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05 Sept 2010 23:15
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Platz
Spieler
Pkt
1.
Harbarth Andreas
720
2.
Kiss Mario
602
3.
Guem Thomas
597
4.
Mayrhuber Franz
361
5.
Seitner Markus
330
6.
Mueller Thomas
314
7.
Geisler Alexander
255
8.
Rath Robert
245
9.
Schwing Patrick
227
10.
Kramer Christoph
225


"Historisches Mayrhuber-Triple"

 

Franz Mayrhuber nach 4-Satz-Sieg neuer "French Open-Sieger der Hobby-Tennis-Tour"

 

Nach olympischem Gold im vergangenen August und dem Masters-Erfolg im letzten November hat sich Oldboy Franz Mayrhuber am gestrigen Dienstag erstmals auch den Titel bei einem Grand-Slam-Turnier geholt. Der Ranglisten-Sechste vom SK Handelsministerium war im großen Finale der 19. Mai-Grand-Slam-Auflage nicht zu stoppen und sicherte sich mit einem 3:6, 6:1, 6:3, 6:2 Erfolg über den ungesetzten steirischen Überraschungsmann Udo Philipp nach exakt 2:21 Stunden sein ganz persönliches "Triple". Olympiasieg im Einzel, Masterserfolg und der Triumph bei einem Major-Event, in dieser Konstellation ist noch kein Spieler in die Annalen der 21jährigen Tour-Geschichte eingegangen. Und so nebenbei stellte der routinierte Slice-König mit seinem 3. Karriere-Titel auch noch eine weitere Rekordmarke auf. Mit 45,4 Jahren löste "Franz" Mayrhuber einen gewissen "Franz" Kastler als ältesten Grand-Slam-Champion der Historie ab. Kastler siegte vor siebeneinhalb Jahren beim Jänner-Grand-Slam-Turnier 2003 im Alter von 45,3 Jahren. Ein Bericht samt nebenstehender Match-Statistik von C.L

 

 

Stimmungsvolle Siegerehrung zum Abschluss des 19. Mai-Grand-Slam-Finales

 

Es war nicht der berühmte rote Teppich, der da am gestrigen Abend quasi zur "Prime-Time" am Centercourt des TC Top Serve zur großen Siegerehrung für das 19. Mai-Grand-Slam ausgerollt wurde, sondern ein grüner mit dem Logo und Schriftzug von Hauptsponsor "Heineken". Eine weltbekannte Marke für ein Weltklasse-Turnier, die der Siegerzeremonie den entsprechenden Flair verlieh. Und dieser grüne "Heineken-Teppich" bot den beiden Akteuren zum Abschluss der sechstägigen Großverantaltung noch einmal jene Bühne, die sie sich ob ihrer Performance redlich verdient hatten. Und dann kamen sie also der Reihe nach. Zunächst der unterlegene Finalist, der irgendwie - so hatte man zumindest das Gefühl - der große Gewinner des Pfingst-Wochenendes war. Udo Philipp, steirischer Tour-Newcomer in Diensten des ATUS Kalsdorf avancierte beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres zum großen Strahlemann und everybody`s darling. Immer einen pfiffigen Spruch auf den Lippen, stets gut gelaunt und positiv eingestellt, kam der 33jährige abseits der Courts bei der Kollegenschaft blendend an. Und über seine Performance auf dem Platz braucht man ohnehin nicht lange diskutieren. Ein Finaleinzug beim wichtigsten und prestigeträchtigsten Turnier des Jahres sagt alles. Und so brandete knapp vor 20:30 Uhr Riesenjubel seines zahlreich erschienenen Fan-Clubs auf, als der Grazer mit einem Silberteller und Sponsoren-Geschenken geehrt wurde.

