“Ich befinde mich im Moment in der größten Krise seit ich Hobby-Tennis-Tour spiele”

Was war das denn für ein genialer, weil höchst kurzweiliger Arbeitstag? Mit dem ersten Aufschlag um exakt 18 Uhr, und dem letzten Matchball des zweiten Spieltages kurz vor 22 Uhr, war der tennistechnische Zauber am gestrigen letzten Februar-Samstag nach nur 4 Stunden auch schon wieder vorbei. Und das, wo doch Tennistage in der Halle zumeist an die 12 Stunden dauern. Und so kam sich der Tour-Veranstalter am zweiten Spieltag des 6. Februar-HTT-150-Turniers beinahe wie ein “Hakler am Bau” vor, der Freitag Mittag via “Frühschluss” ins Weekend düst. Trotz zwangsbedingter “Kurzzeit” – im La Ville fand am Samstag ein Firmen-Tennisturnier statt – gab es 10 Partien beim 11. Saisonturnier zu bestaunen, in denen kein einziger der Favoriten strauchelte, die Außenseiter aber teilweise mehr als bravourös dagegen hielten. Tja, in der Kürze liegt eben manchmal auch die Würze – wie schon ein altes Sprichwort sagt – und so bekam man in nur 4 Stunden Hobby-Tennis, dennoch ein attraktives und kompaktes Tagesprogramm geboten. Ein Bericht von C.L

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Markus Hobiger macht nach 5. Auftakt-Pleite in Serie die “größte Krise seiner Karriere” aus

Wir müssen wieder einmal eine Tageszusammenfassung mit Tour-Legende Markus Hobiger beginnen, auch wenn Berichte über enttäuschende Vorstellungen und die dazugehörige Analyse inzwischen einen “megalangen Bart haben”. Längst bekannt und für Tour-Insider vermutlich extremst langweilig, so lesen sich Hobiger-Geschichten nach unzählig daneben gegangenen Auftritten im Tour-Zirkus. Dennoch hat die x-te Story aus der Hobi’schen Pleiten, Pech und Pannen-Saga eine besondere Note, und daher Berechtigung, an den Beginn der Berichterstattung von Spieltag 2 beim Februar-HTT-150-Turnier 2013 zu rücken. Die zweifelhafte Headline verdiente sich der 36jährige Guntramsdorfer zwar nicht mit dem desaströs wirkenden Resultat, das er sich beim 3:6, 1:6 im Achtelfinale gegen WTC-Star Markus Eichleter eingefahren hatte, sondern mit der selbstkritischen Einschätzung, gerade “die größte und schwerste Krise seiner Tennis-Karriere” zu durchleben. Denn während im Hause Hobiger sonst nach mäßigen Darbietungen selbstschützende Begründungen “en masse” aufgefahren werden, Durchhalteparolen seine Interviews prägen, und die triste Wahrheit realitätsfremd beiseite geschoben wird, ließ Hobiger erstmals in seiner mittlerweile bereits über 5 Jahre und genau 177 Turniere andauernden HTT-Laufbahn, mit einer selbstkritischen Bestandsaufnahme in Sachen Tennis aufhorchen. “Ich bin momentan ganz sicher in der größten Krise seit ich auf der Hobby-Tennis-Tour spiele”, meinte der Niederösterreicher am Samstag Abend. Und da Selbsterkenntnis ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung ist, besteht für Fans des Hobby-Tennis-Evergreens berechtigt Hoffnung auf bessere Zeiten.

