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April, April, der macht was er will
Egal wie die 15. Auflage des März-Super-4-Turniers 2010 sportlich am Ende auch ausgehen wird, sie wird noch lange als kurioses Event in Erinnerung bleiben. Die Nr. 218 der Hobby-Tennis-Tour Roland Armbruster im Semifinale, mit Marcus Schön ein Second-Series-Spieler der sich bis ins Viertelfinale verirrte, dazu die Mega-Schlacht im Viertelfinal-Top-Hit zwischen Mario Kiss und Thmoas Müller, und das alles am zweiten April-Wochenende mit einem Wetter, dass seinem Namen alle Ehre machte. April, April, der macht, was er will! Das wohl berühmteste Sprichwort im Zusammenhang mit launischem, wechselhaften April-Wetter stand bezeichnend für das zweite Outdoor-Wochenende der Tennissaison 2010. Ein Bericht von C.L

Entgegen aller Wetter-Prognosen steht das März-Super4 planmäßig im Semifinale
"Es ist halt verdammt schwer gut Tennis zu spielen, wenn in jedem Game ein anderes Wetter herrscht". Mit diesem Ausspruch brachte der bereits in Runde 1 gescheiterte Lokalmatador Markus Hobiger perfekt zum Ausdruck, was viele seiner Kollegen am März-Super-4-Wochenende empfunden haben. Sonne, Wolken, Wärme, Kälte, der zweite Spieltag am Samstag hatte die ganze Palette des berüchtigten April-Wetters zu bieten. Praktisch im Minutentakt wurden Müller & Co von wechselnden Wetter-Verhältnissen überrascht. Die ganz große Überraschung war letztlich aber, dass der Veranstalter am Sonntag Abend das gesamte Turnier-Programm im "Trockenen" hatte. Michael Karner wie schon im Vorjahr im Halbfinale, der junge Mödlinger Roland Armbruster als Nr. 218 der HTT erstmals im Semifinale, dazu März-GP-Sieger Mario Kiss, der in einer wahren Tennis-Schlacht die Nummer 1 des Turniers Thomas Müller niederkämpfte, doch das alles hätte eigentlich gar nicht zustande kommen dürfen. Nach einer sonnigen Frühlings-Woche verdunkelte sich pünktlich zum Turnierstart am Freitag Nachmittag der Himmel über der Südstadt. Für einen wechselhaften Samstag durfte man laut allen Wetter-Prognosen noch Hoffnung auf das ein oder andere gespielte Match haben. Für den Turnier-Sonntag freilich fand man in keiner Wetter-Vorhersage auch nur den Funken einer Chance auf die Abwicklung eines Tennis-Matches im Freien, war doch intensiver Dauerregen prognostiziert.

10 Minuten-Schauer beschert dem Turnier am Sonntag eine 2 Stunden-Pause
Die nasse Bilanz von Oben, die das März-Super-4-Turnier am Sonntag Abend ziehen konnte, fiel dagegen ganz anders aus. Ein 10-Minuten-Schauer zur Mittagsstunde sorgte zwar für nasse Plätze und damit verbunden für eine rund zweistündige Regen-Unterbrechung, das war es aber auch schon vom prognostizierten Wetter-Horror für den dritten März-Super-4-Spieltag. Als dieses "typische Wetterglück" das die Hobby-Tennis-Tour immer wieder hat, bezeichnete Christoph Kramer die Situation vor Ort. In Wirklichkeit war es aber nur "Glück im Unglück". Natürlich hätte es weitaus schlimmer kommen können, muss man mit dem Ausgang des Wochenendes in Sachen Wetter "zufrieden" sein. Doch wirkliches Wetterglück sieht anders aus. Am Samstag spielte der Wind eine Rolle, am Sonntag Nachmittag dann die Kälte. Unbeeindruckt blieben da nur die wenigsten Akteure. Sieger und Verlierer waren sich einig. Das Wetter hat beim Ausgang der meisten Matches entscheidend mitgespielt.

