Starts war jeweils im Viertelfinale gegen einen der beiden Mayrhubers Schluss. 2011 stand ihm Fabian Mayrhuber in der Sonne, und im vergangenen Jahr musste sich der junge Niederösterreicher dem Ranglisten-Ersten Franz Mayrhuber geschlagen geben. Als Nummer 4 gesetzt, befindet sich Clemens Beywinkler in diesem Jahr in der unteren Tableau-Hälfte und damit weit weg vom einzigen im Turnier befindlichen Mayrhuber. Aber nicht nur deshalb zählt der 24jährige vom BMTC bei seinem 25. Turnierstart zu den aussichtsreichen Mitfavoriten. Der Ranglisten-Dreizehnte hat in den vergangenen Monaten spielerisch eine enorme Entwicklung genommen, und auch im mentalen Bereich das Zeug für einen ersten ganz großen Titel. Die Halbfinal-Teilnahmen bei den French Open und den US Open der HTT belegen das ganz eindeutig.

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Jürgen Buchhammer (**) – nach 9 Siegen en suite will der 2fache Saison-Champion nun auch auf höchster Turnier-Ebene fur Furore sorgen

Im Vorjahr scheiterte Jürgen Buchhammer beim März-Masters-Series-Turnier als Nobody bereits in Runde 1 an Michael Kovar. Heuer reist der 30jährige Wiener aber freilich als aktueller Top-20-Spieler an, vorallem aber kommt Buchhammer mit dem statisten belegten Nachweis von 2 Saison-Turniersiegen ins La-Ville. Der Lokal-Matador ist nach seinen Erfolgen beim Februar- und beim März-HTT-250-Turnier bereits seit 9 Matches ungeschlagen, und im Ranking auf Position Nr. 15 so gut wie noch nie in seiner Laufbahn platziert. Nun freilich will Buchhammer seinen Erfolgslauf aber auch im Kreis der absoluten Tour-Top-Stars fortsetzen. Und gleich zum Auftakt bekommt es der 2fache Saison-Champion mit einem Hochkaräter zu tun. Gegen den Niederösterreicher Christoph Straninger wird sich gleich im ersten Spiel zeigen, ob Buchhammer den sensationellen Aufwärtstrend fortsetzen, und den 40. Einzelsieg seiner Karriere feiern kann.

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Michael Kunz (*) – Ex-Major-Champion mit Masters-Ambitionen im Kampf gegen seine persönliche Negativ-Statistik beim März-Masters-Series-1000-Turnier

Der Wimbledonsieger der HTT von 2008 hat in seiner Karriere bislang ein Masters-Series-1000-Turnier gewonnen. Im November 2006 holte sich Michael Kunz den Titel im Tennispoint Vienna, um sich damit für das Masters im selben Jahr zu qualifizieren. Und genau dorthin will der 41jährige Routinier in der heurigen Saison wieder, ein Platz unter den Top 8 am Jahresende ist das große Ziel des Michael Kunz. Zuletzt ist der Aufschlag-Riese mit der unorthodoxesten Vorhand im Circuit wieder in Schwung gekommen, erreichte er doch beim Februar-HTT-150-Turnier das Finale, womit er das eine Woche zuvor erreichte Semifinale beim Februar-Masters-Series-1000-Turnier eindrucksvoll bestätigte. Das Kunz bei seinem 94. Turnierstart den 8. Karriere-Titel einfährt, glauben aber nur die größten Optimisten. Schon alleine die Statistik seiner bisherigen März-Masters-Series-1000-Starts spricht klar dagegen. Noch nie überstand der 41jährige Deutsch Wagramer bei diesem Turnier die erste Runde. Sowohl 2007 gegen Thomas Seemann, als auch 2008 gegen Gerald Stangl und 2012 gegen den späteren Finalisten Georg Lorber war gleich im Auftakt-Match Schluss.