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Markus Hobiger wartet seit 173 Turnier-Starts auf seinen zweiten Tour-Titel

 

Die 3:6, 1:6 Pleite – und eine solche war der erste Auftritt des mit einem Freilos ausgestatteten und als Nummer 2 gesetzten Markus Hobiger ganz ohne Zweifel – war in der Tat keine Niederlage wie jede andere, der bisher 174 negativ ausgegangenen Karriere-Matches des 36jährigen Guntramsdorfers. Der gerade einmal 50 Minuten dauernde Auftakt-Ausrutscher bedeutete nicht nur die 5. Erstrunden-Niederlage des Ranglisten-Achtzehnten in Serie, und den hingenommenen Ausgleich zum 1:1 im Head to Head mit dem Kärntner Gegner aus Arnoldstein, nein die Pleite gegen Eichleter schmerzte vorallem deshalb extrem, weil Hobiger hier bei diesem Turnier einst seinen größten Karriere-Erfolg bejubeln durfte. Mit dem Februar-HTT-150-Turnier verband der 36jährige bislang nur die feinsten Erinnerungen. 2008 der Triumph bei seinem erst vierten Turnier-Antreten im Circuit, als er nacheinander die Herren David Hühne, Roman Ainberger, Michael Berger, Christoph Kramer und Stanislav Perepelkin aus dem Feld schlug, und sich rascher als viele seiner Mitstreiter erwartet hatten, in die Siegerliste der HTT eintragen konnte. Selbst in den drei Jahren danach, war der charismatische Niederösterreicher bei “seinem Turnier” nie schlechter als im Viertelfinale klassiert gewesen, doch beim 6. Februar-HTT-150-Antreten, haben “Ruhm & Glanz” aus der Vergangenheit entgültig erhebliche Kratzer davongetragen.  Mittlerweile sind seit jenem triumphalen 4. März 2008 nicht nur fast 5 Jahre, sondern vorallem 173 gespielte Turniere aus Sicht Hobigers vergangen, in oder nach denen die Hobby-Tennis-Legende Ostösterreichs, Entschuldigungen und Begründungen für nicht vollbrachte weitere Titelgewinne vorbrachte.

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Macht Markus Hobiger jetzt endlich den Schritt hinab in die Challenger-Tour?

Fakt ist, Hobiger muss jetzt aktuell und nicht in ein paar Wochen oder geraumer Zeit, radikale Änderungen vornehmen. Den ersten Schritt um aus “der größten Tenniskrise seines Lebens” zu kommen, hat der 36jährige am Samstag Abend nach der Pleite-Nummer gegen Eichleter mit einer selbstkritischen Analyse ja schon gesetzt, jetzt müssen endlich Taten folgen. Ob “Hobi” das geliebte Wiener Schnitzerl und die köstliche Sachertorte in Zukunft in “dezenterem Ausmaß” zu sich nehmen wird, bleibt abzuwarten, ist aber vorerst ohnehin nicht die erste Maßnahme, die anzustehen hat. Jetzt ist es dringendst an der Zeit, vom “hohen Ross” herabzusteigen, der Realität ins Auge zu blicken, und sich für das nächste Challenger-Turnier anzumelden. Denn was der Februar-HTT-150-Champion von 2008 nach erst einem einzigen Einzelsieg im Jahr 2013 braucht, ist neues Selbstvertrauen, wie auch der Auftritt gegen Eichleter zeigte. Dem 36jährigen fehlt es zwar insgesamt an allen Ecken und Enden, wenn er auf einem der Tenniscourts dieser Stadt in Szene tritt, doch ganz besonders merkt man das mangelnde Selbstbewusstsein des Niederösterreichers. Schon nach wenigen Minuten und den ersten verschlagenen Bällen, ist es mit dem Glauben an sich selbst vorbei, schlendert ein gebeugt dahintrottender und von massigst sportlichen Tiefschlägen gebeutelter HTT-Star über den Court. Wie ein angeschlagenes Tier, ist er dann leichte Beute für die vielen hungrigen und höchst engagierten Kontrahenten im Tour-Zirkus. Wie zum Beispiel eben Markus Eichleter, der ohnehin auf das Duell mit Hobiger brannte! Noch zu frisch waren nämlich seine Erinnerungen an den Oktober 2011, als er sich durch den am Nebenplatz schimpfenden, fluchenden und schreienden Markus Hobiger gestört fühlte, und daraufhin sein Erstrunden-Match beim Oktober-HTT-500-Turnier gegen Harald Voll mit einem 0:6 im entscheidenden dritten Satz verlor. “Diese Niederlage damals hat mir viel gekostet, und dafür wollte ich unbedingt Revanche”, betonte der Kärntner im Vorfeld. Das er dann mit einem 6:3, 6:1 Kantersieg zum großen Gegenschlag ausholte, fand Eichleter einfach nur genial. “Das war Powertennis vom Feinsten. Zeitweise ist mir einfach alles aufgegangen. Das es gegen Hobiger so glatt abgegangen ist, finde ich grandios”, strahlte der Sieger, während Hobiger zerknirscht in der Couch des La-Ville-Foyers knotzte. Angesprochen auf seine aktuelle Gefühlslage, fehlten dem 36jährigen zunächst die Worte. “Ja ich bin ein wenig sprachlos. Ich bin momentan einfach nicht in Form, eigentlich in der größten Krise seit ich auf der Hobby-Tennis-Tour spiele. Es geht derzeit überhaupt nichts, und ich habe keine Ahnung warum”, klagte der 36jährige Guntramsdorfer.