Mario Kiss schlägt Thomas Müller nach einer 3:05 Stunden dauernden "Schlacht"
Kommen wir trotzdem zum sportlichen Geschehen des 15. März-Super-4-Wochenendes 2010 und gleich einmal zum Match des Turniers. Thomas Müller gegen Mario Kiss, das war das vorverlegte Endspiel im Viertelfinale, darüber waren sich alle Experten einig. Damit war dieses Duell logischer Weise auch das große Schlagerspiel im Viertelfinale und für viele Insider die entscheidende Begegnung in der Frage, wer sich am Ende den Titel und wichtige 100 Race-Punkte sichern wird. So weit sind wir aber freilich noch lange nicht. Viel mehr steht die Szene noch im Bann einer unglaublichen Tennis-Schlacht die sich die beiden Top-Ten-Stars am Sonntag Nachmittag am Centercourt des TP Südstadt lieferten. Ein 3:05 Stunden dauernder Marathon, der in einem megaspannenden Tie-Break-Krimi gipfelte, und der einen Schlagbtausch zweier auf Augenhöhe kämpfender Spieler zu bieten hatte. Und es wurde ein heroischer Kampf von beiden Seiten. Es war nicht nur der respektvolle Kampf gegeneinander den sich die beiden Giganten lieferten. Jeder für sich kämpfte gegen die Kälte, den eigenen Körper und am Ende auch noch mit der hereinbrechenden Dunkelheit. Und es war auch ein Match der vergebenen "Großchancen", und auch das auf beiden Seiten. Müller hatte in einem total ausgeglichen verlaufenden ersten Satz im Tie-Break die Möglichkeit bei drei Satzbällen die 1:0 Führung herauszuholen. Was er aber nicht schaffte, während Kiss seinen ersten Satzball im Tie-Break zum 9:7 und zum Gewinn des ersten Durchgangs nützte. Mit einem Break Vorsprung führte der 31jährige dann 4:2 und später 5:4, doch ausgerechnet dem Power-Server war in der entscheidenden Phase des zweiten Satzes der Aufschlag abhanden gekommen. Müller konterte und schaffte es wieder einmal sich aus einer engen prekären Situation zu befreien. Damit war ein dritter Durchgang nötig und das "Leiden der beiden Topstars" bei wirklich unwirtlichen Bedingungen auf einem neuen Höhepunkt angekommen. Zunächst schwächelte Kiss wieder beim "Zumachen", ehe er sich im dritten gewonnenen Tie-Break dieses Wochenendes den Halbfinaleinzug "krallte".


Kiss mit Phyrrhussieg? Kramer mit Achtelfinale beim 175. Karriere-Turnierstart
Womöglich war es aber ein Phyrrhussieg, den Mario Kiss da am Sonntag Nachmittag erobert hatte. Der 7:6, 5:7, 7:6 Erfolg nach 3:05 Stunden Spielzeit könnte ein teuer errungener Erfolg gewesen sein. Noch am selben Abend lag der Topstar vom AZ Tennisclub nämlich schwer gezeichnet daheim im Bett. Ohnehin nicht ganz fit und mit einer hartnäckigen Verkühlung angetreten, sorgten die 185 Minuten in "Wind & Kälte" nicht gerade für eine Steigerung des Wohlfühlfaktors im Hause Kiss. Kopfschmerzen, Halsschmerzen und ein geschundener Körper, erinnerten den Champions-Race-Zweiten schmerzlich an die insgesamt vier Stunden Tennis des März-Super-4-Sonntags. Denn schon vor dem viertelfinalen Kracher gegen Thomas Müller, hatte Kiss im Achtelfinale die Hürde Christoph Kramer übersprungen. Problemlos servierte der 31jährige einen schwach spielenden Chudy-Bezwinger aus dem Bewerb und sorgte dafür, dass Kramer auch beim fünften März-Super-4-Start kein echtes Spitzenergebnis bejubeln konnte. Immerhin übertand der 27jährige aus Leopoldsdorf seit 2006 wieder einmal die erste Runde. Beim 175. Turnierstart seiner Karriere war bereits der auf zwei Raten errungene Auftaktsieg über Michal Chudy aus der Slowakei ein voller Erfolg. Die dafür gewonnenen 15 Champions-Race-Punkte sah Kramer am Ende als Basis für die große geplante Aufholjagd im Rennen zum Masters und als Zeichen, dass es langsam aber sicher wieder aufwärts geht. In einer Woche beim Sandplatz-Saison-Opening beim TK Eden möchte der Wahl-Niederösterreicher dann mit seinem 87. Turnierstart in Serie voll durchstarten. Für Mario Kiss, der mittlerweile seit 8 Spielen ungeschlagen ist, geht es derweil am Dienstag mit dem Semifinale weiter.

