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"Zurück zu den Wurzeln?"
Wenn "Gudrun" und "Friederike" aufeinandertreffen, nein wir sprechen nicht etwa von einem möglichen Ladies-Duell beim derzeit stattfindenden Juni-Second-Series-Turnier in Simmering, sondern von den beiden Tiefdruckgebieten, die aktuell über Europa ihr Unwesen treiben. Tief Friederike mit polarer Kaltluft aus dem Norden und Tief Gudrun mit feuchter Luft von der Adria, und schon diskutiert die HTT-Familie ein weiteres Kapitel dieses Horror-Sommers 2010. Mitten drin einmal mehr die Stars der Hobby-Tennis-Tour, die es am Sonntag mit "heißen Matches" und famosen Leistungen schafften, das unterkühlte Juni-Feeling beim 26. Saisonturnier vergessen zu machen. In der Poleposition dabei die Second-Series-Helden, die den Juni-GP-Größen am zweiten Spieltag ganz gewaltig die Show stahlen. Ein Bericht von C.L

Juni-Grand-Prix-Turnier versinkt in der Bedeutungslosigkeit
Wenn nicht der sensationell stark aufspielende Newcomer Martin Jandl mit einem neuerlichen Kantersieg ein weiteres Mal seine Visitenkarte bei der Konkurrenz abgegeben hätte, und wenn sich das Duo Guem-Seitner beim zweiten Aufeinandertreffen im Rahmen der Tour nicht einen intensiven Schlagabtausch geliefert hätten, dann wäre die 13. Juni-Grand-Prix-Auflage endgültig und total in einer noch nie dagewesenen Bedeutungslosigkeit versunken. Die eigentlichen Stars des Wochenendes waren am zweiten Spieltag praktisch nicht existent. Entweder sie waren wie die beiden Topgsetzten Thomas Müller und Mario Kiss schon daheim auf der Couch, oder nicht in der Lage, dem sechsten GP-Event des Jahres das entsprechende Flair zu verleihen. Es herrschte kaum Interesse, weder von den Stars, noch an ihren Auftritten. Und so rutschte das Juni-GP-Turnier in eine traurig anmutende Belanglosigkeit und machte mit seiner "Tristesse und Fadesse" den Eindruck, nur "Nebengeräusch" für das gleichzeitig stattfindende Juni-Second-Series-Turnier zu sein. Ja, Khandroo & Co haben die hochgejazzte Gesellschaft der Topspieler "abgefrühstückt", und das nicht zum ersten Mal. Bunt, laut, schrill und teilweise schräg, die Stars aus der zweiten Reihe dominierten am in grau in grau gehaltenen vergangenen Wochenende beim TC Top Serve die Szenerie.

Warum die Second-Series-Szene so liebens- und betrachtenswert ist
Das manchmal ein wenig beschränkte Können, es fällt angesichts der unheimlichen Leidenschaft die Pliemitscher & Co an den Tag legen, gar nicht mehr auf. Was ist schon dabei, wenn Patrick Khandroo im Nadal-Look pro Game einen Ball an den Zaun jagt, dafür aber im entscheidenden letzten Game des Achtelfinal-Schlagers gegen den höher eingeschätzen Peter Wenitzky zwei sensationelle Volleys spielt und Augenblicke später einen 6:3, 5:7, 7:5 Erfolg nach 2:24 Stunden ähnlich bejubelt wie sein großes Vorbild im TV den Gewinn der French Open. Oder wenn ein Slobodan Vasiljevic ein beinahe aussichtslos verloren scheinendes Match mit 1:6, 0:4 Rückstand noch aus dem Feuer reißt, und der kleinste und jüngste Starter Dominik Hochleitner nach gelungenen Aktionen die Faust ballt. Der ein oder andere technische Fehltritt, so manches spielerisches Manko fällt nicht weiter ins Gewicht, solange die Stars aus den hinteren Regionen der Rangliste Einsatz und Leidenschaft zeigen wie am vergangenen Sonntag. Im Gegenteil: Dieses ganz und gar nicht perfekte Umgehen mit "Racket und Filz" macht die Sache "Second-Series" so liebens- und betrachtenswert.