 

 

 

 

 

Schwerstarbeit nach dem Finale - Franz Mayrhuber und das ihm verhasste "Danach"

 

Und um exakt 20:30 Uhr war es dann soweit. Der Traum aller Hobby-Tennis-Tour-Spieler, beim größten und bekanntesten Turnier triumphieren zu können, hatte sich für Oldboy Franz Mayrhuber erfüllt. Aus den Händen des entthronten Tiroler Vorjahressiegers nahm der neue "French Open-Champion der Hobby-Tennis-Tour" die prächtige silberfarbene Trophäe in Empfang, präsentierte sie dem artig klatschenden Publikum und ließ fortan das ihm wie immer verhasste Prozedere über sich ergehen. Und das ist bei einem Major-Event noch viel umfangreicher als bei einem "ganz normalen" Turnier. Sekt-Spritzerei, der verdiente Schluck aus der Pulle, die Gratulationstour bei Mitspielern und Publikum, Fotosession, Interview-Marathon, die "Medien-Arbeit" für die beiden Hauptsponsoren der Veranstaltung "Heineken" & "Drei" und am Ende der Abtransport der vielen Siegerpreise. Mayrhuber benötigte einen Einkaufswagen, um den herrlichen Pokal, 2 Kartons Heineken-Bier, 6 wunderbare Heineken-Gläser, ein Sweatshirt und ein T-Shirt von "3", eine Kühltasche und eine Dose Tennisbälle in Richtung Parkplatz zu transportieren.

 

 

 

 

 

Udo Philipp feiert mit seinen Fans wie der große Mai-Grand-Slam-Sieger

 

Derweil war auf der kiesigen Terrasse vor dem Centercourt die Philipp-Sause längst in Gang gekommen. Der Mai-Grand-Slam-Finalist 2010, zudem Geburtstagskind des Tages, lud Freunde, Arbeitskollegen und Fans zu einem ersten gemeinsamen Umtrunk. Ein gemütliches Anstoßen auf das Geburtstagskind, was wohl wahrscheinlich nur die Aufwärmübung einer langen Party-Nacht gewesen sein dürfte. Die Stimmung war ausgelassen und prächtig, als "Udo" im Kreise seiner "Fans" noch einmal den Silberteller präsentierte. Man hätte fast meinen können, hier feiert der große Sieger, wie überhaupt man sich in diesen Augenblicken gerne ausgemalt hätte, welche Party und welche Stimmung bei einem Philipp-Triumph über die alt ehrwürdige Simmeringer Tennisanlage hereingebrochen wäre. Und zunächst - nach Durchgang 1 - schien der totale Party-Abend aus Sicht des Steirers tatsächlich angebrochen zu sein.

 

 

"Wetter-Potpourri" vor dem wichtigsten Finale des Jahres

 

Das 19. Mai-Grand-Slam-Finale 2010, es startete mit rund einer halben Stunde Verspätung. Ein Gewitter-Ausläufer, der glücklicher Weise die Tennisanlage in der Leberstraße nur streifte, sorgte mit einem kurzen aber starken Regenguß für eine ärgerliche Verschiebung. Geduld war angesagt, am wichtigsten Tennis-Nachmittag des Jahres, und diese Geduld hatten Mayrhuber & Co an diesem Wochenende mehrmals aufzubringen. Wolken - Sonne - Regen, fünf Tage lang bescherte dieser wenig erfreuliche Wetter-Mix im Wonne-Monat Mai dem Veranstalter, dem Gastgeber-Verein und den Stars der Szene einen mühsamen Saison-Höhepunkt. Doch alle zusammen zeigten sie Durchhaltevermögen und wurden am Ende dafür am Finaltag belohnt. Knapp vor 17 Uhr scheinte noch die Sonne über Simmering, 20 Minuten vor Finalbeginn stand aber nach oben erwähntem Starkregen das Wasser noch in Lacken auf dem Centercourt, ehe die Sonne wieder hervorkam. Noch einmal erlebten alle Beteiligten quasi im Schnelldurchlauf ein Wettter-Potpourri der vergangenen sechs Tage, ehe es um 17:37 Uhr durch Aufschlag Mayrhuber mit dem wichtigsten Endspiel der Saison endlich los ging.

