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Teilnahmeberechtigt an den Turnieren der Hobby-Tennis-Tour sind alle Hobby- und Freizeitspieler egal welcher Altersklasse sowie Meisterschaftsspieler bis zur 1. Klasse des Wiener Tennisverbandes, oder Kreisliga A des Niederösterreichischen Tennisverbandes.
Die Teilnehmer können also bei den insgesamt 55 Turnieren Punkte für die Hobby-Tennis-Tour-Ranglisten sammeln. Wie bei den Profis der ATP-Tour erspielen sich die Freizeit-Federers" Punkte für das sogenannte Champions-Race und die Entry-List.
Champions-Race:
Jeweils zu Beginn einer neuen Tennissaion starten alle Spieler mit und bei 0 Punkten. Sie haben dann im Laufe des Jahres die Möglichkeit, bei den ausgeschriebenen Turnierveranstaltungen Punkte für das "Race of Champions" zu sammeln. Wer am Jahresende die meisten Punkte am Konto hat, ist Champions-Race-Sieger der Hobby-Tennis-Tour. Die zu gewinnenden Punkte richten sich wie bei den Profis nach der Wertigkeit des Turniers und der jeweils erreichten Runde im Turnier.
Punktewertung für das Champions-Race:
Entry-List:
Seit 1990 besteht die sogenannte Entry-List, jene Rangliste, die ursprünglich auch auf der ATP-Tour der einzige Gradmesser der Weltklassespieler war. In diesem 52-Wochen-Ranglistensystem kann man auch während einer Saison die Leistungsstärke und die Ergebnisse eines Spielers innerhalb der letzten 12 Monate ablesen. Diese Rangliste ist wie bei den Profis inoffiziell, und wird nur für die Erstellung der Setzlisten bei den Grand-Slam-Turnieren und der Erstellung der Teilnehmerlisten bei den Without-Top-Ten-Turnieren zur Hand genommen. Eine eigener Punkteschlüssel, sowie die Vergabe von Bonuspunkten wird zur Ermittlung der Entry-List herangezogen.
Punktewertung für die Entry-List:
Punkte beim Masters:
pro Sieg in der Vorrunde: 60 Punkte Sieg im Semifinale: 80 Punkte Sieg im Finale 100 Punkte
Das neue Bonuspunkte-System
Für Neueinsteiger 1 Bonuspunkt
Die Turniere:
Grand-Slam:
Was bei den Profis die Australian Open auf Hartplatz im Jänner, die French Open auf Sand im Mai, Wimbledon auf Rasen im Juni und die US Open auf Hartplatz Ende August sind, sind für die Hobby-Tennis-Tour-Teilnehmer das Jänner-Grand-Slam-Turnier auf Teppich in der Halle Ende Jänner, das Mai-Grand-Slam-Turnier auf Sand Ende Mai, das Juni-Grand-Slam-Turnier auf Kunstrasen und das September-Grand-Slam-Turnier auf Hartplatz.
Die 4 Grand Slams sind die einzigen Turniere, bei denen es eine Setzliste gibt. Die besten 8 Spieler der Teilnehmerliste werden nach ihrem Ranking in der Entry-List gesetzt. Die Endspiele bei den "big four" werden außerdem mittels "best of five" also auf 3 Gewinnsätze ausgetragen.
Super 4:
Die ehemaligen Super-9-Turniere auf der ATP-Tour, mittlerweile als Masters-Series-Turniere bekannt, und auf der Hobby-Tennis-Tour als Super-4-Turniere ausgetragen, stellen Veranstaltungen der zweithöchsten Punkte-Kategorie dar. Spielen Profis z.B. die Masters-Series-Turniere in Miami, Rom oder Madrid, kämpfen die Hobby-Tennis-Tour-Akteure um Punkte und Pokale bei den Super-4-Turnieren im März auf Hartplatz, im Mai auf Sand, im Juni auf Kunstrasen und im November in der Halle auf Teppich.
