Das war 2012 – Der HTT-Jahresrückblick Teil 1 (von Jänner bis März)

Nach vier Wochen ohne “Serve & Volley” neigt sich am kommenden Freitag die längste jemals abgehaltene Tennispause im Circuit ihrem Ende entgegen. Gar 36 Tage liegt das Masters-Finale und damit das letzte offizielle Match der vergangenen Saison zurück, die mit 80 Turnieren und 2.158 Single-Matches zur umfangreichsten Saison der Tour-Geschichte avancierte. 2012 war überhaupt das bislang beste Jahr der Open Ära seit 1990. Grund genug für uns, noch einmal einen Blick zurück auf ein Tennisjahr der Superlative zu werfen. In einem interessanten Winter, einem hochklassigen Frühjahr, einem unvergesslichen Sommer und einem richtig spannenden Herbst sorgten 466 Akteure bei Tour-Veranstaltungen in 4 verschiedenen Bundesländern für ein herausragendes Jahr in der mittlerweile 23jährigen Historie der Hobby-Tennis-Tour. Wer erinnert sich nicht an den French-Open-Triumph von Alexander Geisler, an das grandiose und über 5 Stunden dauernde Wimbledon-Finale zwischen Ari Davis und Vladimir Vukicevic, die sensationelle Olympia-Goldmedaille von Underdog Dominik Hochleitner oder den Masters-Triumph des Ranglisten-Ersten Franz Mayrhuber. 2012 hatte aber noch viel mehr zu bieten! In vier Teilen und jeder Menge Slide-Shows mit teilweise noch unveröffentlichten Fotos machen wir in den nächsten Tagen nochmals einen Rückblick auf ein Tennisjahr voller Triumphe & Tragödien, Sensationen & Skandalen, sowie auf Rekorde und die Stars der Hobby-Tennis-Szene. Ein Bericht von C.L

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Prinz-Comeback mit Titelgewinn und das Karriere-Ende von Basel Abdelmoneim

Das Tennisjahr 2012 startete traditionell mit dem Jänner-HTT-500-Turnier im UTC La Ville. Die 11. Auflage dieses Events bildete den Startschuss in die mittlerweile 23. Saison der Tour-Geschichte und endete mit dem Überraschungssieg des Niederösterreichers Christoph Prinz. Der 27jährige Zwettler vom UTC Schweiggers dominierte die Konkurrenz in beeindruckendem Stil und gab bei seinem Comeback nach über einem Jahr Tourpause auf dem Weg zum Titelgewinn nicht einen Satz und lediglich 23 Games ab. Im Endspiel konnte auch Top-Ten-Star Franz Korger den “Run” des ohne Ranking ins Turnier gestarten Überraschungsmannes nicht stoppen. Prinz avancierte zum 142. Turniersieger der Open Ära, und outete nebenbei ernsthafte Masters-Ambitionen. Ägyptens Tour-Sympathikus Basel Abdelmoneim beendete nach 63 Turnierstarts und 95 absolvierten Single-Matches seine Tour-Karriere, und ein junger Serbe namens Filip Markovic glänzte als akutelle Nr. 195 der HTT-Entry-List mit einem vielbeachteten Semifinal-Einzug.

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Johannes Loibl holt bei den “Australian Open der HTT” den ersten Major-Titel des Jahres, und Franz Mayrhuber übernimmt mit seinem Halbfinaleinzug die Nummer 1 Position