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Topgesetzter Peter Baumann erreicht nach Erfolg über “Burgenland-Derby-Sieger” Patrick Jud das Viertelfinale beim Februar-HTT-150-Turnier

Als Vorbild für den zerknirschten Markus Hobiger, wie man eine “Krise” auf der Hobby-Tennis-Tour bewältigt, dient womöglich Peter Baumann, der hier beim Februar-HTT-150-Turnier als Nummer 1 gesetzt ist, und sich mit einem 6:3, 6:3 Erfolg über Patrick Jud für das Viertelfinale qualifizierte. Der 49jährige war im Finish der vorigen Saison auch mit einer dramatischen Formschwankung konfrontiert, und mit 5 Erstrunden-Niederlagen in Serie unmittelbar vor dem Challenger-Tour-Final sportlich angezählt. Doch der 49jährige ließ Ruhe walten, war sich auch nicht zu schade, bei drittklassig besetzten Events einzulaufen, oder einmal eine Quali zu absolvierten, und fand so wieder Kontinuität in seinem Spiel. Die zurückgewonnene Selbstsicherheit lohnt sich dann in engen Situationen, wie gestern Abend im Duell mit Patrick Jud, als ihm im ominösen siebenten Game des zweiten Satzes und nachdem Jud einige Chancen zum 4:3 ausgelassen hatte, das letztlich entscheidende Break gelang, und er so den Einzug unter die letzten Acht des 11. Saisonturniers fixierte. “Ich bin gegen den Peter leider zu spät draufgekommen, dass ich ihm über die Rückhand hätte spielen müssen. Das Break zum 3:4 war letztlich entscheidend, danach war die Luft raus”, schilderte Jud! Kein Wunder, musste der 23jährige doch zuvor im “Burgenland-Derby” gegen Markus Weidinger ran, und dort richtig harte Arbeit verrichten, um als Sieger vom Platz zu gehen. “Ich habe keine Ahnung, warum ich auf der Hobby-Tennis-Tour einfach kein Match gewinnen kann”, klagte Weidinger nach der dritten Startpleite beim dritten Antreten.

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Michael Pichler in seinem 75. Karriere-Match Sieger über Russlands Boris Macheev

Was tat sich sonst noch am zweiten Spieltag beim 6. Februar-HTT-150-Turnier im UTC La Ville? Michael Pichler hat sein Saison-Debüt siegreich absolviert, und sich mit einem 6:2, 6:4 Erfolg über Februar-Future-Finalist Boris Macheev für das Achtelfinale gegen Thomas Löffelmann qualifiziert. Der Steirer war über weite Strecken dieser Erstrunden-Partie der dominierende Spieler, und am Ende nach seinem 75. Karriere-Match auch zuversichtlich für die kommenden Aufgaben. “Ich werde mein Bestes geben”, so Pichler, der übrigens im Doppel gemeinsam mit Boris Macheev aufschlagen wird. Der 34jährige aus Moskau hatte zuvor die Quali gegen US-Boy Frederick Campbell nach zwei Stunden Spielzeit mit 6:3, 6:1 gewonnen.  Macheev gegen Campbell, oder Russland gegen Amerika, “kalter Krieg am Tennisplatz”! Nein, obwohl der sonst stets freundlich lächelnde und sympathische US-Amerikaner ziemlich rasch den Platz verließ, und auch erstmals keinen Kommentar abgeben wollte, sieht “kalter” Krieg doch anders aus.