Heftige Debatte der neuen und selbstbewussten Second-Series-Garde
Und so schnell wie sie auf den Courts Woche für Woche dazulernen, sind sich Khandroo & Co scheinbar auch ihrer neuen "tragenden" Rolle im Circuit bewusst geworden. Und so entwickelte sich am Sonntag Nachmittag eine Debatte über die augenblickliche Gesamt-Situation der Tour und den Stellenwert den die Second-Series-Asse dabei einnehmen. Und ob des Wissens, das sie es waren, die der Doppel-Veranstaltung an diesem grauen Juni-Wochenende ein bißchen Farbe verliehen und Turnier-Atmosphäre einhauchten, hinterfragte man womöglich gar nicht zu Unrecht, ob die Tour in ihrer derzeitigen Aufmachung zeitgemäß ist. "Warum haben wir kein Grand-Slam-Turnier, weshalb gibt es nur ein Second-Series-Turnier pro Monat, wieso............". Und sollte seitens des Veranstalters nicht ernsthaft überlegt werden, ob die Tour zurück zu ihren Wurzeln kehren sollte? Ist der ganze Circuit nicht zu stark geworden, bzw. wozu braucht man die vielen starken Akteure, wenn sie eigentlich kein Interesse an der Tour haben? "Manche dieser guten Spieler kommen gerade einmal zu den Grand-Slam-Turnieren, sind sonst aber nicht zu sehen. Damit haben wir bei den Grand-Slams keine Chance, obwohl wir sonst immer dabei sind", herrschte ein übereinstimmender Tenor unter den diskutierenden Spielern. Was viele meinten, aber keiner laut auszusprechen wagte war, dass der Second-Series noch immer viel zu wenig Bedeutung und Aufmerksamkeit beigemessen wird.

"Das Niveau zu hoch, zu wenig Second-Series-Turniere und ein eigenes Grand-Slam muss her"
Ja und das der bedauerliche und schreckenerregende Unfall der sich Juni-GP-Raster nennt mit nur 16 Herren gleichzeitig zur Farce avancierte, spielte den Second-Series-Helden noch in die Karten. Das die Hobby-Tennis-Tour natürlich auch ein Geschäftszweig ist, und der Veranstalter davon hauptberuflich lebt, dürfte der diskutierenden Szene in diesen Momenten nicht so ganz klar gewesen sein. Oder steckt doch ein Quentchen Wahrheit im Reformwunsch der Second-Series-Asse? Sollte sich die Hobby-Tennis-Tour zurück zu ihren Wurzeln begeben, sollte den echten Hobbysportlern die breite Bühne überlassen werden, den Tennisspielern abseits der Clubs mehr Raum gegeben werden? "Die Hobby-Tennis-Tour ist viel zu stark geworden. Ich war einige Jahre weg, aber als ich vor zwei Saisonen zurückgekommen bin, war das Niveau enorm gestiegen. Man muss froh sein, wenn man heute noch eine Runde übersteht, ansonsten ist man auf die Second-Series-Ebene gefesselt", prangerte Werner Kovarik vor zwei Wochen die hohe Qualität der Hobby-Tennis-Tour-Szene an. Und auch Lucas Rydl stieß zuletzt in die Reihe der Kritiker dazu. "First-Series-Turniere sind viel zu stark besetzt. Wo soll ich noch mitspielen, wenn nur einmal im Monat ein Second-Series-Turnier stattfindet". "Ja, ein Turnier im Monat ist viel zu wenig für uns Second-Series-Spieler. Und warum bekommen wir nicht zum Beispiel auch ein Grand-Slam-Turnier", fragte der topmotivierte und seit zwei Monaten auf der Tour engagierte Slobodan Vasiljevic.

Sollen in Zukunft Pliemitscher, Rotter, Peyerl, Rydl & Co um Grand-Slam-Titel kämpfen?
Nun, ein eigenes Grand-Slam-Turnier wird die Second-Series-Szene niemals bekommen können. Es gibt nur vier "Majors", und die zu gewinnen muss etwas ganz besonderes bleiben. Die entscheidende Frage ist eine andere! Wer spielt und wer zählt hinkünftig zum Kreis der Favoriten bei den vier großen Turnieren der Hobby-Tennis-Tour. Sollten in Zukunft Fritz Pliemitscher, Marcus Rotter, Thomas Peyerl oder Lucas Rydl um "French Open-Titel , und Wimbledon-Pokal der HTT" kämpfen? Ist das Interesse der guten Spieler an der Tour - wie das Juni-GP-Nennergebnis mit 16 Mann zeigt - gar nicht mehr in dem Ausmaß gegeben, als das der Veranstalter aus wirtschaftlicher Sicht an den Topspielern festhalten müsste. Interessieren sich die Topstars nur mehr für die Grand-Slams und nicht für den Rest der größeren Turniere. Bringt das überhaupt noch was, wenn sich viele Akteure aus der Elite-Liga Woche für Woche mit Ausreden für ihre Absage quälen müssen, um dann bei den Grand-Slams abzuräumen, während die "Basis der Tourspieler" mit großen Augen und chancenlos zusehen muss, wie Ruhm und Ehre samt den big points an Gelegenheits-Tourspieler gehen? "Ich bin sicher, dass viele frühere Spieler auf der Tour aufgehört haben, weil das Niveau so stark gestiegen ist, und ich glaube auch das viele von ihnen zurückkommen würden", meinte kürzlich der zurückgetretene Helmut Gruna. Und auch Walter Posteiner sprach unlängst von einer Szene, "in der er nicht mehr mithalten kann".