14 Tage später stand mit den “Australian Open” der Hobby-Tennis-Tour bereits das erste ganz große Saison-Highlight auf dem Programm, und die 21. Auflage des Jänner-Grand-Slam-Turniers am Altmannsdorfer Ast wurde mit dem hochkarätigen Rekordteilnehmerfeld von 68 Damen und Herren zur großen Tennis-Show und zum ersten echten Schlagabtausch der besten Hobby-Tennis-Spieler dieses Landes. Auch ohne den verletzten Ranglisten-Ersten Lukas Planteu wurde das erste Major-Event des Jahres zum vielumjubelten Star-Auflauf. Und das “who is who” der ostösterreichischen Hobby-Tennis-Szene lieferte dann ein ganzes Wochenende lang Schlagzeilen am Fließband. Zunächst hagelte es freilich mediale Kritik am Top-Ten-Duo Christoph Kramer und Mario Kiss. Erstgenannter schlitterte am “Super-Saturday” ausgerechnet bei seinem 10. Jänner-Grand-Slam-Jubiläums-Start gegen Comeback-Star Alexander Geisler in nur 39 Minuten in ein desaströses 0:6, 0:6 Debakel. Kaum besser kam Mario Kiss in den Tour-Medien weg. Kein Wunder, musste sich der Donaufeld-Star doch bei seinem 50. Turnier-Antreten zum ersten Mal in seiner Laufbahn in Runde 1 eines Grand-Slam-Turniers geschlagen geben. Der Kiss-Bezwinger hieß übrigens Stefan Loibl, der es am Ende bis ins Viertelfinale dieses phantastisch besetzten Turniers schaffen sollte. Der mit Nummer-1-Ambitionen gestartete Vorjahresfinalist Victor Stabrawa musste bereits im Achtelfinale das Feld räumen, für Olympiasieger Patrick Wiesmühler war im Viertelfinale nach 18 Siegen in Serie gegen den späteren Champion Johannes Loibl Schluss, und für Martin Kova setzte es beim 50. Grand-Slam-Karriere-Turnierstart ein Auftakt-Aus gegen Stefan Seywald. Die Sieger des 570. Turniers der Geschichte waren aber andere Herren! Franz Mayrhuber zog nach seinem Viertelfinal-Erfolg über den Tiroler Michael Tiefenbacher zum insgesamt dritten Mal in seiner Karriere in ein Jänner-Grand-Slam-Halbfinale ein, und übernahm damit die Spitzenpostion im HTT-Entry-Ranking vom abwesenden Masterssieger Lukas Planteu. Und der strahlende Held des ersten Major-Kräftemessens der Saison hieß Johannes Loibl. Der 22jährige aus Zistersdorf besiegte im Endspiel den auf Grand-Slam-Ebene seit 9 Spielen ungeschlagenen Franz Korger in vier Sätzen, und avancierte zum fünften ungesetzten Jänner-Grand-Slam-Champion der Geschichte.

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Rekordnennergebnis und das Seipel-Debüt auf der Hobby-Tennis-Tour

106 Teilnehmer, das erste dreistellige Nennergebnis der Open Ära sorgte nur eine Woche nach der Major-Gala für den nächsten vielbestaunten HTT-Wahnsinn! Die 6. Auflage des Jänner-Challenger-Turniers sah den Premieren-Triumph des Oberösterreichers Daniel Elender, und beim 11. Jänner-HTT-250-Turnier feierte der Mödlinger Michael Kovar seinen 3. Karriere-Turniersieg. Im oberösterreichischen Gallneukirchen sorgten derweil Mario Markus und Martin Greiner mit ihren Turniererfolgen für einen gelungenen Saison-Auftakt der Hobby-Tennis-Tour “ob der Donau”. Auch eine Woche später am ersten Februar-Weekend des Jahres bekam man erneut einen atttraktiven Turnier-Doppelpack zu sehen. Die 21. Ausgabe des Februar-HTT-500-Turniers hatte vielversprechende Debüts zu bieten. Andreas Heindl, ein 34jähriger Kettlasbrunner freute sich über seinen Premieren-Erfolg über Wolfgang Tschanett, für noch größeres Aufsehen sorgte freilich der erste Auftritt einer jungen 22jährigen Dame, die in frühster Jugend sogar auf dem Weg zum Profi war. Rebekka Seipel vom BMTC spielte sich bis ins Viertelfinale, wo sie ausgerechnet ihrem deutschen Freund Christian Kornprobst unterlag. Der große Sieger des Februar-HTT-500-Turniers war aber Franz Mayrhuber. Der Tour-Oldboy sicherte mit dem Einzug ins Endspiel seine Nummer-1-Position ab, und gewann dort auch noch den familieninternen Showdown gegen seinen Neffen Fabian Mayrhuber. Beim parallel im UTC La Ville stattfindenden 6. Februar-Challenger-Turnier der Kategorie 2 gab es ein rein internationales Endspiel, in dem Russlands Nummer 1 Stanislav Perepelkin gegen den polnischen Routinier und Titelverteidiger Robert Piatek seinen 4. Karriere-Turniersieg eroberte.