Sascha Kogler fordert Markus Seitner - zum Sieg reicht es aber knapp nicht
Dort wird Kiss auf Markus Seitner treffen, der seinerseits auf seinem Weg in die Vorschluss-Runde auch einen alles andere als leichten Sonntag hinter sich hatte. Der 30jährige Salzburger, der beim März-Super-4-Turnier sein 50. Karriere-Turnier bestreitet, und in Runde 1 am Samstag gegen Markus Hobiger im 150. Single-Match seiner Laufbahn den 110. Erfolg feiern durfte, hatte 24 Stunden später enorme Mühe, um Newcomer Sascha Kogler in die Schranken zu weisen. Denn der 39jährige Tour-Debütant lieferte nach seinem Premierensieg am Freitag Nachmittag gegen Alexander Udovc abermals eine mehr als solide Leistung ab. Unbekümmert hielt der Neuling eine Partie beinahe bis zum Schluss offen, die gut und gerne auch zu seinen Gunsten hätte enden können. Insgesamt dauerte das Eröffnungsspiel des dritten Satzes am Centercourt - weil durch Regen unterbrochen - knapp mehr als vier Stunden, und genau dieser Umstand vereiltelte womöglich die ganz große Sensation. Eine die aufgrund der spielerischen Darbietung beider Akteure ohnehin keine gewesen wäre, doch das Aus des ehemaligen Sandplatzkönigs gegen den unbekannten No-Name, wäre wohl doch eine solche gewesen. Die Regenunterbrechung kam Kogler in jedem Fall gar nicht gelegen. Bei 5:7, 4:1 hatte sich der 39jährige im zweiten Satz gerade so richtig gefangen, als ihn das kühle Nass von Oben in seinem Drang nach Erfolg stoppte. Eineinhalb Stunden später fand "Sascha" auf dem feuchten Hartplatz nicht mehr zurück ins Spiel. "Da wäre heute soviel mehr drinnen gewesen" trauerte der Unterlegene einem durchaus möglichen Erfolg über Markus Seitner nach, während sich der siegreiche Salzburger zum Duell mit Guem-Bezwinger Tashi Liu rüstete.

Liu trotz Niederlage im Viertelfinale gegen Markus Seitner wieder Asiens Nummer 1
Der 32jährige Asiate, der sich in seiner Karriere schon zweimal in die Siegerliste des März-Super-4-Turniers eintragen konnte, wurde seinem Ruf als "launische Diva" wieder einmal vollauf gerecht. Läufts beim Fünfzigsten der HTT-Computer-Rangliste gut, dann müssen sich alle Gegner des "indischen Chinesen" warm anziehen. Läufts schlecht, dann stehen auf einmal blamable Vorstellungen und überraschende Resultate zu Buche. Am Freitag Abend hatte Liu - wie berichtet - Shooting-Star Thomas Guem aus dem Bewerb genommen und Karriere-Einzelsieg Nr. 150 gefeiert. Zwei Tage später gab Liu am 2er-Court des TP Südstadt eine echte Trauer-Vorstellung zum Besten. Ohne Gegenwehr, ohne Spielkultur und ohne Game raste der 32jährige in ein 0:6. Das der März-First-Series-Finalist das aktuelle Turnier erhobenen Hauptes verlassen konnte, dafür sorgte er im zweiten Heat, wo er Seitner einen ausgeglichenen und aufopfernden Kampf lieferte. Und womöglich wäre bei seinem 7. März-Super-4-Karriere-Start sogar noch mehr möglich gewesen, nämlich dann wenn er konstant in Führung liegend auch das Finish von Durchgang 2 nachhaltig und erfolgreich gestaltet hätte. Doch Liu konnte eine 4:2 und 5:4 Führung nicht nützen, und so blieb nach verlorenem Tie-Break nur der "kleine Trost", dass er mit Erscheinen der neuen Entry-List wieder Asien Nummer 1 vor dem persischen Terra-Rossa-Star Jan Ohanessi ist.