 

 

Philipp-Fans stürmen Tennisanlage des TC Top Serve in Wien-Simmering versäumen aber gewonnenen ersten Satz ihres Heros

 

Der Centercourt des TC Top Serve war zusehermäßig so gut gefüllt wie schon Jahre nicht mehr. Der Wimbledonsieger von 2008 Michael Kunz war genauso unter den neugierigen und interessierten Besuchern zu finden, wie der Mai-Gand-Slam-Champ von 2008 Mario Kiss, Vorjahresieger Alexander Geisler, Tour-Rekordler Christoph Kramer, die Second-Series-Elite Posteiner, Wenitzky, Khandroo & Co, "Tour-Manager" Marcus Rotter usw. usw. Und dann war da natürlich der Ansturm der Philipp-Fans, die ihren Udo zum "French Open-Titel der HTT" treiben wollten. Da der Fan-Club des Steirers aber erst nach und nach den Weg in die Leberstraße fand, bekamen viele der "Udo-Mannen" den exzellent gespielten ersten Satz des ungesetzten Überraschungsfinalisten gar nicht mit. Nach einem ersten "Abtasten" entwickelte sich recht rasch ein echtes Sandplatz-Match mit ultralangen Rallyes, in dem Mayrhuber den besseren Start zu verzeichnen hatte. Ein rasches Break, die 2:0 Führung und der konstantere Auftritt an der Grundlinie, die Anfangsphase des Final-Debüt Philipps lief für den Grazer nicht nach Wunsch. Mit vier unerzwungenen Fehlern wurde der Masterssieger in Game Nummer 3 aber für den steirischen Underdog erstmals angreifbar. Der 33jährige hatte damit auch ins "Finale" hineingefunden und die Basis für den letztlich gewonnen ersten Satz gelegt. Bei 4:3 gelang dem Geisler-Bezwinger das entscheidende Break und nach 41 Minuten war die 1:0 Satzführung des vermeintlichen Außenseiters perfekt.

 

 

 

Steirischer Underdog wird in Durchgang 2 zu ungeduldig

 

Philipp hatte mit aggressivem Spiel von der Grundlinie, mit der richtigen Länge in seinen Schlägen und der in dieser Phase phantastisch funktionierenden Vorhand, dem Ranglisten-Sechsten den gewohnten Rhythmus geraubt und nicht unverdient den im Vorfeld bei einem best of five-Finale für so wichtig erachteten ersten Satz gewonnen. Als der Finalist aus der "grünen Mark" dann auch noch mit Break einen Traumstart in Durchgang 2 verzeichnete, schien man sich erstmals im Publikum mit der möglichen Top-Sensation anzufreunden. Nichts für Phantasien dieser Art hatte freilich Franz Mayrhuber übrig, der sich in der Wechselpause in einem Monolog auf den Rest des Endspiels einschwor. "So schlecht spiele ich heute keinen zweiten Satz mehr", trichterte sich der Oldboy ein. Philipp dagegen war mit dem Selbstvertrauen des soeben gewonnenen ersten Satzes plötzlich angriffslustig ohne Ende. Es schien so, als wollte er nachlegen, wie ein Boxer der sein Gegenüber im Ring mehrere Runden lang weichgeklopft hat um nun zum entscheideden k.o.-Schlag anzusetzen. Doch der "entscheidende Punch" ging ins Leere! Denn Philipp wollte plötzlich zuviel, und so wurde aus gesunder Aggressivität wie in Durchgang 1 gezeigt, plötzlich ein ungeduldig und viel zu risikobereiter Versuch, den mittlerweile ruhig und besonnen agierenden Gegner in die Knie zu zwingen. Nach weiteren 33 Minuten - in denen Philipp nicht ein einziges Mal sein Service durchbringen konnte - hatte der spätere Sieger ausgeglichen und der finale Showdown am Centercourt des TC Top Serve eine Fortsetzung in zumindest in 4 Akten sicher.

 

 

Wie Udo Philipp seine Fans mobilisieren, und Franz Mayrhuber einen Hexenkessel gegen sich vermeiden konnte

 