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Hüseyin Tüfekci mit dem ersten türkischen Turniersieg der HTT-Geschichte

Das 6. Februar-HTT-250-Turnier im UTC La Ville hatte ein tolles Jubiläum zu bieten. Das 100. Turnier auf 250er-Ebene (vormals WTB) avancierte zum Aufstand der Underdogs. Im Semifinale eines Events, bei dem Friedrich Böck die 12. Erstrunden-Niederlage in Serie kassierte, in dem Rumäniens Top-Star Rares Maftei die vierte Startpleite hintereinander einstecken musste, und ein gewisser Walter Mayrhuber sein Tour-Debüt feierte, standen am Ende neben dem späteren Sieger Hüseyin Tüfekci mit Albert Wanka, Patrick Bayr und Karsten Schütze drei Spieler außerhalb der Top 100. Letztgenanntem gelang obendrein das Kunststück, als achter deutscher Spieler in ein HTT-Semifinale einzuziehen. Der Titel aber ging erstmals in der Geschichte an die Türkei. Hüseyin Tüfekci aus Izmir sorgte für den 40. internationen Turniersieg der Open Ära und verbesserte sich im Ranking auf Platz 37.

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Olympiasieger Patrick Wiesmühler gewinnt erstes Masters-Series-1000-Turnier des Jahres, und Peter Prinz und Rainer Bauer sorgen für die Terra-Rossa-Festspiel-Wochen im Februar

Ein erstes recht kräftiges sportliches Lebenszeichen im Jahr 2012 gab eine Woche später Olympiasieger Patrick Wiesmühler von sich. Der ASVÖ-Wien-Star gewann das erste Masters-Series-1000-Turnier des Jahres, und prolongierte mit einem Finalsieg über Mario Kiss seinen Siegeszug auf der zweithöchsten Tour-Ebene. Der junge Wiener feierte seinen 11. Masters-Series-1000-Einzelsieg in Folge, und gewann beim 220. Hallenturnier der Geschichte seinen 3. HTT-Titel. Pech hatte Finalist Mario Kiss, der im Duell gegen Wiesmühler mit einer Zerrung aufgeben musste. Unmittelbar vor dem ersten Masters-Series-Endspiel der Saison kam es noch zu einer Premiere im Circuit. Peter Prinz vom TC Terra Rossa besiegte im allersten Finale der Future-Tour den jungen Niederösterreicher Martin Haslinger, und leitete damit die Erfolgswochen der Rothemden aus Hernals ein. Diese angesprochenen Erfolgswochen komplettierte sieben Tage später Rainer Bauer, der beim 5. Februar-HTT-150-Turnier und dem insgesamt 580. Single-Event der Geschichte für ein weiteres Terra-Rossa-Highlight sorgte. Der 34jährige bezwang in einem “verrückten” 22. deutsch-österreichischen Final-Vergleich David Hühne nach 210 ausgespielten Punkten und 2:28 Stunden mit 7:6, 1:6, 7:5, und krönte damit eine phantastische Mannschaftsleistung der Terra-Rossa-Stars, die immerhin zu Dritt das Semifinale bevölkerten. Dort hatte allerdings Christian Lackermayer Pech, der statt ins Finale mit der Rettung ins Unfallkrankenhaus düste. Rares Maftei fand bei seinem 60. Turnierstart aus seiner Mini-Krise und ins “Semi”, Ex-Wimbledonsieger Michael Kunz feierte im Achtelfinale gegen Lokalmatador Klaus Stattmann seinen 100. Karriere-Einzelsieg, während es für Friedrich Böck mit der nächsten Auftaktpleite endgültig “13” schlug. Der Pechvogel des Turniers hieß David Hühne, denn Deutschlands Bester machte in seinem 10. Karriere-Finale insgesamt 10 Punkte, 2 Games und 2 Breaks mehr als sein Bezwinger, um trotzdem als Verlierer vom Platz zu gehen. Und nachdem Hühne 3 Matchbälle vergeben hatte, ließ er ganz einfach die Siegerehrung platzen.