Michael Karner wie im Vorjahr im Semifinale des März-Super-4-Turniers
Kommt es also in der unteren Hälfte des "Mörder-Tableaus" zum Favoriten-Duell Kiss gegen Seitner, so kommt es in der oberen Hälfte des März-Super-4-Rasters zum Treffen der Underdogs zwischen Roland Armbruster und Michael Karner. Als "Jahrhundert-Chance" ein Super-4-Endspiel zu erreichen hat sich die obere Rasterhälfte des vierzehnten Saison-Turniers für die 16 dort befindlichen Akteure aufgetan. Favorit für die Ergreifung dieser sogenannten "Jahrhundert-Chance" ist Michael Karner. Der 19jährige Stockerauer hat wie schon im Vorjahr das Semifinale des zweiten Super-4-Saison-Turniers erreicht und alle Trümpfe in der Hand, heuer vielleicht sogar erstmals das Finale eines 100-Punkte-Events zu erreichen. Der junge Niederösterreicher mit der Vorliebe für "harte Tennisplätze" zeigte am zweiten Outdoor-Wochenende des Jahres eine durch und durch solide Vorstellung. Die ergebnistechnsich spektakulären Glanzlichter wie Karner sie im Vorjahr mit seinen Erfolgen über Thomas Müller und Gerald Stangl gleich zwei Mal zu bieten hatte, blieben mangels hochkarätiger Gegner heuer zwar noch aus, dennoch ist die Leistung des 19jährigen abermals überaus hoch einzustufen. Natürlich war Marcus Rotter aus der Second-Series in Runde 1 nicht das große Kaliber, und konnte auch Schwedens Nummer 1 Nicklas Iversson dem hartplatz-erprobten Niederösterreicher im Achtelfinale nicht entsprechend Paroli bieten, doch alleine der viertelfinale 6:4, 6:4 Erfolg über Michael Kovar beweist, dass Karner zu den absolut besten Hartplatzspielern der HTT gehört.


Michael Kovar auf einem harten, steinigen Weg zurück in die Tour-Spitze
In die absolute Spitze der HTT gehörte einst vor rund 6 Jahren auch Mödlings Michael Kovar. Der mittlerweile 23jährige spielte in der Jugendzeit und den Anfängen seiner Tour-Karriere auf einem Toplevel und in einer Liga mit Leuten wie Patrick Schwing oder Bernhard Nagl. Davon ist der Niederösterreicher zwar im Moment meilenweit entfernt, für Siege über arrivierte und anerkannte Tour-Spieler reicht es aber allemal. Wie zum Beispiel am gestrigen Sonntag, wo der Olympia-Silbermedaillengewinner von 2004 die Nummer 16 der HTT Martin Mayerhofer in drei Sätzen ausschaltete. Dabei läufts wie gesagt beim 23jährigen noch alles andere als wirklich rund. "Es fehlt in so ziemlich allen Bereichen", weiß Kovar. Mehr als ein Match pro Tag bereitet dem sympathischen Mödlinger Probleme, genauso wie die ein oder anderen immer wieder akut werdenden Schmerzen im Rücken- und Leistenbereich. Dennoch will Kovar heuer wieder vermehrt zum Racket greifen und spätestens beim Mai-Super-4-Turnier wieder attackieren.


