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Die modischen "Tops & Flops"
vom 19. Wimbledon-Turnier der HTT
Die 19. Auflage des "Wimbledon-Turniers der Hobby-Tennis-Tour" ist schon wieder Geschichte. Andreas Harbarth hat sich zum zweiten Mal nach 2006 den Titel im "Rasen-Mekka" der Hobby-Spieler gesichert und seine Ausnahme-Stellung im Circuit einmal mehr eindrucksvoll bestätigt. Doch abseits der sportlichen Highlights gab es an diesem heißen Sommer-Weekend wie immer im "Wimbledon der HTT" auch heuer wie die Frage zu beantworten, wer sich "stilgerecht" beim prestigeträchtigen Rasen-Klassiker in Szene setzen konnte. Im All England Lawn Tennisclub muss die Kleidung von Federer & Co ja zu 90 Prozent "weiß" sein, ansonsten der Spieler vom Zutritt auf den heiligen Rasen gehindert wird. Ganz so streng geht es in der Hobby-Tennis-Szene natürlich nicht zu, dennoch hat sich auch am Freizeit-Sektor ein gewisser Dress-Code durchgesetzt. Gab es im letzten Jahr noch massigst modische Fehltritte aufzudecken, war die Anti-Weiß-Fraktion diesmal schon an einer Hand abzuzählen. Gott sei Dank gibt es sie aber, die "bunten Hunde", ansonsten wir nicht unsere traditionelle "in & out" Mode-Liste erstellen könnten. Hier die modischen "tops & flops" aus dem "Wimbledon der HTT im Jahre 2010", gewählt von einer 4köpfigen weiblichen Jury. Weitere Fotos auf unserer Facebook-Seite

| Die modischen TOPS |
Die modischen FLOPS |
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| Und er kann ja doch noch gewinnen! Martin Kova wartet seit April 2006 auf seinen 30. Turniererfolg, am letzten Weekend reichte es zumindest einmal für Platz 1 in der modischen Hitparade |
Sie erstrahlen immer und überall, sind Markenzeichen eines jungen aufstrebenden Wiener Tennisclubs, doch im "Wimbledon der HTT" sind selbst die roten Terra-Rossa-Leibchen ein absolutes "no-go" |
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| Einmal in "rosa", einmal mit nackten Damen am Rücken, Stefan Rieger verwandelte die Rasen-Courts der Landstraße in einen Laufsteg. Im Single der Tradition gehuldigt, landete er auf Rang 2 |
Rotes Leibchen, blaue Hose und dazu ein Auftritt lediglich in Socken, der Versuch von Peter Wenitzky den modischen Total-Fauxpas mit einem weißen Kapperl zu verhindern, scheiterte gründlich |
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| Nach seinem ersten Major-Halbfinale wird Thomas Guem im Champions-Race auf Rang 3 zurückfallen. Genau auf dem gleichen Rang landete der sonst oft bieder gekleidete Tiroler auch im Rennen um den "modischen" Wimbledon-Champion 2010 |
Es ist ja nicht so, dass Rebecca Riemer nicht ein weißes Tennis-Röckchen im prall gefüllten Kleiderschrank hätte. Am Samstag Abend mit schwarzem Minikleid noch der Hingucker schlechthin, griff die Fashion-Queen "on court" wie schon im letzten Jahr mächtig daneben |
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| Im letzten Jahr führte Martin Mayerhofer "knall gelb" von Kopf bis Fuß gekleidet, die Flop-Liste ganz überlegen an. Wie auch bei seinem Tennis "on court" hat Martin scheinbar viel dazu gelernt. |
Das ein Zwölfaxinger wie Peter Wenitzky im Wimbledon der HTT "modisch" daneben liegt, läßt man sich ja vielleicht noch einreden, doch das ein "echter Brite" noch nichts von Tradtition & Etikette gehört hat, ist kaum vorstellbar. Daher lieber Adam geht es ab in die Flopliste |
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| Patrick Khandroo ist normal die Stil-Ikone unter den HTT-Stars. Stets den neuesten Mode-Trends der Profis angepasst, war er im Vorjahr unschlagbar. Diemal könnte ihm das "Misch-Masch" aus Federer & Nadal Outfit den Sieg gekostet haben. |
Der Auftritt von Rares Maftei, rumänischer Tour-Neuling auf Second-Series-Ebene, hatte eher was von James Bond als von Roger Federer. Mit dem Hut am Kopf bekäme er vielleicht Einlass in die "Royal Box" von Wimbledon, hier reichte es nur zum Eintrag in die Flop-Charts. |
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| "Nur" Platz 6 in der kleinen Mode & Fashion-Welt der HTT für Marcus Rotter! Dabei hatte er doch alles für einen modischen Sieg "gemanagt". Die weiße Federer-Modelinie alleine genügte nicht, "Rotti" ließ sich sogar seine schon traditionelle "weiße Major-Glatze" scheren! Naja, vielleicht beim nächsten Mal! |
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| Nach zwei Jahren endlich wieder einmal einen Tour-Titel gewonnen. An der Seite von Marios Kiss siegte Michael Kunz im Doppel, womit ihm der letzte Platz im modischen "Wimbledon-Bewerb" wohl egal sein wird. Hauptsache ist doch, überhaupt in der Topliste dabei zu sein. |
Claus Lippert, 8. Juli 2010
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