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Denis Muratovic als Turniersieger mit dem schlechtesten Ranking der Geschichte, Fabian Mayrhuber als 11. Spieler mit Turniersiegen auf allen 4 Bodenbelägen, und Joseph Regalado als erster philippinischer HTT-Champion der Open Ära

Der Monat März startete mit der 6. Auflage des März-HTT-250-Turniers und dem Überraschungserfolg von Denis Muratovic. Der 24jährige Niederösterreicher vom TC Felixdorf kam nur eine Woche nach seinem Tour-Debüt gleich zu Titelehren, und fixierte mit einem 7:6, 6:4 Erfolg über Martin Mayerhofer einen ganz besonderen Turniersieg. Muratovic avancierte zum 150. Turniersieger der Geschichte, und als 9. Premieren-Champion im Jahr 2012 zum Titelträger mit dem schlechtesten Ranking aller Zeiten. Als Nr. 317 war der Felixdorfer ins Turnier gestartet, und damit übertraf er den bisherigen Rekord von Michael Pichler aus dem März 2010. Der Steirer siegte damals beim März-Second-Series-Turnier als Nr. 243. Eine Woche später stand wieder ein Doppelpack auf dem Programm, und mit dem 9. März-HTT-500 das 30. Turnier im UTC La Ville. Es fehlten die Topstars und 14 Spieler aus den damals aktuellen Top 20. Und beinahe hätte es dann in Runde 1 auch noch den topgesetzten Franz Mayrhuber erwischt, der gegen Georg Lorber 3:6, 3:5 zurücklag und nur durch großes Glück und die Mithilfe seines Gegners – Lorber nimmt einen ins Out fliegenden Ball am Netz und verschlägt – eine Runde weiterkommt. Am Ende kämpft sich der 47jährige aber bis ins Finale, wo er in einer Neuauflage des Februar-HTT-500-Endspieles seinem Neffen Fabian Mayrhuber mit 4:6, 4:6 unterliegt. “Fabsch” holte seinen 6. Karriere-Titel und zog als erst 11. Spieler der Geschichte in jenen elitären Club ein, in dem sich die Turniersieger auf allen 4 Bodenbelägen tummeln. Am selben Tag sorgte mit Joseph Regalado ein sympathischer Asiate für tourhistorische Momente. Der 34jährige gewann mit dem März-Future das 225. Hallenturnier der Geschichte, und als erster Philippiner einen Titel auf der Tour.

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Karsten Schütze holt 12. deutschen Tourtitel und Alexander Sterzl bestreitet beim März-HTT-150-Event sein 100. Karriere-Turnier

International ging es sieben Tage später beim “gedachten und geplanten” Ende der Indoor-Saison 2011/2012 weiter. Der Deutsche Karsten Schütze triumphierte beim 4. März-HTT-150-Turnier, und trug sich als vierter “schwarz-rot-goldener HTT-Star” nach Robin Douglas, David Hühne und Marko Bogdanov in die Siegerliste ein. Der 36jährige aus Mühlheim bei Darmstadt sorgte mit seinem Finalsieg über den topgesetzten Markus Hobiger für den 12. Turniersieg Deutschlands, ehe er Österreich für eine lange Südamerika-Reise verließ. Fritz Böck bezwang in Runde 1 die Russin Diana Ulojan, und kam nach 13. Erstrunden-Niederlagen in Serie endlich wieder einmal zu einem vollen Erfolg. Und Alexander Sterzl bestritt dieser Tage im März 2012 sein 100. Karriere-Turnier, womit er als insgesamt erst 13. Spieler der Geschichte in den 100er-Club all jener Spieler mit 100 oder mehr Turnierteilnahmen einzog.