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Jens Gudenus freut sich über 6 Games gegen Challenger-Tour-Final-Champion Thomas Peyerl, der wiederum dem Achtelfinal-Kracher mit Spaniens Ignacio Martin entgegen fiebert

Einen starken Eindruck hinterließen am Samstag Abend auch die Qualifikanten zum 55sten im La Ville ausgetragenen Hallenturnier der Open Ära. Jens Gudenus machte sechs Games gegen Challenger-Tour-Final-Champion Thomas Peyerl, und war mit dieser Ausbeute richtig happy. “Weil mir vorher niemand etwas zugetraut hat, und ich mit maximal 4 möglichen Games von den Mitspielern verbal abgespeist wurde. Wir hatten viele nette Ballwechsel”, formulierte Gudenus seinen erneut starken Auftritt, bei dem er im ersten Satz eine 3:2 Führung und im zweiten Heat sogar ein 2:0 inne hatte. Was ihm noch fehlt zu Spielern wie Peyerl & Co? “Ich denke mir fehlt der Instinkt, die entscheidenden Punkte zu machen”, analysierte der 1,96 Meter-Riese, während sein Bezwinger schon dem spanischen Achtelfinale mit Ignacio Martin entgegenfieberte. “Das wird schwierig, weil niemand sagen kann, wie stark der Spanier wirklich ist. Kompliment an den Jens. Er hat heute sehr gut gespielt, und erste Runden in einem Turnier sind immer schwer”, resümierte Peyerl.

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Nina Geretschläger “stolpert” in einem Tie-Break-Krimi gegen couragiert spielenden Qualifikanten ins Achtelfinale

“Ich werde sie bewegen müssen, und außerdem werde ich einen schlechten Tag von der Nina brauchen, wenn ich sie schlagen will”, meinte Robert Priewasser am Freitag Abend nach seinem Quali-Sieg über Stefan Seebacher und beim Ausblick auf die Partie mit Tennis-Beau Nina Geretschläger. Und dann hatte die 16jährige Altenbergerin tatsächlich einen schwachen Tag, zum Sieg und Sensations-Aufstieg ins Achtelfinale beim Februar-HTT-150-Turnier reichte es für den oberösterreichischen November-Future-Champion aber dennoch “knapp” nicht. Zweimal im Tie-Break gegen die junge Power-Lady vom TK Big Point Muckendorf zu verlieren, ist keine Schande, und für einen wie Priewasser ein eigentlich zufriedenstellendes Resultat, mit dem der 31jährige im Vorfeld sogar glücklich gewesen wäre. Im Nachhinein betrachtet, drückte das knappe Aus in der ersten Hauptrunde aber doch auf Roberts Gemüt, weil er nahe dran war an der Mega-Überraschung, und in beiden Sätzen eine 6:5 Führung ungenützt ließ. Natürlich muss man jetzt feststellen, dass Geretschläger einen rabenschwarzen Tag erwischte – mit Sicherheit ihre schwächste Leistung abrief seit sie Hobby-Tennis-Tour spielt – und Priewasser von den vielen unerzwungenen Fehlern der jungen Niederösterreicherin profitierte. Doch die verfehlte Sensation verbockte der Oberösterreich höchst persönlich, weil er in den entscheidenden Phasen mit dem Selbstbewusstsein einer “Mickey Mouse” agierte. Und da sind wir wieder bei der mentalen Komponente, die im Tennis so eine übergeordnete Rolle einnimmt. Wenn man sich als Spieler im Vorfeld eigentlich permanent nur damit beschäftigt, “was bei einem selbst alles schlechter läuft als beim Gegner”, dann wird man im Moment des aktiven Umsetzens auch vom Unterbewusstsein genau in diese Richtung gelenkt. “Ich habe einfach die Angst vor dem Gewinnen, und zwar gegen Spieler, die besser sind als ich”, sah Priewasser die Gründe seines knappen Scheiterns. “Ich war zuletzt viel Skifahren, krank und ich habe wenig Tennis gespielt”, auch Nina Geretschläger hatte rasch die Ursachen ihren eher durchwachsenen Vorstellung zur Hand. “Das war halt heute nicht mein Tag”, ergänzte die 16jährige, und solche Tage muss man der Tennis-Jugend auch durchaus zugestehen.