Durchgang Nummer 3 eröffnete der Steirer aus Sicht seiner mittlerweile immer größer werdenden Fan-Gruppe endlich wieder einmal mit einem Aufschlag-Gewinn. Es sollte aber freilich sein einziger in diesem dritten Heat bleiben. Die akute Service-Schwäche und das "über Bord werfen" der im Vorfeld fixierten Taktik - Philipp wollte über die Vorhand Mayrhubers zum Erfolg kommen - waren mitentscheidend, dass ein solide an der Grundlinie "werkender" Masterssieger von Minute zu Minute das Heft am Centercourt besser in die Hand bekam. Kurios und auffallend war auch, dass "Udos" Leistung mit der stetig ansteigenden Anzahl an Fans nicht mithalten konnte. Je mehr Anhänger des Steirers in der Leberstraße eintrafen, deto schwächer schien seine Vorstellung zu werden. "Das hatte nichts mit den Zusehern zu tun. Im Gegenteil, sie haben mich erst richtig inspiriert und angespornt, ohne sie wäre ich heute total untergegangen", widerlegte der Steirer später diesen Eindruck. Dennoch, der 33jährige, dem es im Vorfeld scheinbar großartig gelang seine "Fans" zu mobilisieren, schaffte es ab Mitte des dritten Satzes nicht, diese mit seiner Performance am Centercourt auch zu erreichen und einzubinden. Der strapazierte Begriff vom "berühmten Funken der nicht übersprang" hatte plötzlich seine Gültigkeit. Es war aber auch ein Verdienst von Mayrhuber, der zwar wenig spektakulär aber dafür solide und fehlerfrei einen Hexenkessel vermeiden konnte. Der ein oder andere freundliche Spruch in Richtung Fans, ja dieser Franz Mayrhuber wirkte viel zu nett, als das man ihm "Böses" wollte.

 

 

Wie Philipp eine gewaltige Fehlerlawine mit 101 Fehlern in 141 finalen Minuten lostrat

 

Dazu kam, dass Udo Philipp längst nicht mehr im Rennen um den wichtigsten Sandplatz-Titel der Hobby-Tennis-Tour war. Satz 3 war mit 3:6 verloren gegangen, und der Weg aus Sicht des steirischen Underdogs damit unendlich weit geworden. Nur mehr sporadisch ließ der 33jährige sein famoses Können aufblitzen und damit jene Performance erkennen, mit der er vor dem Endspiel fünf Tage lang für Furore sorgte. Philipp beklagte die schwer gewordenen Bälle, die angesichts des feuchten Bodens von Minute zu Minute schwieriger im Feld des Gegners unterzubringen waren, und die Mayrhuber perfekt in die Karten spielten. Zudem hatte der Überraschungsfinalist aus Graz längst eine gewaltige Fehlerlawine losgetreten. Die hobbytennistour.at-Statistik belegte: Philipp verhalf seinem Gegenüber mit insgesamt 101 Fehlern ganz nachhaltig zum ersten Major-Triumph seiner Karriere, der schließlich nach exakt 141 Minuten Spielzeit mit 3:6, 6:1, 6:3, und 6:2 feststand.

 

 

"Der Mai-Grand-Slam-Titel bedeutet mir sehr viel, aber.................."

 

Mit seinem 10. Einzelsieg auf Sand in Serie, hatte Mayrhuber also am Ende den nie und nimmer erwarteten Mai-Grand-Slam-Titel der Hobby-Tennis-Tour in der Tasche. Noch am Samstag Vormitag nach seinem lockeren Erstrunden-Aufritt gegen Andreas Hradtezky hatte der 45jährige im Smalltalk mit Mario Kiss sämtliche Titelambitionen weit von sich geschoben. "Er könne den Titel angesichts der vorhandenen Konkurrenz nicht gewinnen", war der Routinier sicher. Und auch Mario Kiss pflichtete ihm angesichts dieser Einschätzung bei. Doch dann kam wieder einmal und wie so oft in jüngster Vergangenheit alles anders. Es lief alles perfekt für den Masterssieger zusammen, von der günstigen Auslosung zu Beginn, über das Halbfinale gegen einen unfiten Andreas Harbarth, dem vorzeitigen Aus von Titelverteidiger Alexander Geisler, bis hin zum Regenguss unmittelbar vor dem Finale, der nach dem sonnigen und warmen Pfingst-Montag für komplett geänderte Verhältnisse sorgte. "Ja, das Turnier ist wirklich für mich gelaufen. Harbarth nicht fit, Geisler aufgegeben, und schlagbare Gegner. Ich freue mich deshalb sehr über diesen Erfolg. Ich wollte heute unbedingt gewinnen, aber objektiv muss man eben sagen, dass sehr viel an diesem Wochenende in meine Richtung lief. Auch wenn es jetzt komisch klingt, aber ich wusste genau, dass ich nach dem ersten verlorenen Satz zurück in die Partie finden werde. Ich werde anfangen mich etwa zu trauen, die Bälle werden nachlassen, sogesehen war ich sicher hier zurückzukommen. Im ersten Satz hat mich der Udo aber gewaltig überrascht. Da hat er die Bälle mit der Vorhand wirklich großartig getroffen. Der Mai-Grand-Slam-Titel bedeutet mir sehr viel, wenngleich ich den Erfolg beim Masters doch noch eine Stufe höher einschätzen würde. Ich möchte mich zum Schluss auch noch bei den Sponsoren "Heineken" und "3" bedanken", erwähnte der 45jährige, ehe er zur Familie nach Hause düste.