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Daniel Elender gewinnt Freiluft-Saison-Eröffnungsturnier im Tennispoint Südstadt und damit als erster Spieler im Jahr 2012 einen zweiten Tour-Titel

23. März 2012, 15:13 Uhr – Josef Diner eröffnete mit eigenem Aufschlag die Freiluft-Saison 2012 und sein Erstrunden-Duell beim März-Challenger-Turnier gegen Sascha Kobsik. Das Outdoor-Saison-Opening im Tennispoint Südstadt geht bei herrlichen 20 Grad über die Bühne, und bringt am Ende den Sieg des 24jährigen Mühlheimers Daniel Elender. Der Oberösterreicher gewinnt ein einseitiges Endspiel gegen Clemens Wimmer in nur 51 Minuten mit 6:1, 6:2, und avanciert damit im 17. Turnier der Saison zum ersten Zweifach-Champion des Jahres. Das stellte Tour-Rekord dar, denn noch nie in der Geschichte dauerte es vom Saisonbeginn weg so lange, bis ein Spieler ein zweites Turnier für sich entschied. 16 Turniere, 16 verschiedene Sieger, saisonübergreifend waren es sogar 21 Turniere mit 21 unterschiedlichen Gewinnern, die Hobby-Tennis-Tour war noch nie in ihrer Geschichte so ausgeglichen. Dabei hing Elenders zweiter Saison-Titel im Viertelfinale an einem seidenen Faden. Gegen den afghanischen Flo Yunes Amiri lag der spätere Sieger bereits 4:6, 2:5 zurück, ehe er auf die Siegerstraße beim 585. Turnier der Open Ära gelangte. Weniger Glück hatte Patrick Jud. Der Burgenländer verjuxte in Runde 1 gegen Clemens Wimmer eine 6:2, 4:0 Führung. Und Mario Ferrari präsentierte dieser Tage ganz stolz seine am 18. Februar zur Welt gekommene Tochter namens Elena.

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Regen, Orkan, Schnee und ein kurioser Sieger beim März-Masters-Series-Turnier in der Südstadt

Tief “Ellen” sorgte am letzten März-Weekend des Jahres 2012 für ein höchst kurioses “Miami der HTT”. Das März-Masters-Series-1000-Turnier im Tennispoint Südstadt erlebte ein noch nie gesehenes Wetter-Potpourri der unglaublichsten Art. Der erste Spieltag fiel dem Dauerregen zum Opfer. Spieltag 2 am Samstag wurde richtig stürmisch. “Schon mal in einem Tornado Tennis gespielt” fragte Mario Ferrari auf seiner Facebook-Seite. Ein Orkan über dem Wiener Becken knickte sogar die Masten der Tennisplatzbegrenzung wie Streichhölzer. Und als am Sonntag Vormittag bei frischen 2 Grad sogar Schneeflockem vom bedeckten Himmel über Maria Enzersdorf tanzten, war das Wetter-Chaos endgültig perfekt. Und das war am 1. April nicht einmal der passende Scherz dazu. Die Stars übersiedelten in die Halle, ehe Olympiasieger Patrick Wiesmühler für ein echtes Novum sorgte. Mit nur einem Match und in knapp 40 Minuten hatte der Jungstar vom ASVÖ 1000 Ranglistenpunkte erobert. Ein Freilos in Runde 1, ein 6:1, 6:2 im Achtelfinale gegen Andreas Tolunay, ehe er mit drei “w.o.Erfolgen” zu Titelehren kam. Eine verhinderte Ines Kreilinger im Viertelfinale, ein kranker Franz Mayerhuber im Semifinale und ein ebenfalls erkrankter Georg Lorber im Endspiel, es sollte nicht das einzige Endspiel heuer in der Südstadt bleiben, das nicht zur Austragung gelangte.

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