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Marko Bogdanov auf Sand – in Zukunft auf der Hobby-Tennis-Tour nicht mehr zu sehen

Im Vorjahr noch in Runde 1 gegen Terra-Rossa-Jungstar Philipp Chorherr gescheitert, steht Thomas Pratsch bei der heurigen Auflage des Februar-HTT-150-Turniers bereits im Viertelfinale. Der 33jährige Linkshänder beendete mit einem 7:5, 6:3 Erfolg über Deutschlands Marko Bogdanov eine tolle Serie seines Gegerns, der nach vier Semifinal-Teilnahmen en suite, diesmal bereits im Achtelfinale die Segel streichen musste. Weil der Duisburger vom TC Terra Rossa mit fehlender Spielpraxis recht weit von jenem Tennis entfernt agierte, mit dem er nur zu gerne durch den Circuit “touren” würde. Offensiv ausgerichtet, mit vielen punktbringenden Netzattacken, so stellt sich der Mann aus dem Ruhrpott sein Tennis vor. Dazu bedarf es freilich einer Präzision und dem nötigen Timing, das Bogdanov ob seiner unregelmäßigen Wettkampf-Auftritte im Moment noch nicht besitzt. “Ich werde schon beim März-HTT-250-Turnier in der kommenden Woche wieder am Start sein, und auch die Hartplatz-Saison in der Südstadt mitnehmen, danach aber kein Turniertennis mehr auf Sand spielen”, äußerte sich der Terra-Rossa-Star. Zufrieden bilanzierte hingegen Thomas Pratsch, der nach durchwachsenem zweiten Halbjahr 2012, nun wieder Sicherheit und Spielfreude am Court ausstrahlt. “Ich bin heute wieder schwach gestartet und 2:4 zurückgelegen. Wie gestern habe ich aber 7:5 gewonnen, und habe dann das Match brav und konstant nach Hause gespielt”, so der Sieger.

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Manuel Klvana übersteht Quali gegen stark verbesserten Stefan Dichtl, ehe er in Runde 1 des Hauptbewerbs seinem Freund Sascha Kobsik klar in zwei Sätzen unterliegt

Eine Runde weiter ist auch Sascha Kobsik. Der 31jährige Jänner-Challenger-Sieger besiegte zum Auftakt seinen Freund und Qualifikanten Manuel Klvana mit 6:0, 6:2 und trifft nun im Achtelfinale auf den an Nummer 3 gesetzten Andreas Tolunay. Aufregender als dieses “Spezi-Duell” war der Quali-Auftakt von Klvana, der sich gegen Stefan Dichtl zu einem Dreisatz-Erfolg mühte, obwohl er im entscheidenden dritten Heat eine Null hinter das Endresultat brachte. Davor freilich lieferte ihm sein Gegner einen teilweise ebenbürtigen Schlagabtausch, in dem Dichtl mit starken Aufschlägen und teils sehenswerten Grundschlägen brillierte. Noch fehlt dem jungen Mann aus Deutsch Wagram freilich die Konstanz, denn nach drei, vier richtig guten Schlägen, balltert der Junior den kleinen gelben Filz halt auch noch oft in Richtung Plane. Dennoch, eine Steigerung im Spiel des Newcomers war gestern Abend klar auszumachen, der Weg und die Richtung stimmen!

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