 

 

"Ein Dankeschön an meine Fans - ohne sie hätte ich heute komplett ausgeschüttet"

 

"Der Mayrhuber hat verdient gewonnen. Ich konnte das Niveau des ersten Satzes nicht halten. Zudem waren die Verhältnisse heute nicht die meinigen. Das feuchte Wetter kam meinem Spiel nicht entgegen. Das soll jetzt keine Ausrede sein, aber die Bälle waren extrem schwer und langsam. Der Franz hat dann in dieser Phase auch sicher gespielt und keine Fehler gemacht, und ich konnte keine direkten Punkte mehr machen. Ein Dankeschön an meine Fans, ohne sie hätte ich heute komplett ausgeschüttet. Enttäuscht bin ich nicht, warum auch? Ich habe in Runde 1 die Nummer 10 geschlagen, im Viertefinale die Nummer 2 besiegt, im Halbfinale den Titelverteidiger aus dem Bewerb geworfen und als Ungesetzter das Finale erreicht. Ich werde im Champions-Race nach diesem Turnier unter den Top-Ten sein, und ich sitze hier mit 15 Leuten und feiere ab. So viel kann ich an diesem Wochenende nicht falsch gemacht haben. Siege machen einsam, und das will ich nicht", scherzte Udo in Anspielung auf den bereits abgereisten Titelträger, während er der Finalverlierer im Kreise seiner Fans feierte. Die Stimmung war prächtig unter Arbeitskollegen und Freunden aus Deutschland, der Steiermark und Tirol. Der 33. Philipp-Geburtstag, ein erreichtes Major-Finale, es gab wahrlich Grund genug um eine lange Party-Nacht anzugehen. "Weh tut heute Abend nur, dass ich lediglich einen Karton "Heineken-Bier" gewonnen habe", sorgte der urige Steirer noch einmal für einen kollektiven Lacher in der Runde. Nein Spaß beiseite: "Auch ich möchte mich bei den Sponsoren bedanken, dazu beim Tour-Veranstalter für ein tolles Turnier. Ich komme nächstes Jahr sicher wieder, und dann greifen wir gemeinsam mit meinen Fans nach dem Titel". Und wer an diesem Weekend mitbekam, wie der Steirer aus dem Schatten des Alexander Geisler hinein ins Rampenlicht der Tour trat, der weiß was uns 2011 bei der 20. Jubiläums-Ausgabe der "French-Open der Hobby-Tennis-Tour" erwartet.

 

 

Claus Lippert, 25. Mai 2010

 

Mayrhuber - Philipp 3:6 6:1 6:3 6:2
 
Mayrhuber
Philipp
Fehler an der Grundlinie
40
91
Fehler am Netz
3
8
Doppelfehler
2
2
Asse
0
1
Service Winner
1
5
Return
1
1
Vorhand Winner
5
16
Rückhand Winner
2
2
Volley
1
8
Smash
2
7
Lob
1
0
Stopp
1
3
Passierball Vorhand
3
3
Passierball Rückhand
1
1
Punkte durch gegnerische Fehler
101
45
Punkte selbst erzielt
18
47
Punkte gesamt
119
92
1. Aufschlag in %
68,7%
75,0%
2. Aufschlag in %
93,3%
94,4%
Punkte nach dem 1. Aufschlag
63,6%
48,7%
Break-Chancen
18
7
Breaks
10
5