Andreas Hradtezky läßt 6:0, 4:1 Führung gegen Slobodan Vasiljevic ungenützt
Eine heiße Debatte im anstehenden Sommer die noch viel brisanter und emotioneller diskutiert werden könnte, wenn die nächsten Großveranstaltungen abermals so mager und trostlos besetzt sein sollten. Das ohnehin traditionelle Sommerloch könnte dann den Veranstalter bei den Second-Series-Stars in Zugzwang bringen. Noch hält dieser aber freilich an seiner Idee "Hobby-Tennis-Tour 2010" fest. "Die schwächeren Spieler haben ihre eigenen Turniere, und die Möglichkeit sich bei den großen Turnieren mit den guten Spielern zu messen, hat sich bislang bestens bewährt", so Lippert. Nun aber zu den Highlights des sonntägigen zweiten Spieltages. Das größte Aufsehen erregte wohl die unglaubliche Aufholjagd von Slobodan Vasiljevic, der sich im Viertelfinale des Juni-Second-Series-Turniers scheinbar einem entfesselt aufspielenden Andreas Hradtezky geschlagen geben musste. 1:6, 0:4 lag der 36jährige Serbe zurück, und niemand hätte in dieser Phase auch nur einen Cent auf "Bobby" gesetzt. Niemand rechnete mit einem Umschwung, nur einer, nämlich der überlegen Führende. Das heißt eigentlich befürchtete Hradtezky diesen erwähnten Umschwung, und das nicht ganz unberechtigt. Unzählige Male unterlief dem Traiskirchner schon das Malheur, trotz klarer Satz- und Game-Führung einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand zu geben. Doch was sollte diesmal schon passieren. Zu deutlich hatte Hradtezky das Match gegen Vasiljevic in der Hand. Die bis dahin aufmerksam zusehenden Hradtezky-Söhne waren sich sicher, der Papa wird das Ding schon schaukeln, packten ihre mitgebrachten Rackets aus, und lieferten sich am Trainingscourt ihr eigenes Bruder-Duell. Als sie wieder zurück zum 3-er-Court kamen, packte Papa Andy nach einer unglaublichen Partie gerade seine Sachen. Er hatte tatsächlich "wieder" ein eigentlich entschiedenes Match verloren. "Ein Wahnsinn, aber sobald ich unter Leistungsdruck am Tennisplatz stehe, geht es danaben".

Lucas Rydl kann Fritz Pliemitscher fordern aber doch nicht schlagen
Opfer eines ähnlichen Symptoms - allerdings in weitaus weniger drastischer Form - wurde am Sonntag Nachmittag auch Lucas Rydl. Der 22jährige hatte in seinem Achtelfinale gegen Titelfavorit Friedrich Pliemitscher die große Chance, in einen entscheidenden dritten Satz zu kommen, doch wie so oft kippte Rydl in entscheidenden Momenten "aus den Schuhen". Er servierte nach phantastisch gespieltem zweiten Satz bei 5:4 auf den selbigen, versagte aber in dieser Phase kläglich. Selbstbewusst, dynamisch und aggressiv hatte er den Mai-Second-Series-Sieger im zweiten Satz dort, wo ihn ein Großteil der Kollegenschaft nicht sehr oft hat, nämlich am Rande eines Satzverlustes. Doch als es darum ging, die Früchte seiner gelungenen Arbeit zu ernten, agierte Rydl wie ein Schatten seiner selbst. Ängstlich, zögerlich, beinahe wie gelähmt gab der 22jährige drei Games in Folge und damit auch das Match ab. "Ich habe bei 5:4 schon an den dritten Satz gedacht und total die Konzentration verloren", erklärte der Unterlegene seinen bitteren Patzer.