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Filip Markovic (**) – Serbiens neue Zukunftshoffnung im HTT-Zirkus

18 Jahre jung, aktuelle Nummer 30 der HTT-Entry-List, Tennis-Serbien hat mit Filip Markovic wieder ein ganz heißes Eisen im Feuer. Technisch brillant, ist der Jungstar vom Alt Erlaaer TC aber noch nie so richtig explodiert. Markovic kann weit mehr, als er ergebnistechnisch bislang im Circuit zum Besten gab, und eigentlich wartet man Woche für Woche nur darauf, bis der Junior endlich einmal sein Potential voll auszuschöpfen gedenkt. In Runde 1 des März-Masters-Series-1000-Turniers bekommt es die serbische Nummer 2 mit Straningers Vereinskollegen Gernot Pichelmann vom TC Neumarkt zu tun. Ein echter Prüfstein für den 18jährigen.

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Udo Philipp (****) – steirischer Comeback-Star noch ohne Auftakt-Niederlage auf Masters-Series-Ebene

Der French-Open-Finalist der HTT von 2010 Udo Philipp feiert an diesem Wochenende sein Saison-Debüt und ein mit Spannung erwartetes Comeback. Der 35jährige Steirer genießt in Spielerkreisen einen enorm hohen Stellenwert, und kann auf eine tolle Masters-Series-Bilanz verweisen. Noch nie hatte die aktuelle Nummer 36 der HTT vom ATUS Kalsdorf bei einem Turnier der zweithöchsten Kategorie in Runde 1 das Nachsehen. Schlechte Aussichten also für Philipps Auftaktgegner Michael Kunz.

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Paul Ganglberger (****) – 31jähriger Oberösterreicher ist reif für den ersten großen HTT-Coup

Beim Februar-HTT-500-Turnier vor zwei Monaten sorgte er mit seinem achtelfinalen Auftritt gegen Englands Adam Goodsell für Schlagzeilen, als er nach 2:6, 1:5 Rückstand und 3 abgewehrten Matchbällen noch zu einer erfolgreichen und furiosen Aufholjagd angesetzt hatte. Die Rede ist von Paul Ganglberger, den viele Szene-Kenner an diesem Wochenende ganz dick auf der Rechnung haben. Der 31jährige Oberösterreicher ist an der Grundlinie nur ganz schwer auszuspielen, und obendrein längst reif, auch auf der Hobby-Tennis-Tour einen ganz großen Coup zu landen. Warum nicht an diesem Weekend?

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Mathias Wagner (***) – Leader der Tourstars vom TK Big-Point-Muckendorf

Drei Sterne bedeuten Geheimfavorit, und ein solcher ist Mathias Wagner an diesem zweiten Masters-Series-Saison-Wochenende in der Tat. Der 21jährige Niederösterreicher stand zuletzt im Semifinale des März-HTT-500-Turniers, und gilt als Leader der jugendlichen Phalanx an talentierten und motivierten Spielern, die der TK Big Point Muckendorf wöchentlich entsendet. In Runde 1 muss Wagner gegen Lokalmatador Klaus Stattmann ran, ehe im Achtelfinale der an Nummer 3 gesetzte Rumäne Rares Maftei warten würde.

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Christoph Straninger (***) – der Mann mit der längsten Anreise und einer der schnellsten Hände im Circuit

Er ist “nur” die Nummer 56 der HTT-Computer-Rangliste, aber das liegt wohl eher daran, dass der French-Open-Semifinalist von 2011 mit die längste Anfahrt aller Top-100-Spieler im Circuit hat. Der vom TC Neumarkt kommende Straninger muss pro Turniertag 200 Kilometer An- und Rückreise auf sich nehmen, und damit sind seine doch eher seltenen Turnierstarts rasch erklärt. Einmal richtig in Schwung, spielen aber freilich nur wenige der Topstars einen so schnellen Ball wie der 31jährige Niederösterreicher. Im Schlagerspiel der ersten Runde bekommt es der Neumarkter übrigens mit dem seit 9 Spielen ungeschlagenen Jürgen Buchhammer zu tun.