Roland Armbruster wahrt mit Sprintsieg Chancen auf Mödlinger März-Super-4-Erfolg
Mödlings Chancen auf einen Titelgewinn beim März-Super-4-Turnier sind aber trotz Kovars Auscheiden im Viertelfinale und dem Fehlen von Bernhard Nagl weiter intakt. Denn mit Roland Armbruster hat die als "Perle des Wienerwalds" bezeichnete 20.000 Einwohner Gemeinde noch immer einen der Ihren im Kampf um den Sieg mit von der Partie. Das es sich dabei um die Nummer 218 der Hobby-Tennis-Tour handelt, macht die Geschichte so richtig "sensationell". Armbruster, der an diesem Wochenende erst sein drittes Turnier auf der Tour bestreitet, ist einer der Profiteure der Auslosung und der breiten Promi-Abfuhr für das zweite Super-4-Turnier des Jahres. Wenn alleine 13 der besten 20 Spieler nicht am zweitgrößten Hartplatz-Turnier der Szene interessiert sind, und wenn nur 13 der aktuellen Top 50 zu einer Reise an die südliche Stadtgrenze bereit sind, dann darf man sich nicht wundern, wenn Underdogs am Ende des Tages im Rampenlicht strahlen. Armbruster selbst schlich still und leise, unspektakulär und ungefährdet in die Vorschluss-Runde. Nur drei Games gab der 18jährige am gestrigen Sonntag auf dem Weg ins "Semi" ab, das Viertelfinale wurde gar zur rekordverdächtigen Doppel-Null-Nummer. Der Mödlinger, der am Vormittag im Auftakt-Match gegen Peter Wenitzky siegreich blieb, musste am Abend noch einmal ran und einen Wettlauf gegen die Zeit und die hereinbrechende Dunkelheit bestreiten. Gerade einmal 20 Minuten hatte "Roland" Zeit, das Halbfinale zu komplettieren. Um 18:00 Uhr war sein Viertelfinal-Duell mit Second-Series-Star Marcus Schön angesetzt, doch weil sch der Marathon zwischen Müller & Kiss wie ein Kaugummi dahinzog, verzögerte sich sein Antreten. Und beinahe wäre der kuriose Fall eingetreten, dass zwar das mies prognostizierte Wochenendwetter gehalten hätte, der Spielplan aber wegen des Marathons am Centercourt in letzter Minute gekippt wäre. Zum Glück hatten Karner & Kovar am 2er-Platz 10 Minuten nach 19 Uhr ein Einsehen. Und so konnte Armbruster seinen Sprint ins Halbfinale doch noch ansetzen.

Rotter & Khandroo reklamieren Erfolg für ihr Second-Series-Projekt
Einmal müsen wir auch noch über das im Vorfeld für Aufregung sorgende Second-Series-Projekt von Marcus Rotter und Patrick Khandroo sprechen. Vor Ort befanden die beiden Initiatoren ihren Versuch, die Second-Series-Kollegenschaft in breiter Masse in einem Super-4-Turnier zu etablieren, als höchst gelungen. "Im Vorjahr waren nur zwei Second-Series-Spieler am Start, heuer gleich 14" jubelte Khandroo. Und auch Marcus Rotter zeigte sich mit Erreichtem zufrieden: "Mir war von Anfang an klar, dass wir nicht 32 Teilnehmer aus der Second-Series schaffen werden, aber diese Anzahl an Spielern ist auch toll". Am Ende waren laut Veranstalter zwar "nur" 12 Second-Series-Spieler mit von der Partie, doch 6 der Stars aus der zweiten Reihe im Achtelfinale, und einer der Helden aus den unteren Regionen der HTT sogar im Viertelfinale eines Super-4-Turniers, damit haben Rotter & Khandroo wohl oder übel ihr Ziel erreicht. Marcus Schön war der Second-Series-Mann, der sich unter die letzten Acht eines 100-Punkte-Events verirrte und dort über phantastischen Punktezuwachs für sein Ranglisten-Konto strahlte. "Eine Supersache für mich", lächelte Schön.


Claus Lippert, 12. April 2010
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