Grand-Prix-Turniere:
Beinahe in jedem Monat gibt es sogenannte Grand-Prix-Turniere, auf der ATP-Tour nunmehr unter Turniere der "International Series" bekannt. Dabei gibt es verschieden "wertvolle" Grand-Prix-Turniere. Die Wertigkeiten dieser Turniere sind durch "Sterne" gekennzeichnet.
Je nach Anzahl der Sterne gibt es im Champions-Race verschieden hohe Punkte zu gewinnen.
Without-The-Best-Turniere:
Die im Jänner 2009 neu eingeführte Turnierserie löst die seit 1997 im Tour-Kalender etablierten Without-Top-Ten-Turniere ab.
Second-Series:
Mit der heurigen Saison erhält die Hobby-Tennis-Tour eine weitere Turnierserie. Unter dem Titel "Second Series" finden zeitgleich zu den Grand-Prix-Turnieren Parallel-Veranstaltungen statt. Hier soll den absoluten Hobbyspielern und wenig fortgeschrittenen Tennisspielern die Möglichkeit eingeräumt werden, einerseits mehr Spielpraxis durch mehr Matches gegen gleich Starke zu bekommen, und andererseits auch diesen Spielern zu mehr Erfolgserlebnissen zu verhelfen. Die Teilnahmeberechtigung hängt von keiner Ranglistenplatzierung ab, sondern von der Spielstärke der Teilnehmer und der Genehmigung des Veranstalters.
Junior-Turniere:
Der Vorgänger zur aktuellen Future-Tour vor einigen Jahren war die Kids-Tour. Ein Blick auf die Geburtsjahrgänge der Spieler in den Top 40 der Tour zeigt, dass diese Kids-Tour ein voller Erfolg war. So kommt es, dass zur Zeit nicht weniger als __ Spieler im Alter zwischen 12und 18 im vorderen Drittel der Rangliste aufscheinen. Zu stark für die Future-Tour mischen die Tour-Jungstars im Konzert der Erwachsenen mit, und tragen u.a auch zwei sogenannte "Junior-Turniere" aus. Teilnahmebrechtigt sind alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre. (Hobby- und Freizeitspieler sowie Meisterschaftsspieler bis zur Landesliga des WTV).
Doppel-Turnier-Serie:
Im Rahmen der Einzel-Turniere findet zusätzlich auch ein Doppel-Turnier statt. Neben der Tatsache, dass dadurch jeder Teilnehmer in den Genuß der "2 Spiele-Garantie" kommt, sorgt die "Double-Serie" abseits des "beinharten Rennens" um Ranglistenpunkte im Einzel für jede Menge Spaß. Für Meisterschaftsspieler ist es außerdem eine exzellente Gelegenheit Doppel in Wettkampf-Atmosphäre zu spielen. Sämtliche Ergebnisse bei den Doppel-Bewerben werden in den Doppel-Ranglisten erfasst und unmittelbar nach Ende eines Turniers auf der Homepage veröffentlicht. Wie im Einzel gibt es auch im Doppel zwei Ranglisten. Das sogenannte Doppel-Champions-Race erfasst alle Ergebnisse der jeweiligen Doppel-Paare. Die Doppel-Entry-List wiederum beinhaltet alle Doppel-Ergebnisse jedes einzelnen Spielers. Die besten 8 Paare im Champions-Race qualifizieren sich für das Doppel-Masters Mitte Oktober.
Mit Beginn der Saison 2006 kommen übrigens auf der Hobby-Tennis-Tour folgende Regeln im Doppel zur Anwendung:
Die beiden ersten Sätze werden wie gewohnt bis sechs gespielt, wobei in den einzelnen Games allerdings die Vorteil-Regel entfällt. Nach einem etwaigen "Einstand" entscheidet der nächste Punkt über den Game-Gewinn. Sollte es nach zwei Sätzen 1:1 stehen, dann wird statt eines dritten Heats der Sieger in einem "Super-Tie-Break" ermittelt, wobei für den Gewinn dieses Tie-Breaks 10 Punkte (2 Vorsprung) notwendig sind.
Claus Lippert, 14. Jänner 2010 |