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Alexander Walter (*) – im Falle eines Auftaktsieges könnte er abermals zum Stolperstein für den Ranglisten-Ersten Franz Mayrhuber werden

Im April letzten Jahres feierte der 41jährige Alexander Walter sein Debüt auf der Hobby-Tennis-Tour, und noch im selben Monat wurde der Routinier vom Ober St. Veiter TC erstmals im Circuit so richtig bekannt. Immerhin schlug er im Achtelfinale des April-HTT-500-Turniers Franz Mayrhuber, und fügte dem Ranglisten-Besten damit dessen allererste Karriere-Auftakt-Niederlage zu. Heuer stand Walter bereits in zwei Viertelfinali, und das sogar beim Februar-Masters-Series-1000-Event und beim März-HTT-500-Turnier im UTC La Ville. Und sollte der 41jährige am Freitag Abend die Auftakt-Hürde namens Peter Baumann überspringen, dann wäre im Achtelfinale wieder “Mayrhuber-Time”.

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Stefan Kraberger (***) – mit dem Sammeln von Spielpraxis beschäftigter Jungstar

Vom technischen Können her würde er 5 Sterne verdienen, und doch gilt Jungstar Stefan Kraberger am Turnier-Wochenende nach Ostern “nur” als Geheimfavorit auf den Titel beim 255. Hallenturnier der Open Ära. Der 14jährige, der sich heuer bereits den Titel beim Jänner-HTT-250-Turnier sicherte, und zuletzt auch auf der Babolat-Winter-Doppel-Tour an der Seite von Bartosz Krzeminski sein großes Können ausspielte, gönnt sich aber “ab und an” noch durchaus altersbedingte Künstlerpausen, die ihm auf dem Weg zum ersten ganz großen Titelgewinn hinderlich sein könnten. Andererseits stehen die Duelle mit den arrivierten Topstars der Szene für Kraberger ohnehin “nur” unter dem Motto “Spielpraxis sammeln”. Und das an diesem Wochenende wieder jene Menge Matchpraxis dazukommen wird, davon gehen Insider der Hobby-Tennis-Tour aus.

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Michael Schwärzli (*) – vor Linkshänder-Duell zum Auftakt gegen Markus Eichleter

Das der “Kleinste” im Circuit schon demnächst einmal der “Größte” bei einem Turnier der HTT sein wird, und mit seinem gepflegten Linkshänder-Tennis für Furore sorgen wird, steht für die Experten außer Frage. Der 17jährige vom Alt Erlaaer TC scheint sich manchmal noch im mentalen Bereich selbst im Wege zu stehen. In Runde 1 des März-Masters-Series-Turniers trifft Schwärzli übrigens auf den Kärntner Markus Eichleter, der ebenfalls mit “linker Technik” zum Erfolg zu kommen versucht.

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Ignacio Martin (*****) – Spaniens Tour-Star greift als 6. internationaler Spieler nach einem Masters-Series-Titel

11:1 Siege, 2 gewonnene Saison-Titel, Ignacio Martin aus Spanien ist ganz ohne Zweifel einer der bisherigen Aufsteiger des Jahres und wohl der Mann, der medial in den ersten drei Monaten des Jahres für die meisten Schlagzeilen sorgte. Doch nicht nur deshalb ist der 25jährige Madrilene neben dem Ranglisten-Ersten Franz Mayrhuber jener Spieler, der mit 5 Sternen und damit der Bezeichnung “Topfavorit” in sein erstes HTT-Masters-Event startet. In einem Atemzug mit dem Branchen-Besten wird Spaniens Shooting-Star vorallem deshalb genannt, weil er im Semifinale des März-HTT-500-Turniers dem Ranglisten-Ersten einen ebenbürtigen Schlagabtausch lieferte, und im dritten Satz sogar eine 4:2 Führung ungenützt ließ. Ignacio Martin wäre übrigens erst der sechste “internationale Spieler” nach Tashi Liu aus China, Adrian Tismanariu aus Rumänien, Robin Douglas und Jan-Philip Hupasch aus Deutschland sowie Ari Davis aus Neuseeland, der bei einem Masters-Series-1000-Turnier zu Titelehren kommen würde.