Famoser Khandroo - Der "Baby-Nadal" ringt Peter Wenitzky in drei Sätzen nieder
Neben der unglaublichen Vasiljevic-Aufholjagd sorgte am Sonntag aber vorallem der Sieg von Patrick Khandroo für das größte Aufsehen. Der 20jährige schlug in einer intensiv geführten und 2:24 Stunden dauernden Begegnung den höher eingeschätzten Peter Wenitzky, und durfte sich so über den Viertelfinaleinzug beim Juni-Second-Series-Turnier freuen. Und das zurecht, immerhin kippte Khandroo seinen Widersacher nach einer ganz beeindruckenden Vorstellung aus dem Bewerb. Im ersten Satz kaufte er Wenitzky "taktisch" klug die Schneid ab. Der war so perplex, dass er kurzerhand sämtliche Tennisbälle auf den Parkplatz der Anlage und den angrenzenden Fußballplatz drosch. Und auch als der Favorit im zweiten Satz zurück ins Spiel fand, ließ sich Khandroo nicht vom eingschlagenen Erfolgskurs abbringen. Mit Leidenschaft und Kampfgeist rang er seinen Gegner im Finish nieder, im letzten Game ließ der 20jährige sogar die spielerische Note nicht zu kurz kommen. Wie er im Stile eines Klassemannes einen ganz schwierigen Volley verwandelte und kurz darauf noch einen zweiten Flugball im Feld seines Gegenübers platzierte, rang auch den Zusehern vollsten Respekt ab. Dann kannte der Jubel keine Genzen mehr. "Ich habe schon am Vortag gespürt, dass diesmal gegen den Peter was möglich sein könnte", erklärte der Sieger. Ein Supertag für Khandroo, auch wenn im Viertelfinale Fritz Pliemitscher als Bezwinger auftrat. Der 20jährige hat sich in den letzten Monaten Respekt "erspielt". Die Konkurrenz staunt und nimmt der Underdog ernst, und das nicht nur wenn er mit Nadal-Outfit vor ihnen auftaucht. Phantastisch ist die Entwicklung, die er in den letzten Monaten durchgemacht hat. Als er im Oktober 2008 auf der Tour auftauchte, schaffte er es gerade einmal, den Ball ab und zu übers Netz zu bringen. Ein totaler Anfänger, der sich aber mit Herz durch den Circuit kämpfte. Kaum ein Spieler auf der Tour - speziell auf Second-Series-Ebene - geht mit derart großem Enthusiamus an die Sache heran wie er. Schade eigentlich, dass sich Khandroo schon in wenigen Wochen von der Tour verabschieden wird. Es geht auf nach Amerika, zum Studieren "und zum Tennis-Training" wie er betont.

Günter Zack mit erfolgreichem Tour-Comeback
Was tat sich sonst noch am Juni-Second-Series-Sonntag? Günter Zack lieferte eine erfolgreiches Comeback ab. Gegen den stark spielenden rumänischen Tour-Neuling Rares Maftei blieb der Wiener genauso in drei Sätzen siegreich wie im Viertelfinale gegen Rainer Draxler. Einmal mehr die Rolle des Titel-Mitfavoriten bestätigte derweil Jungstar Dominik Hochleitner. Der 13jährige schickte einen von Blasen an den Beinen gehandicapten Markus Fessel mit 6:1, 6:1 nach Hause, und darf weiter auf den ersten Turniersieg seiner Karriere hoffen. Knapp in drei Sätzen ereilte hingegen Martin Riegler das Aus. Der Niederösterreicher, beim Mai-Second-Series-Turnier noch im Finale, musste sich in einer spannenden und offenen Partie am Centercourt gegen Rainer Draxler geschlagen geben. "Es war ein schönes und wie ich glaube auch ganz ansehnliches Match", meinte Riegler.

Martin Jandl fegt beim Tour-Debüt wie ein Orkan durch den Juni-GP-Raster
"Nicht schlecht dieser Jandl", war da in einer um 19:36 Uhr am Handy des Veranstalters einlangenden SMS zu lesen. Thomas Peyerl, Absender dieser SMS und Erstrundenopfer des Newcomers Martin Jandl dürfte sich wohl am Live-Ticker der Tour-Homepage schlau gemacht haben und dort den Siegeszug von Jandl vernommen haben. Der 28jährige in Amstetten geborene Neuling legte ein sensationelles Tour-Debüt ab. Nachdem er am Samstag orkanartig über Thomas Peyerl hinweggefegt war, deklassierte er im Viertelfinale auch einen "übernachtigen" Gerald Scheller mit 6:0, 6:1. Die Kunde von einem mächtig aufspielenden Debütanten hatte beim TC Top Serve längst die Runde gemacht und war wohl bis auf den hintersten Platz der altehrwürdigen Tennisanlage durchgedrungen. Nur bis zu Markus Seitner hatte sich der Erfolgsrun Jandls nicht durchgesprochen, und in der Annahme einen "Selbstgänger" vor sich zu haben, ließ sich der ehemalige Sandplatzkönig nach einem harten Dreisatz-Fight gegen Thomas Guem auf das "Unternehmen vorgezogenes Semifinale" gegen Jandl ein. Ein Blick auf die Ergebnistafel hätte wohl genügt, und der Salzburger hätte die Finger vom Duell mit dem 28jährigen Newcomer gelassen. Stattdessen setzte es nach aufopferndem Kampf im dritten Satz die Höchststrafe mit 0:6. "Wenn ich das gewusst hätte", ärgerte sich Seitner, der den vorgezogenen halbfinalen Treff mit Jandl aus eigenem Wunsch heraus bestritten hatte.

Claus Lippert, 21. Juni 2010
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