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05 Sept 2010 23:38
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Platz
Spieler
Pkt
1.
Harbarth Andreas
720
2.
Kiss Mario
602
3.
Guem Thomas
597
4.
Mayrhuber Franz
361
5.
Seitner Markus
330
6.
Mueller Thomas
314
7.
Geisler Alexander
255
8.
Rath Robert
245
9.
Schwing Patrick
227
10.
Kramer Christoph
225


 

Das "kuriose" Second-Series-Projekt

 

Ostern 2010 auf der Hobby-Tennis-Tour, das ist ein spielfreies Wochenende im Sandwich der beiden Hartplatz-Turniere im Tennis-Point-Südstadt, vorallem aber bedeutet es endlich einmal Freizeit für die seit Anfang Jänner "tourende" Szene. Doch während Müller & Co an diesem ersten April-Weekend mit dem Nachwuchs Osterneste suchen, könnte das Duo Marcus Rotter & Patrick Khandroo den Stars der Hobby-Tennis-Tour ein "faules Osterei" ins Nest gelegt haben. Die beiden Second-Series-Stars wollen nämlich für das kommende Wochenende einen ganz kuriosen Plan in die Tat umsetzen. Ein Bericht von C.L

 

 

Rotter & Khandroo planen ein Super-4-Turnier ganz ohne die Topstars der Szene

 

Stell Dir einmal vor, es ist "Super-4-Time" und die besten Spieler der Hobby-Tennis-Tour sind nicht mit von der Partie. Oder genauer gesagt, es ist kein Platz für die Topspieler der Szene. Diese absurde Situation könnte am kommenden Wochenende Realität werden, zumindest wenn es nach den Vorstellungen des Second-Series-Duos Marcus Rotter & Patrick Khandroo geht. Die 15. Auflage des März-Super-4-Turniers 2010, sie wird ohne die ganz großen Namen der HTT über die Bühne gehen, wenn Rotter & Khandroo ihren vor einer Woche ins Auge gefassten Plan tatsächlich realisieren können. Das große - im Rahmen des März-First-Series-Events - ins Leben gerufene "Second-Series-Projekt" der beiden Underdogs sieht vor, dass das zweite Super-4-Saison-Turnier von 9. bis 12. April im Tennispoint Südstadt eine Veranstaltung ohne die Asse der HTT wird. Zu einer "starfreien Zone" soll das März-Super-4-Turnier sozusagen werden, und dazu wollen sich Rotter & Co das im Vorfeld ausgerufene Teilnehmerlimit mit lediglich 32 Startplätzen zu Nutze machen.

 

 

Wie die beiden Second-Series-Spieler ihr Projekt in die Tat umsetzen wollen

 

Da zur Austragung des März-Super-4-Turniers in der Südstadt bekanntlich nur zwei Tenniscourts zur Verfügung stehen, und daher nur maximal 32 Spieler für das zweite Hartplatz-Event des Jahres nennen können, wollen die beiden Initiatoren des kuriosen Second-Series-Projekts die Kollegenschaft zu einem "breiten" Start überreden. Mit einer umfangreichen Telefon- und SMS-Aktion sollen alle Second-Series-Spieler der HTT zu einer Teilnahme beim März-Super-4-Turnier aufgefordert werden. Marcus Rotter hat sich zu diesem Zweck schon vor Tagen sämtliche Telefonnummern besorgen lassen und scheinbar auch schon kräftig die Werbetrommel für sein Projekt gerührt. Denn beim Veranstalter sind zu Ostern schon etliche Nennungen von Spielern eingegangen, die ansonsten auf Super-4-Ebene nicht anzutreffen sind. Geht der Plan von Rotter & Khandroo auf, dann sollen am kommenden Wochenende ausschließlich oder größten Teils Second-Series-Spieler den Raster des zweiten Super-4-Saison-Turniers füllen. "So würde man sich untereinander einen großen Titel und große Ranglistenpunkte ausmatchen", zeigten sich Marcus & Patrick am letzten Wochenende begeistert.

 

 

Wer zu spät "meldet" dem droht die Zuseherrolle beim März-Super-4-Turnier 2010

 

Da die 32 Startplätze beim März-Super-4-Turnier nicht nach Ranglisten-Platzierungen sondern nach der Reihenfolge der Nennung vergeben werden, könnten die beiden also tatsächlich ihr Wunsch-Projekt in die Tat umsetzen. Wenn die Stars der Szene ihr übliches "ich warte bis zum letzten Moment-Spiel" beim "Nennen" betreiben, dann stehen die Chancen für die Second-Series-Gruppe ausgezeichnet, am kommenden Weekend ein Second-Series-Turnier um Super-4-Punkte zu spielen. Für die Stars der Hobby-Tennis-Tour könnte also die gewohnte "Startzusage" 5 Minuten vor Nennschluß zum großen Problem werden. Dann könnte es nämlich ganz leicht passieren, dass für die Top-Stars nicht mehr als die Zuseherrolle übrig bleibt. Man darf den kommenden Tagen gespannt entgegenblicken!

 

 

Claus Lippert, 5. April 2010